Jun Fujiwara Soundbottle:
DJ in der Flasche remixt Alltagsgeräusche

Jun Fujiwara von der Tama Kunstakademie in Tokio hat mit seiner "Re: Sound Bottle" einen Spezialpreis bei den Mitsubishi Chemical Junior Designer Awards gewonnen. Dabei hat "Re: Sound Bottle" nichts mit Chemie zu tun, aber alles mit Elektronik und Musik.

Re: Sound Bottle {Sound Bottle;http://vimeo.com/42921558}

Re: Sound Bottle (Quelle: Sound Bottle)

Vor ein paar Hundert Jahren hätte die "Re: Sound Bottle" als Hexenwerk gegolten: Eine Flasche, die Geräusche einfängt, wenn man den Korken abzieht! Und nicht nur das: im Inneren scheint auch noch ein Geist zu sitzen, der aus den Geräuschen rhythmische Musik fabriziert. Ganz klar Zauberei.

Heute staunt man vor allem darüber, wie einfach es sein kann, mit ein paar Schaltkreisen und LEDs aus simplen Geräuschen wie Schritten auf Kies, dem Knacken eines Zweiges oder dem Miauen einer Katze rhythmische Stücke zu produzieren, die zum Mitwippen anregen. Der folgende Clip zeigt die "Re: Sound Bottle" in Aktion.

Jun Fujiwara Soundbottle
Re: Sound BottleRe: Sound BottleRe: Sound BottleRe: Sound Bottle
Re: Sound BottleRe: Sound BottleRe: Sound BottleRe: Sound Bottle
Re: Sound Bottle

Wie beim Einfangen der Geräusche reicht es auch im Abspiel-Modus, nur den Korken abzuziehen, um den Sound aus der Flasche zu lassen.

Sofort mixt der musikalische elektronische Flaschengeist einen Sound-Cocktail aus seiner Geräusch-Datenbank, der jedes Mal anders, aber immer interessant ist. Ein schönes Sound-Spielzeug, das dazu anregen soll, sich mit den Geräuschen und Klängen seiner Umgebung zu beschäftigen und dabei durch das Sampling dieser Alltagsgeräusche etwas ganz Neues zu schaffen.

Ein Kommentator auf der Vimeo-Seite der Re: Sound Bottle machte den Vorschlag, ein Kickstarter-Projekt zu starten, um die Flasche in Serie produzieren zu können. Bisher handelt es sich schließlich nur um einen Prototyp, der von Hand zusammengelötet und -gebastelt wurde.

Wer also auch an einer "Re: Sound Bottle" interessiert ist, kann nur hoffen, dass Jun Fujimara den Vorschlag aufgreift. Vielleicht sollte man gar selbst ein paar Kommentare in der Richtung auf der Vimeo-Seite des Projekts hinterlassen?

Gefunden bei Gizmag und This is colossal

 

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Ein Kommentar

  1. HAMMER! Das Ding hat Potential, wenn man die Soundfiles da auch irgendwie rausgbekommt und in Mixe einbinden kann.

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