Weihnachtsgeschenke für Geeks (4):
Vier sehenswerte Armbanduhren

Irgendwann werden Smartwatches den klassischen Armbanduhren vielleicht den Rang ablaufen. Bis dahin aber werden wir genauso sicher noch einige interessante Zeitmessgeräte am Handgelenk tragen, die völlig unvernetzt sich nur auf das eine beschränken: Zeit zeigen.

Devon Tread 1

Wahre Luxusgüter sind edel, teuer und gut und um ein solches Luxusgut muss es sich bei der Devon Tread 1 handeln. Die Devon Tread 1 ist eine Armbanduhr, die mit den herkömmlichen Zeitdarstellungsmethoden bricht: Statt Zeigern und Ziffernblatt oder gar einem digitalen Display verwendet sie Riemen, die die zeitanzeigenden Ziffern in einem grandiosen Ballett unter der transparenten Front dahingleiten lassen. Das sieht verdammt gut und edel aus, womit zwei der drei Kriterien eines wahren Luxusgutes bereits erfüllt sind. Ob das letzte Kriterium “teuer” auch erfüllt wird, möge jeder selbst entscheiden – manch einer legt hier ja ganz eigene Maßstäbe an. Rund 19.000,- US-Dollar sind im Shop von Watchismo für die Devon Tread 1 anzulegen.

Wristwatches
Fossil Wrist PDA4-face-watch-64-face-watch-51 Face Watch
4-face-watch-24-face-watch-13-Zbrush-Watch-43-Zbrush-Watch-3
3-Zbrush-Watch-2ZBrush Watch2-Qlocktwo-32-Qlocktwo-2
Qlocktwo W1-Devon-Tread-51-Devon-Tread-41-Devon-Tread-3
1-Devon-Tread-2Devon Tread 14-face-watch-7

QLOCKTWO W

Wo die Devon Tread 1 auf Zeiger, Ziffernblätter und digitale Displays verzichtet, legt die Qlocktwo W noch einen drauf und lässt auch gleich noch die Ziffern weg. Stattdessen wird die Zeit klarsprachlich vermittelt: It is half past twelve, It is three o’clock. Diese schriftliche Zeitansagemethode gibt es nicht nur fürs Handgelenk, sondern auch als Wand- oder Tischmodell. Die Handgelenksvariante ist ebenfalls bei Watchismo erhältlich – rund 770,- US-Dollar sind für eine Armbanduhr, die im Kollegenkreis recht selten sein dürfte, doch gut angelegt, oder?

1-Face Watch

Eine Uhr am Arm zu tragen, die so viel mehr kann, als nur die Zeit anzuzeigen – nein, es geht bei der 1-Face-Watch nicht um noch eine Smartwatch. Die 1-Face-Watch zeigt wirklich nur die Zeit an, sonst nichts. Aber wer sie kauft, unterstützt Hilfsprojekte in der ganzen Welt. Welche Hilfsprojekte man mit einem Teil des Kaufpreises unterstützt, ist von der gewählten Gehäusefarbe abhängig. Als Crowdfunding-Projekt gestartet, bemühten sich die Macher der Uhr im ein vergleichsweise bescheidenes Salär von 25.000,- US-Dollar. Letztendlich wurde die 1-Face-Watch mit über 350.000,- US-Dollar aber ein großer Erfolg und wer damit weiterhin Gutes tun möchte, besucht deren offizielle Webseite unter 1facewatch.com.

ZBrush Watch

Diese schmucke Zierart fürs Handgelenk gibt die aktuelle Zeit erst auf den zweiten oder gar dritten Blick hin bekannt.Die reichlich verschnörkelte Oberfläche lässt Parallelen zu Steampunk-Objekten erkennen, ist ansonsten aber reinster Hightech: Hightech deshalb, weil es sich bei dieser Armbanduhr leider nur um ein Designobjekt handelt, das in den Tutorials des Grafikprogrammes ZBrush zu finden ist. Wer sich das im Detail anschauen möchte wird bei YouTube fündig. Dort gibt es den Preview der Version 4 der 3D-Modellierungssoftware worin die ZBrush Watch auftaucht.

R.I.P.: Fossil PalmOS Wrist Watch

An dieser Stelle ist nun die Zeit gekommen, in der wir andächtig das Haupt neigen und einen kurzen Moment innehalten. Lasst uns der ersten wahren Smartwatch gedenken, die vor fast zehn Jahren das Licht der Welt erblickte und nach nur zwei Jahren bereits wieder in den Annalen des digitalen Fortschritts ein anonymes Grab fand. Mit PalmOS in der Version 4.1.2 ausgestattet, konnte diese Smartwatch mehr, als die meisten aktuellen Modelle, kämpfte dabei aber, genau wie diese auch, mit überaus bescheidenen Akkulaufzeiten. Und weil man eine Armbanduhr – egal wie smart sie auch sein mag – einfach nicht jede Nacht aufladen will, war ihr Ende zwar traurig, aber absehbar. Möge sie in Friede ruhen.

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Ein Kommentar

  1. Sehr cool ist auch die Mute-Watch.

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