Tierische PR für den guten Zweck:
Autohersteller Mini setzt Hunde ans Steuer

“Hunde und Autos gehen immer”, muss sich Mini gedacht haben und hat beide für das Hilfsprojekt “Driving Dogs” kombiniert. Mit viel Hightech und der Unterstützung durch Hundetrainer setzt der Automobilhersteller Hunde ans Steuer – nach den ganzen selbstfahrenden Roboter-Autos eine gelungene Abwechslung, oder doch nur ein Scherz?

Mini setzt Hunde ans Steuer – für den guten Zweck.

Mini setzt Hunde ans Steuer – für den guten Zweck.

Laika war die erste Hündin im Erdorbit, Porter ist der erste autofahrende Hund. Beziehungsweise: Porter ist der erste Hund, der einen Mini Countryman fahren kann und damit für eine gute Sache Werbung macht. Driving Dogs heißt das Projekt, für das Porter gemeinsam mit zwei weiteren Hunden, Ginny und Monty, für Mini Neuseeland das Autofahren gelernt hat.

Mini hat sich die Aktion einfallen lassen, um ein wenig Aufmerksamkeit für die vielen herrenlosen Hunde zu schaffen, die in Neuseeland in Tierheimen ihr trauriges Dasein fristen. Die Kampagne wurde zusammen mit der Tierschutzorganisation SPCA (Society for the Prevention of Cruelty to Animals) Auckland ins Leben gerufen. Ziel war es zu zeigen, wie intelligent jeder einzelne Hund sein kann und wie gut man sie erziehen kann. Das Motto hieß “Every smart dog deserves a home”. Vor einer Woche fuhren die Drei ihre Runden und jetzt sind sie die Stars in den Medien.

Mini lässt Hunde Autofahren
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Diese Geschichte hat dabei alles, was eine gute Story braucht: Ein Fünkchen Tragik, ein wenig Humor, ein Herz für Tiere und schnelle Autos.

Aber niemand muss Angst haben, demnächst einen Hund am Steuer eines Fahrzeugs im Straßenverkehr zu begegnen. Ginny, Monty und Porter können zwar auf Kommando die richtigen Bewegungen ausführen, um den für sie umgebauten Mini Countryman zu steuern, aber sie durften das bislang nur auf einer Übungsstrecke im Rahmen einer Wohltätigkeits-Veranstaltung tun. Eine Hunde-Fahrschule wird es nicht geben.

Auf Kommando Gas geben, schalten, lenken
Auf der Strecke half der Trainer. Ohne die richtigen Kommandos zur richtigen Zeit wären die drei autofahrenden Hunde aufgeschmissen und keinen Meter weit gekommen. Den Weg dahin, die ganzen Übungsstunden mit einem Dummy und auch die Idee zum Projekt hat Mini in einigen Videos festgehalten:

Die Hunde wurden von Mark Vette und seinem Team trainiert. Vette ist geradezu ein Guru was Tierausbildungen für Film und Fernsehen angeht. Bei ihm gingen Ginny, Monty und Porter für zwei Monate in die Lehre.

Die Driving Dogs haben ihre eigene Facebook-Fanseite. Dort findet man allerlei Material zur Aktion, weitere Videos und Bilder von den Hunden, die SPCA Auckland vermitteln möchte.

 

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2 Kommentare

  1. Ganz sicher Neuseeland ? Ich kenne diesen hochfrequenziellen Sprachgesang eigentlich nur von Amerikanerinnen.

    Derartige Ideen und deren damit einhergehende Aufwände erinnert mich ebenfalls an die usa.

    LG
    Flo

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