Pi Store:
Raspberry Pi Foundation launcht App Store für den Minicomputer

Raspberry Pi macht es den großen Unternehmen nach und bietet ab sofort einen eigenen App Store. Im Pi Store gibt es zum Start 24 Apps, die unter Raspbian genutzt werden können. Vorrangig soll der Store Kindern und Jugendlichen mehr Anreize schaffen, Apps zu entwickeln und mit der Community zu teilen.

Raspberry Pi macht es den Nutzern jetzt einfacher, Apps zu finden und selbstentwickelte oder portierte Programme zu teilen. In den neuen Pi Store kommen aber nur zuvor moderierte Apps – eine kleine Vorsichtsmaßnahme.

Der App-Katalog soll schnell anwachsen. Die Apps kann man kostenlos abgeben, es lassen sich aber auch Bezahl-Apps einstellen. Dazu gibt es die Möglichkeit, Spenden für Apps abzugeben, die Entwickler müssen also keinen Preis an ihre Apps schreiben und können trotzdem Geld damit verdienen.

In vielen Teilen unterscheidet sich der App Store für Raspberry Pi nicht von seinen Vorreitern. Er bietet Kategorien und Übersichtsseiten mit Screenshot zu den Apps, dazu Download- und Support-Links und eine Bewertungs- beziehungsweise Feedback-Funktion.

Pi Store Start
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Allerdings steckt eine andere Grundannahme hinter den Konzept. Der Pi Store soll zwar auch für Jedermann eine Hilfe bei der Suche nach Software sein, soll aber in erster Linie dazu anregen, seine selbstprogrammierten Apps an die Community weiterzureichen. Es geht also viel mehr ums Geben, als ums Nehmen. Vor allem Kindern und Jugendlichen will Raspberry-Pi-Präsident Eben Upton damit frühzeitig eine weitere Motivationshilfe geben: Seiner Meinung nach dürfte das Feedback, das die jungen Entwickler über den Pi Store bekommen, viel dazu beitragen, dass sie dabeibleiben und gern weitere Fähigkeiten erarbeiten und lernen.

Den Start machen 24 Apps
Der Pi Store wird von Indiecity.com geleitet. Zum Start gibt es eine noch recht kleine Basis an Apps. Mit dabei sind ein paar klassische Games wie Freeciv und OpenTTD, dazu gibt es das Office-Paket LibreOffice und den Musik-Client DeSpotify für den Musikdienst Spotify.

Aktuell als einzige Bezahl-App findet man das Game “Storm in a Teacup” für 2,39 Euro im Raspberry Pi Store:

Wer einen Raspberry Pi sein Eigen nennt und das zur Verfügung gestellte OS Image nutzt, findet den Store bereits vorinstalliert. Ansonsten kann man sich den Store Client über die Store-Seite oder das OS aus dem offiziellen Repository laden. Der Pi Store lässt sich auch aus dem Browser heraus unter http://store.raspberrypi.com nutzen.

Tipp zum Weiterlesen: Hier findet ihr alle unsere Artikel rund ums Thema Raspberry Pi.

 

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