Mobile Computer:
Finger weg von Tablet-Laptop-Hybriden

Vor allem mit dem Start von Windows 8 und Windows RT brachten die Hersteller gleich eine ganze Reihe von Hybriden auf den Markt. Laptops, die man durch einen kleinen Umbau zu einem Tablet umwandeln kann – und umgekehrt. Das ist in der Theorie vielleicht gut gemeint, in der Praxis aber immer mit einem Nachteil erkauft. Deshalb: Finger weg von Hybriden!

Dell XPS 12: Teuer für ein Ultrabook, zu dick für ein Tablet

Je mehr ich über Microsofts Surface Pro nachdenke, desto ratloser werde ich. Was ist dieses Gerät und für wen, um Himmels Willen, ist es gedacht? Für ein Ultrabook sind die andockbaren Tastaturen nicht stabil genug, der eingebaute Kickstand, der das Tablet nur in einem bestimmten Winkel stehen lässt, nimmt ihm als Notebook die nötige Flexibilität. Um ernsthaft damit zu arbeiten, ist der 10,6-Zoll-Bildschirm im Widescreenformat (16:9) schon wieder zu klein. Es nur als Tablet zu benutzen, würde eine derartige Rechenleistung – und die mindestens 900 Dollar Anschaffungskosten – nicht erfordern, zumal diese auf Kosten der Akkulaufzeit geht. Ein Lüfter, wie er im Surface Pro verbaut sein wird, ist in keinem Tablet sexy. Der kleine Bruder Surface RT ist ein ordentliches Tablet, solange man die andockbare Tastatur weglässt. Das Surface Pro hingegen ist weder Fisch noch Fleisch.

Tablet-Laptop-Hybriden
SurfaceProSamsungAtivPCProDellXPS12_2DellXPS12_1
AsusVivoTab2AsusVivoTabAcerIconia510AcerIconia510_3

Und so ist jeder Hybrid, der zum Start von Windows 8/RT auf den Markt kam oder noch kommt, irgendwie ein Zwischending, das weder für das eine noch das andere ideal ist. Die Idee ist vermutlich gut gemeint: Kauf dir nur ein Gerät, dann hast du beides. In Wahrheit hast du allerdings nur das schlechtere aus zwei Welten: ein zu teures Tablet oder kein vollwertiges Ultrabook.

Samsung Ativ Smart PC

Samsung Ativ Smart PC

Verwirrung bei Samsungs Ativ-Generation

Wer etwa nach Samsungs Ativ-Generation sucht, muss sich auf Verwirrung gefasst machen. Im Prinzip soll es ganz einfach sein: Es gibt das 10,1 Zoll große Ativ Tab mit Windows RT ohne Tastatur, das sich als Tablet präsentiert. Genug Onlineshops verwechseln es allerdings mit dem Ativ Smart PC. Dessen Bildschirm misst 11,6 Zoll, hat Windows 8 installiert und kann wahlweise mit oder ohne Tastatur bestellt werden. Kostenpunkt: 700 bis 900 Euro, verbaut ist nur ein Intel Atom Prozessor.

Sehr ordentlich ausgestattet ist Samsungs Ativ Smart PC Pro mit einem Intel Core i5. Sucht man da im Web nach verfügbaren Geräten oder einem Liefertermin, erhält man bei den üblichen Verdächtigen abenteuerlichste Informationen. Aktuelle Preise rangieren um 1.400 Euro. Ein Preis, für den man ein perfekt ausgestattetes Ultrabook bekommt.

Asus Vivo Tab

Asus Vivo Tab

Ähnlich wie beim Samsung Ativ Tab und dem Surface ist beim Asus Vivo Tab die Tastatur optional. Mit physischem Keyboard kostet der Windows-8-Hybrid, der im Januar erscheinen soll, gut 900 Euro, ohne Keyboard 800 Euro. Die Versionen mit Windows RT (Vivo Tab RT) sind jeweils rund 100 Euro billiger. Auch wenn es auf den ersten Blick gut aussieht, hat Asus die Technik nicht ganz zu Ende gedacht: Klappt man das Vivo Tab als Laptop auf, hebt sich die Tastatur und liegt nicht mehr flach auf der Oberfläche auf.

Zu dick, zu viel, zu wenig Leistung

Noch ein Negativbeispiel gefällig? Dells eigentlich todchices XPS 12 Ultrabook kostet immerhin 1.200 Euro und verfügt über einen 12,5-Zoll-Touchscreen mit Full HD. Der kann zum einen als Laptop-Touchscreen herhalten. Über einen seltsam anmutenden Plastikrahmen kann man den Screen aber auch umdrehen, auf die Tastatur klappen und sich dann mit einem 1,5 Kilogramm schweren, 2 Zentimeter hohen Tablet abschleppen. Aus dem Rahmen heraus nehmen kann man das Tablet leider nicht.

Dell XPS 12 Ultrabook

Seltsame Formfaktoren, zu wenig Leistung für ein Ultrabook, zu viel Rechenpower (und damit zu wenig Akkulaufzeit) für ein Tablet. In beinahe jedem Fall muss man also davor warnen: Hybriden sind nur der zweitbeste Weg. Eventuell – aber nicht zwingend – spart man Geld, es geht jedoch immer zu Lasten des Komforts. Und deswegen bleibt es dabei: Willst du ein Ultrabook, kauf dir ein Ultrabook. Willst du ein Tablet, kauf dir ein Tablet. Einen Hybriden willst du nicht wirklich.

 

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Redakteur bei neuerdings.com, netzwertig.com und dem Euronics Trendblog. Neue Gadgets und Software? Liebend gerne! Aber nur, wenn sie das Leben auch wirklich leichter machen.

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31 Kommentare

  1. Ich habe mir einmal das Ideapad Yoga im Saturn angesehen und war zuerst einmal beeindruckt. Leider war allerdings der Windows Modus davon nur eine Farce, weil eben keine normalen Programme kompatibel sind und der Desktop lies sich ohnehin kaum mit Touch bedienen. Ob man von der Tastatur profitieren kann? Vielleicht.. Allerdings hat es mich nicht so überzeugt. Meinesachtens könnte der Normale Notebooknutzer, der ein eher Klobiges Tablet aktzeptieren kann, das Thinkpad X230t ansehen. Die Notebookvariante davon, das Thninkpad X230 ohne t ist ein sehr gutes 12,5 Zoll Notebook mit hoher Leistung, gutem IPS Display und guter Akkulaufzeit, habe ich selbt. Die hybride Tablet Variante könnte vielleicht ja interessant werden, wenn man sich für Metro Apps begeistert, aber kein eigenes Windows RT Gerät haben möchte und hohe Leistung will, aber eben auch mit vergleichsweiße hohem Gewicht auskommt. Aber die Windows RT Tablet Hybriden wirken auf den Zweiten Blick auf mich dann noch nicht so sehr brauchbar, weil es eben kein vollwertiges Notebook ist und der Desktop ohnehin nur für Office gebraucht wird..

    • Klar wer will heute schon hohe Leistung? ;) Mit wenig Leistung kannst du spätestens nach dem nächsten Release den Rechner in die Tonne treten weil er eh schon lahm war und nach dem nächsten MS release nicht mehr zu gebrauchen ist.
      MS hat es wieder einmal geschafft ein innovatives Konzept am Ende zu zerstören und den Endverbraucher zu verwirren. Und wer möchte heute noch im Hardware Jungle nach dem richtigen Rechner suchen?

    • Ich hab, wie gesagt, nichts gegen hohe Leistung in einem Rechner. Wäre ja noch schöner. ;) Problem ist halt nur, dass das dann bei gegenwärtiger Architektur der Akku zu schnell leer ist. Und der Nachteil wiegt die höhere Leistung selten auf.

    • Jedenfalls ist das Gewicht dann höher.. Wenn man dann noch eine hohe Akkulaufzeit haben will…
      Mit Zusatzakku hat mein X230 i5 mit 2,6 Ghz über 120 Wattstunden und auch eine Laufzeit von mehr als 10 Stunden. Aber das kauft man dann eben durch höheres Gewicht.

  2. Ich bin mir nicht mehr sicher wer es war aber hat sich nicht ein hochrangiger Micorosoft Manager genau aus dem Grund aufgeregt. Dass die Hersteller nicht fähig gewesen seien etwas anständiges auf den Markt zu werfen?
    Bin gespannt das ASUS Vivo Tab RT sollte ich in den nächsten Tagen erhalten, bin jetzt nach dem Bericht gleich etwas ernüchtert ..

    • Wollte dir den Spaß nicht nehmen… Vielleicht als Trost: Auch die oben vorgestellten Geräte scheinen mir gut verarbeitet zu sein. Wenn man sich mit den ein, zwei Macken anfreunden kann, die der jeweilige Kompromiss mit sich bringt und man vielleicht sogar der Typ dafür ist, dann kann man damit vielleicht doch irgendwie glücklich werden.

  3. Was diese Hybrid-Geräte angeht, habe ich sowieso die ganze Zeit ein Déjà vu. Das ist doch genau das, was die Hersteller über Jahre erfolglos auf den Markt gebracht haben, bevor Apple mit dem iPad dann plötzlich gezeigt hat, wie ein erfolgreiches Tablet aussehen kann. Wie viel darf es kosten? Wie groß und schwer darf es sein? Wie lang muss die Akkulaufzeit sein? Und statt eines Betriebssystems, das PC-Performance braucht, eben ein spezielles Mobil-OS…

    Bill Gates hatte schon lange vorher erzählt, dass die Zukunft des PCs im Tablet-Formfaktor liegt und heraus kamen immer wieder diese Chimären, die teurer waren als ein normales Laptop, oftmals noch schwerer, mit geringer Akkulaufzeit und vor allem: Sie brachten funktional so gut wie keine Vorteile. Jetzt ist Windows immerhin teilweise auf Touch-Bedienung optimiert und die Hersteller bringen einfach die Ladenhüter der letzten Jahre mit modernisierter Technik noch einmal heraus. Wäre ich Steve Ballmer, würde ich doch vor Wut in die Tischkante beißen.

    Kein Wunder, dass Microsoft das Surface herausgebracht hat… Das ist zwar auch alles andere als perfekt, aber es hat zumindest mal einen vielversprechenden Ansatz.

    • Das Surface ist wirklich in Ordnung, auch wenn ich nach wie vor behaupte: die bei Microsoft wissen selbst nicht, wer das eigentlich wofür benutzen soll. Die haben das einfach mal nach dem Motto konzipiert: Mal gucken, was die Leute daraus machen. Preislich haben sie zu hoch angesetzt. Wenn man das so teuer macht wie ein iPad/MacBook Air, dann muss der Nutzen dafür auch klar einleuchten. Tut er aber nicht.

  4. Also da möchte ich mal widersprechen!

    Ich denke das kommt ganz auf den Einsatzzweck an.

    Nur noch ein Gerät, um damit sowohl zu Hause, S-Bahn und dabei noch die Leistung von einem PC zu Hause?
    Das geht schon alleine wegen des Formfaktors nicht: unterwegs finde ich 7″ genau richtig (das kann ich auch mal rausholen und in der vollbesetzen Tram benutzen), zu Hause sollten es schon mindestens 12 Zoll sein und natürlich eine Tastatur!

    Aber diese Hybriden haben ihre Berechtigung – gut momentan noch recht teuer, aber wenn ich mir ein ordentliches Ultrabook hole ist das auch nicht viel billiger! Von dem XPS12 erwarte ich mir zu Hause am Schreibtisch zu arbeiten (surfen, mailen usw.) und später auf der Couch gemütlich durch ein paar Seiten surfen zu können ohne, dass mit die Tastatur im Weg ist (dass ich das Teil nicht zwei Stunden vor mir halte ist dabei in Ordnung, das habe ich aber auch mit meinem A501 nicht getan!).

    Ich würde den Titel gerne mal ergänzen: Finger weg, wenn man sich erwartet eine Eierlegende Wollmilchsau zu bekommen!

    • Lass uns wissen, wie gemütlich es mit dem 1,5-Kilo-Brecher auf der Couch ist. ;)

    • So hier also der erste Erfahrungsbericht zum Thema 1,5kg Brecher auf der Couch:
      Im Gegensatz zu meinem Nexus 7 würde ich nicht mal ansatzweise auf die Idee kommen, dass XPS12 frei vor mir in der Luft halten zu wollen – ich will schließlich surfen, aber doch nicht Weltmeister im Bierkrugstemmen werden.
      Allerdings hab ich das auch mit meinem 10″ A501 nicht gemacht!
      Die Lösung bei dem XPS12: aufklappen aber nur bis zu einem Öffnungswinkel von ca. 45°, das ganze umdrehen und dann den Bildschirm drehen! Erfolg der Aktion: man muss das Ding gar nicht mehr halten und man hat beide Hände frei.
      Wem das nicht gefällt, der kann das Ding auch als Zelt aufstellen.
      Also ich bin wirklich begeistert…

      Aber wenn jemand meint er will ein 200g Tablet, mit der Leistung eines i7, dabei aber noch eine vollwertige Tastatur – bitte, dann viel Spass beim Warten!

  5. Finger weg von Hybriden!

    Eigentlich wollte ich da schon aufhören zu lesen, habe es dann aber doch getan und bereue es jetzt Lebenszeit derart verschwendet zu haben. Ich habe keine Ahnung wer der Autor von diesem Artikel ist, aber eins weiss ich mit absoluter und 100%iger Sicherheit: Er hat von nichts eine Ahnung aber davon reichlich.

    Wenn man zu so einer Aussage kommt, dann sollte man sich vielleicht lieber mit Lego beschäftigen aber nicht mit Technik deren Einsatz- und Anwendungszweck nicht verstanden wird.

    Es fehlt hier schon am Unverständnis über die Unterschiede von Ultrabooks und Convertibles, welche nicht in die selbe Geräteklasse gehören und nicht erst seit heute sondern schon seit XP erhältlich sind! Irgendwelches Geschwafel über Scharniere welche nicht halten würden, obwohl das seit 10 Jahren überhaupt kein Problem ist.

    Wenn man den Sinn eines Windows Surface Pro nicht erkennt und behauptet es wäre weder Fisch noch Fleisch, während das iPad bei welchem die meisten auch eine Tastatur anstecken bereits über 100 Millionen Mal verkauft wurde (man die Käufer müssen dann ja alle doof sein, denn das macht ja gar keinen Sinn), dann hat man irgendwie den Bezug zur Realität 2012 verloren.

    Wenn man ein Ativ Smart PC mit einem Ativ Tab verwechselt und deshalb verwirrt ist und das obwohl “Smart PC” sich ganz klar von “Tab” unterscheidet und selbst der dümmste Laie merkt, dass PC wohl für einen echten PC steht und Tab nur für eine iPad Alternative, dann sollte man sich überlegen ob man überhaupt noch Techniknews verfassen sollte.

    Das Dell XPS 12 ist bei Gott kein Ultrabook auch wenn Dell es so nennt. Dell gibt dem Ding nämlich auch noch andere Namen wie z.B. ” Tablet-PC XPS™ 12 “. Hätte man Ahnung und würde vom Fach kommen, dann würde man auf den ersten Blick sehen, dass es sich um ein Convertible Gerät handelt. Ein merkwürdig anmutender Rahmen? Das ist nicht das erste Modell mit einem beweglichen Rahmen. Übrigens haben Schultafeln das schon vor hundert Jahren gehabt.

    Das Gerät ist dank der Grösse ultraportabel, bietet aber die volle Notebook Leistung ohne Stromspar CPU. Es ist ein 100% Businessgerät für unterwegs. Die Leistung erkauft man sich dann mit etwas mehr Gewicht. Allerdings sollte sich der Autor hier mal bei Intel erkundigen wie die neuen Spezifikationen von Ultrabooks überhaupt sind. Denn es gibt auch 15″ Ultrabooks.

    Hier werden derart viele unterschiedliche Konzepte und angepeilte Einsatzzwecke wild durcheinander gewürfelt und miteinander verglichen, dass ich mich frage weshalb man nicht gleich Äpfel mit Hühnern vergleicht, nur weil man beides beim Bauern bekommt.

    Ich bin seit 25 Jahren (und das muss ich mir nicht aus den Fingern saugen) auf diesem Business tätig und habe eine eigene Firma mit echten, lebenden Angestellten, welche den ganzen Tag nichts anderes machen als Unternehmen bei der IT Beschaffung neutral zu beraten. Dazu sind fachlich bestens qualifzierte Mitarbeiter erforderlich, welche geistig in der Lage sind, sich in andere Positionen und Anwenderbedürfnisse hinein zu versetzen.
    Wenn wir solchen Blödsinn vom Stapel lassen würden, wie man ihn hier niedergeschrieben findet, dann wären wir pleite und 40 Mitarbeiter würden vor der Türe stehen.

    Lass uns wissen, wie gemütlich es mit dem 1,5-Kilo-Brecher auf der Couch ist. ;)

    An diesem letzten Satz der hier gerade über meinem Kommentar steht, sieht man die Ignoranz des Autoren.

    Er versucht hier krampfhaft aus dem Convertibel Notebook für den Aussendienstler oder das Arbeitsgerät eines Studenten ein Tablet in seinem Kopf zu konstruieren, welches gegen ein iPad auf der Couch beim spielen antreten soll.

    Ich persönlich bin sehr oft unterwegs. Ich schreibe dies gerade mit einem 15″ Notebook auf meinen Knien auf dem Sofa und das hat definitiv mehr Gewicht und sitzt stundenlang auf meinem Schoss und zwar täglich.
    Natürlich möchte ich es nicht frei schwebend in der Hand halten um ein NFS Autorennen zu bestreiten. Aber dafür ist ein XPS 12 ja auch nicht gebaut worden.

    So, da ich denke, dass dieser Artikel eh nicht lange oder überhaupt gar nicht veröffentlicht wird (seh ich ja erst nach dem “senden” ;-) ), kann ich mir weitere Ausführungen sparen und mich wieder meiner Arbeit widmen und dem Autoren zum Schluss noch raten sich einmal um die Bedürfnisse anderer zu kümmern um überhaupt zu erkennen, dass der von ihm persönlich angedachte Einsatzzweck nicht auf den grössten Teil der weltweiten Anwender ebenfalls zutreffen muss, bevor er einen fachlich gänzlich unqualifizierten Ratschlag wie “Hände weg von solchen Geräten” vom Stapel lässt. Vielleicht liest der Artikel ja auch ein Laie und fällt dann darauf herein.

    • Es fehlt hier schon am Unverständnis über die Unterschiede von Ultrabooks und Convertibles, welche nicht in die selbe Geräteklasse gehören und nicht erst seit heute sondern schon seit XP erhältlich sind!

      Ultrabooks seit XP? Nämlich? Welchen Unterschied genau habe ich da nicht verstanden?

      Irgendwelches Geschwafel über Scharniere welche nicht halten würden, …

      Steht da nirgendwo.

      Wenn man den Sinn eines Windows Surface Pro nicht erkennt und behauptet es wäre weder Fisch noch Fleisch, (…) dann hat man irgendwie den Bezug zur Realität 2012 verloren.

      Dann sag mir bitte, was der Sinn des Surface Pro ist!

      Wenn man ein Ativ Smart PC mit einem Ativ Tab verwechselt und deshalb verwirrt ist und das obwohl “Smart PC” sich ganz klar von “Tab” unterscheidet …

      Hab ich nicht, steht da auch so nicht. Meine Güte! Und spätestens hier hätte ICH am liebsten aufgehört zu lesen.

      Das Dell XPS 12 ist bei Gott kein Ultrabook auch wenn Dell es so nennt. Dell gibt dem Ding nämlich auch noch andere Namen wie z.B. ” Tablet-PC XPS™ 12 “. Hätte man Ahnung und würde vom Fach kommen, dann würde man auf den ersten Blick sehen, dass es sich um ein Convertible Gerät handelt.

      Ähm, sage ich nicht genau das? Ich habe lediglich den Namen genannt, den Dell verwendet.

      Das Gerät ist dank der Grösse ultraportabel, bietet aber die volle Notebook Leistung ohne Stromspar CPU. Es ist ein 100% Businessgerät für unterwegs. Die Leistung erkauft man sich dann mit etwas mehr Gewicht.

      Like I was saying…

      “… und dem Autoren zum Schluss noch raten sich einmal um die Bedürfnisse anderer zu kümmern …”

      Jepp, das werde ich jetzt tun. Mit anderen Leuten bei dem schönen Wetter spazieren gehen. C ya und viel Spaß auf dem Sofa!

  6. Ultrabooks seit XP? Nämlich? Welchen Unterschied genau habe ich da nicht verstanden?

    Bist du des Lesens überhaupt mächtig?

    Convertible finden seit XP einen Einsatzbereich!!! Convertible hat mit Ultrabook nichts zu tun. Ultrabook ist eine Spezifikation von Intel für bestimmte Geräte. Convertible ist eine Bauart (vielleicht einfach mal Google Translate benutzen um herauszufinden was es ist).

    Auch wenn man den Rest von dieser Antwort liest, wird es einem wieder Angst und Bange und ich will da auch nicht mehr im Detail darauf eingehen, der Tab war nur noch im Hintergrund aktiv und ich hatte versehentlich diesen neu geladen.

    Aber nach wie vor scheint es überhaupt nicht in den Kopf hinein zu gehen, dass man sich die Mehrleistung bei einem Dell XPS 12 nicht mit zusätzlichem Gewicht erkauft, sondern die Leistung eines Notebook und keines Tablets oder Ultrabooks mit Stromspar CPU bekommt und das bei lediglich 1.5kg und der Möglichkeit das Gerät auch bei Präsentationen und ähnlichem zum Einsatz kommen zu lassen.

    Dieses Gerät ist kein Spielgerät für zu Hause auf dem Sofa und da scheint es eben am Verständnis zu fehlen, welches Klientel Dell mit dem Gerät anspricht.

    Bisher musste Aussendienstler wesentlich mehr Gewicht herumschleppen, wollten sie ein Convertible Notebook.

    Es geht auch ganz klar aus diesem ganzen Text hervor, dass er einfach der Fantasie entsprungen ist und der Autor die Geräte gar nicht in der Hand gehalten hat und glaubt 1.5kg auf dem Sofa wären ein Problem. Halt doch mal eine Stunde ein iPad frei schwebend in der Hand um ein Buch zu lesen. Das ist nicht witzig und auf dem Schoss sind 1,5kg gar nichts, wenn man es dann dort wirklich benutzen will – wofür es ja gar nicht gemacht ist.

    Also, deshalb als abschliessender Tipp, bevor ich diesen Tab jetzt schliesse und die Webseite sicher nicht bookmarke :D: Erst einmal geistig erfassen, welche Geräte für welchen Einsatzzweck und für welches Klientel in welchem Umfeld hergestellt werden. Dann würde man sofort bemerken, dass das XPS 12 auf einen Schreibtisch gehört und nicht aufs Sofa, dafür ist es sowieso zu teuer, es ist kein Consumer Produkt, welches als Zweitgerät angeschafft wird.

    So, ich mach jetzt schluss. Der fachlich versierte Leser wird meinen Ausführungen ohne Zweifel folgen können, der Autor dieses Textes in einigen Jahren vielleicht auch, wenn er von diesem Business erfolgreich leben will.

    Schöne Weihnachtszeit.

    • Hallo K. Behrend, als Leiter von neuerdings.com muss ich doch sehr bitten, die Grundregeln der Höflichkeit einzuhalten. Wir pflegen hier eine vernünftige Diskussionskultur und auch wenn man anderer Meinung ist oder fachliche Mängel in einem Artikel zu entdecken glaubt, kann man dem Autor des Beitrags höflich und gesittet gegenübertreten. Sollte es etwas zu korrigieren geben, tun wir das jederzeit. Und wir freuen uns sehr, mit unseren Lesern zu diskutieren. Das haben wir nun wirklich schon mehrfach bewiesen.

      Aber keiner meiner Autoren muss sich in dieser Art beschimpfen lassen und das werde ich auch nicht dulden.

    • Hallo Jan,
      wer solche konfusen, undurchdachten und vor Fehlern strotzenden Artikel schreibt, muss sich genau solche Kommentare gefallen lassen.

      Und wer dann nicht mal Notebooks der Thinkpad X-Serie kennt, welche locker an das Ultrabook-Format rankommen, oder die ganzen Convertibles, der sollte aufhören hier zu schreiben, oder wie euer anderes Genie hier Apple-Gadges bejubeln.

      Habt ihr keine neutrale Qualitätssicherung, bevor solche Pamphlete raus gehen??

      Der ganze Artikel ist ein Mängel.

    • Hallo Jan, wer solche konfusen, undurchdachten und vor Fehlern strotzenden Artikel schreibt, muss sich genau solche Kommentare gefallen lassen.

      Mein ehemaliger SoWi-Lehrer würde sagen: “Bisher noch null Punkte und das wird sich auch nicht ändern, bis Sie mir Beweise für Ihre Aussage nennen.”

      Wir sind zum Glück nicht mehr in der Schule. ;) Der eine oder andere Beleg für deine Aussage würde mich aber dennoch interessieren.

  7. Hi,

    schade, leider kein wort zum acer iconia w 700 icore 5/128 GB.(scheint mir ein recht gut gelungener kompromiss/hybrid der beiden welten zu sein…..)

    nochmal schade!
    also leider wieder nur ein nicht journalistischen ansprüchen gerecht werdender kommentar.

  8. Schade, dass Menschen im anonymen Internet so häufig ihre Fassung verlieren müssen. Es hätte eine sachlich sinnvolle Diskussion über den Einsatz dieser Geräte werden können. Des Weiteren mag man sich die Frage stellen, ob das Konzept der website auf IT Profis und Außendienstler abzielt – ich habe zumindest noch nie einen Außendienstler mit einem Sido Kopfhörer gesehen ;-) Mir als Privatperson hat der Artikel (auch ohne den Kommentaranteil) wieder einmal gezeigt, dass im Moment ein Markt für Geräte geschaffen wird, die im Kern noch ein paar Jahre Entwicklungsarbeit brauchen.

    Geschrieben mit einem IPad – was sicherlich mit einem windows Rt tablet auch gegangen wäre….

    …und noch eins: Mich selbst haben solche Ausfälle in meinen eigenen Artikeln dazu bewogen mit dem Schreiben im Inet aufzuhören. Lieber Autor, nehmen Sie sich bitte nicht zviel davon an….

  9. Ich finde den Artikel, trotz fehlender fachlicher Ausrichtung meinerseits sehr gut. Trotz der attestierter Daseinsberechtigung der Geräte durch Herrn Behrend, sehe ich keine Notwendigkeit dafür und will mich auch nicht damit beschäftigen, ob Tab, PC, smart oder nicht. Vielleicht ein Problem der Werbung…
    Ich habe leider auch noch keinen Artikel gefunden, der mir erklärt oder überzeugt wozu windows 8 gut ist. Auf den Ausstellungsstücken läuft immer eine Art Bildschirmschoner, ist es das? Auf der Mircosoftseite findet man auch keine Erklärung… vielleicht gibt es dazu mal was zu lesen.

  10. Ich persönlich war lange auf der Suche nach einer Lösung für mein Studium. Bei der Technischen Informatik habe ich viel mit “Mathe” zu tun und hatte bisher das Problem, dies nicht papierlos in der Vorlesung mitschreiben zu können. Windows 8 auf einem Tablet ist hierfür die beste Lösung für mich.
    Windows 8 bittet eine Freihandeingabe mit Stift und einen Freihand-Mathematikeingabebereich, der das Geschriebene in Druckbuchstagen oder Formeln umwandelt und in das Programm einfügt, das dahinter liegt.
    Außerdem kann ich seit Windows 8 OneNote nutzen und meine Vorlesungen papierlos mitschreiben, so dass es sinnvoll und praktikabel ist.
    In meinem Fall war das Samsung Ativ Smart PC – Tablet – die perfekte Lösung. Es hat einen ausreichend schnellen Atom Z2760 Prozessor, der Multithreading unterstützt (Full HD-Videos sind kein Problem), einen integrierten Digitizer, wiegt nur 762g, ist perfekte 11,6 Zoll Groß für Mitschriften, ist flach und lautlos und hat eine sehr lange Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden.
    In Mathe-, Elektrotechnik- und Digitaltechnik Vorlesungen schreibe ich mit dem Stift mit, mache Zeichnungen (möglich durch den integrierten Digitizer)und in der Praktischen Informatik docke ich das Tablet in die Tastatur und programmiere C in Visual Studio 2010. Die Quellcodes auszuführen dauert zwar ein wenig, aber für die Uni reicht es. Zu Hause habe ich einen Desktop mit einem I7.

    Ein Samsung Galaxy Note 10.1 hat auch einen Digitizer integriert, allerdings fehlt hier dem Android die Anschlussvielfalt und die X86 Kompatibilität im Bezug auf Sofware, wie Visual Studio und OneNote. Jeder der schon mal versucht hat mit einem Ipad und einem kapazitiven Stift eine Mitschrift in der UNI zu machen, weiß dass das absolut unrealistisch ist.
    Es ist sowieso absoluter Schwachsinn ein Ipad mit einem vollwertigen Windows 8 Hybrid zu vergleichen. Das machen nur leider zu viele, dieser sogenannten “TESTER”. Aber es sind eben auch nur “TESTER” und haben meist keinen Bezug zu einer “realen” Anwendung.
    Daher kann ich meinem Vorredner K. Behrend nur Recht geben. Der Verfasser scheint nur “Geräte zu testen”, hat aber die fehlende Fantasie, was alles mit einem Windows 8 Hybrid möglich ist. Sinn, Zweck und Einsatzgebiet ist hier nicht verstanden worden.

    • Hallo Benjamin,

      ich kann Ihnen hier nur im vollen Umfang zustimmen. Ich bin schon jenseits der 60 und selbstständiger Fotograf. Nutze Mobile Geräte wie Smartphones, Notebooks, iPads seit der ersten Stunde.

      Das Samsung ATIV Smart PC Pro mit 4GB RAM, 128GB SSD und Core i5 wird aus den von Ihnen schon genannten Gründen mein nächstes Gadget.

      Photoshop CS5 und Lightroom auf dem Gerät sollen auf jeden Fall ausreichend schnell arbeiten. Das allein ist schon Grund genug zu kaufen.

      Mein iPad 2 WIFI +3G 64GB hat einen Haufen Geld gekostet, aber hat alle meine Erwartungen in keinster Wiese erfüllt. Es ist eben ein Consumer Tablet mit allen seinen iOS Einschränkungen.

      Mein Galaxy Note 10.1 war da schon deutlich besser, wegen der sehr guten S-Pen Stiftbedienung für die handschriftlichen Notizen, die ich auch papierlos bevorzuge.

      Ich schreibe deutlich schneller als ich auf einem Keyboard tippen kann und das editieren ist ja mit dem geschriebenen hinterher auch noch möglich.

      Aber dort fehlt mir genauso die Möglichkeit ein vollwertiges Photoshop und ein vollwertiges Lightroom zu nutzen.

      Also, ist das Samsung Ativ Smart PC Pro die alleinige verfügbare Alternative, wenn man auf jeden fall ein Tablet benutzen will.

      Weder Lenovo, noch Acer, noch Asus hat aktuell etwas im Portfolio, was alle Features, die das Samsung hat, aufweisen kann. Entweder fehlt das zwingend notwendige Digitizer Display mit Digitizer Stift, haben kleineres Display, zu wenig internen Speicher oder nur Atom Prozessor mit zuwenig Leistung.

      Wenn ich den damaligen Preis meines iPad 2 64GB +3G von 879,00 EUR mal dagegen rechne und die Features vergleiche, die ich da nicht bekommen habe, dann ist das Samsung Ativ Smart PC Pro auch nicht wirklich teuer.

  11. Es gab einmal eine Zeit, da gab es Handys zum telefonieren, PDAs für Organizerfunktionen, Navigationsgeräte zum navigieren, MP3-Player zum Musik hören…
    …und dann kam irgenjemand auf den Gedanken diese Funktionen in ein Gerät zu stopfen mit einem passenden Betriebsystem und nannte das ganze IPhone/Smartphone/…
    … und es gab tatsächlich Leute, die soetwas kauften.

    Wenn man der Meinung des Authors folgt “

    Und deswegen bleibt es dabei: Willst du ein Ultrabook, kauf dir ein Ultrabook. Willst du ein Tablet, kauf dir ein Tablet. Einen Hybriden willst du nicht wirklich.

    ” würde ich immer noch ein Handy, ein Mp3-Player, eine Camera, ein Navi,… mit mir rumschleppen, als dieses eine Gerät in meiner Tasche.

    Ich beführworte diese neue Variante von Laptop/Tablet, denke aber im Moment (um Parallelen zum Smartphone herzustellen), dass wir so bei Windows Mobile 6.5 vor IPhone sind… also noch nicht richtig ausgereifte Geräte vor uns sehen mit dem entsprechenden OS. Auch der Preis ist mir momentan noch zu hoch.

    In 1 bis 2 Jahren, evtl. mit einem neuen Windows, dass speziell diese Varianten noch besser unterstützt, könnte es der Anfang vom Ende der reinen Tabletts (zumindest die großen Varianten) und Laptops sein.

  12. Inzwischen hat sich ja – endlich! – noch mehr auf dem Markt getan.
    Ich schreibe gerade auf meinem neuen Lenovo Thinkpad Helix, das ich so schnell nicht wieder hergeben würde:
    Ein aktueller I7 mit 8GB RAM bietet vollwertige Ultrabook-Leistung unter Windows, und bei bei einem Gewicht von gerade mal 1670g und bis zu 8 Stunden akkulaufzeit. Also optimal auch für unterwegs und in meinem Fall für den Unterricht.
    Zusätzlich kann ich den Bildschirm abnehmen und habe dann ein eigenständiges 12″-Tablet mit nur knapp über 800g in der Hand. Dazu kommen Touchscreen und Stylus für handschriftliche Notizen, Zeichnungen usw. – immernoch mit voller Leistung.
    Als Lehrer benötige ich beides – zudem kann ich das Gerät auch an den Beamer anschließen (iPad…?) und sowohl per Tastatur als auch mit dem Stift bedienen. So dient es gleichzeitig als Ersatz für die Tafel, den OHP und das interaktive Whiteboard und kann im nächsten Moment mit der Programmierungebung den Desktop/Notebook ersetzen.
    Den ersten Tablet-PC hatte ich 2001 in der Hand (damals den Compaq TC1000, ebenfalls ein Hybridgerät) und habe seit 2004 mit drei weiteren Tablet-PCs gearbeitet.
    Jetzt endlich habe ich das Gefühl, die Geräte sind auf einem richtig guten Entwicklungsniveau angekommen!
    Vor ein paar Monaten, als der obige Artikel verfasst wurde, war das noch nicht so klar abzusehen – aber einen echten Sinn in etablierten “Nischen” hatten die Tablet-PCs auch vorher schon. Einziger Nachteil ist nach wie vor der etwas höhere Preis. Aber der lohnt sich für mich und viele andere aufgrund des echten Mehrwertes auf jeden Fall.
    Gruß, Andreas

  13. Ihr vergesst in dem Artikel das Asus T100Ta, ein Transformer Tab mit im Lieferumfang enthaltener Tastatur, von der ich momentan schreibe, ein 10 Zoll Display und vollwertiges Windows 8.1. Dazu ist beim Preis vom ca. 500€ eine Vollversion Office 2013 und 530 Gb Speicher enthalten (ca. 480Gb HDD im Dock)

    • Vergessen haben wir den nicht, der kam erst ein knappes Jahr später auf den Markt als dieser Artikel erschienen ist. Dieses übergroße Scharnier würde ich aber trotzdem als Nachteil bezeichnen. Das ragt vor allem im zugeklappten Zustand doch heraus.

    • Ein paar Nachteile hat es dann leider schon.
      Der Arbeitsspeicher wird für Laptop Anwendungen schnell knapp, der Prozessor ist natürlich wie zu erwarten für ein aktuelles Notebook sehr langsam (man kann natürlich noch gut damit arbeiten).
      Und leider gibt es nur eMMC Speicher, der das System deutlich langsamer macht, als ein Ultrabook mit einer kleinen SSD.
      Für ein kleines Subnotebook in der Preisklasse hätte man so deutlich mehr Leistung. Dafür ist das Tablet tatsächlich vollwertig.
      Ich habe ein technisch gesehen ähnliches Tablet, etwas kleineres Display (1920×1200) aber identischer Prozessor und ebenfalls 2GB viel RAM. Tablet Einsatz, perfekt, kommt mir im Desktop Einsatz (mit einer guten Bluetooth Tastatur) recht langsam vor. 2011 habe ich ein kleines Netbook gekauft, eine SSD sowie 8GB RAM integriert und trotz des Prozessors (der langsamer ist, als dieser hier) lief es generell flüssiger (wenn auch damals die Aufrüstoptionen es teurer als 500€ gemacht haben). Das neue geht für Office gut, Webbrowsing auch, bis eine Flash Werbung auf der Seite auftaucht, dann beginnt es zu ruckeln, Prime Instant Video läuft in HD leider nicht perfekt (wegen Silverlight) und allgemein hat die (im Vergleich zu anderen schnelle) eMMC eben nicht die Leistung einer SSD, eher einer Festplatte.
      Mir persönlich sind das schon deutliche Einschränkungen für eine Nutzung als Laptop, dafür ist es preislich aber recht attraktiv und es hat kaum Kompromisse beim Tablet aufzuweisen.

  14. Vor einigen Tagen hat ein Freund von mir auch so ein Tablet gekauft, weil es schick und voll der Hit ist und hat sich gewundert, warum er Software von seinem PC darauf nicht installieren konnte. Nachdem ich ihn darüber aufgeklärt habe, dass er sich ein riesiges Handy gekauft hat und das es so nicht funktioniert, hat er es am nächsten Tag wieder zurück gegeben.
    Das erinnert mich immer an Kunden von uns, die falsche Erwartungen hatten und am Ende zu uns kommen und Unterstützung haben möchten.

    • Was für eins ist das denn dann gewesen?
      ARM oder Android?
      Die Windows Tablets mit Intel-Atom können das ja.

    • Das war dann definitiv ein ARM-Gerät. MS hat mit Windows 8 vieles sehr richtig gemacht, nur das Windows 8 RT war eine sau dumme Idee, und leider von der unfähigkeit Intels getrieben, gute stromsparende CPUs rauszubringen.

    • Ach so, naja, das ist dann nicht optimal. Wo die aktuellen Windows 8.1 Geräte mit Intel Atom ja eigentlich recht günstig (und ähnlich Effizient wie die aktuellen ARM CPUs) sind.

      Leider noch nicht zur Entwicklungszeit von Windows RT, daher war das eigentlich überflüssig. Nicht ganz, stimmt, vielleicht nutzt man das, damit Windows später auf jedem Gerät laufen kann, und irgendwann die Gerätetypen zusammengelegt werden können. Überall läuft Windows (mit je nach Gerätetyp optimierter Oberfläche)

2 Pingbacks

  1. [...] Leistung benötigt und zudem schmalere Gehäuse ermöglichen soll. Das erlaubt den Einsatz in Hybriden oder Tablets, für die sich die Ivy-Bridge-Generation bisher nur bedingt eignete. Los gehen soll es [...]

  2. [...] Wearables, zu Phablets, zu größeren Smartphones, Detachables, Hybriden, auch wenn ich von denen nicht viel halte. Geschenkt. Post-PC oder PC-Plus, wie immer ihr es nennen wollt, kommt heute in allen Facetten [...]

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