Mipow Power Cube 8000 Akku im Test:
Elegantes Kraftpaket für unterwegs

Mipow ist bekannt für seine praktischen Akkus, die als mobile Energiereserve Smartphones und anderen mobilen Geräten neues Leben einhauchen, wenn mal keine Steckdose greifbar ist. Wir haben den Power Cube 8000 in den Versionen mit 30-Pin- und Micro-USB-Stecker getestet.

Mipow Power Cube 8000 Reserveakku (Bilder: Frank Müller)

Mipow Power Cube 8000 Reserveakku (Bilder: Frank Müller)

Der Mipow Power Cube 8000 ist nicht der erste Akku, den ich von Mipow bisher getestet habe, aber er ist auf jeden Fall der stärkste und bestaussehende. Mit seiner edlen Oberfläche aus eloxiertem Aluminium macht er einen wirklich hochwertigen Eindruck.

Aber gutes Aussehen ist nicht alles. Beim Akku kommt es vor allem darauf an, dass er im Fall der Fälle alles an elektronischen Geräten auflädt, was man so bei sich trägt. Zwar wird niemand so viel Gadgets mit sich herumschleppen wie Steve Wozniak, aber als Vater mehrerer Teenagertöchter habe ich gelernt, dass eine universelle Energiereserve in jeder Hinsicht von Vorteil ist.

Der Blackberry Curve 9300 (Affiliate-Link) meiner dritten Tochter zum Beispiel verweigert gerne die Zusammenarbeit mit externen Akkus und ließ sich bisher nur vom Mipow Power Tube 4000 aufladen.

Ein Grund mehr, vom Mipow Power Cube 8000 einiges zu erwarten. Und die Erwartungen erfüllten sich – nach einer kleinen Irritation. Aber werfen wir zunächst einen Blick in das Paket.

Mipow Power Cube 8000 Akku im Test
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Mipow Power Cube 8000 mit Micro-USB- oder iDevice-Stecker

An Zubehör ist ein Ladekabel für den Power Cube 8000 dabei, das an einem Ende einen USB-Stecker, am anderen einen Micro-USB-Stecker besitzt. Außerdem eine gut sitzende Transporthülle aus dehnbarem Neopren.

Mipow liefert seinen Akku als Power Cube 8000M mit einem integrierten Micro-USB-Stecker und als Power Cube 8000A mit einem 30-Pin-Stecker für Apples “Lightning”-Vorläufer.

Beide Stecker sind perfekt in das Aluminium-Gehäuse integriert. Ein kleiner Druck (manchmal noch ein zweiter) und der Stecker wird von einer Feder zwei bis drei Millimeter nach außen gedrückt und kann ganz herausgezogen werden. Das ist ein wenig fummelig, aber trotzdem eine sehr elegante Lösung zur Integration eines Steckers. Kabel und Stecker sind zusammen rund zehn Zentimeter lang.

Hohe Kapazität, lange Ladezeit

Beide Versionen werden mit einem Micro-USB-auf-USB-Kabel geliefert, mit dem man den Power Cube 8000 am Rechner oder einem USB-Netzstecker aufladen kann. Der Ladevorgang soll aufgrund der hohen Kapazität acht bis zehn Stunden in Anspruch nehmen, was mir ein wenig lang vorkommt. Ich habe bisher zwar noch nie einen komplett leeren Akku geladen, hatte aber den Eindruck, es ginge doch etwas schneller.

Da man das Laden aber über Nacht erledigen kann, finde ich die Ladedauer nicht so wild. Viel wichtiger ist die wirklich hohe Kapazität des Power Cube und das gute Gefühl, das er einem vermittelt. Mit 8.000 mAh (3,7 V) kann man gut mehrere Smartphones mit Energie versorgen. Am Power Cube 8000 geht das sogar gleichzeitig, nicht nur nacheinander. Denn neben dem integrierten Stecker verfügt der Power Cube 8000 außerdem über eine USB-Buchse, die mit 2,1 A bei 5 V selbst anspruchsvolle Geräte auflädt, und das noch sehr schnell.

Praktische Energieanzeige

Vier winzige weiße LEDs zeigen den Ladezustand des Akkus an. Man sieht sie nur, wenn man weiß, wo man suchen muss oder auf den Ein-Aus-Knopf drückt. Dann leuchten je nach Ladezustand alle vier (zu 100 Prozent geladen) oder nur drei, zwei oder eine (zu 25 Prozent geladen). Selbst mit einem Viertel der Ladung hat der Power Cube 8000 noch mehr Energie als andere mobile Akkus.

Power Cube 8000: nicht billig, aber seinen Preis wert

Auf Amazon kostet der Power Cube 8000M (Affiliate-Link) rund 76 Euro, der 8000A (Affiliate-Link) 79 Euro. Wie immer ist das Apple-Zubehör etwas teurer.

Positiv:

  • edles und hochwertiges Aluminiumgehäuse
  • Unterseite aus rutschfestem Gummi
  • Gute Ladeanzeige mit vier LEDs
  • Hohe Kapazität von 8.000 mAh
  • integrierter Ladestecker
  • USB-Buchse zum gleichzeitigen Laden eines zweiten Gerätes
  • Kompakte Abmessungen von 92 x 92 x 17 mm

Verbesserungsfähig:

  • Neoprenhülle ohne Tasche für Ladekabel. Natürlich kann man das Kabel auch so in die Neoprenhülle stecken, aber es wirkt dann doch ein wenig wie ein Fremdkörper und stört den Eindruck der makellosen Eleganz, den das Power Cube 8000 sonst macht.

Ein weiterer Kritikpunkt wäre die kleine Irritation, die ich am Anfang des Artikels angesprochen habe: Drückt man kurz auf den Ein-Aus-Schalter, leuchten zwar die LEDs auf und zeigen den Ladezustand, ein angeschlossenes Gerät wird aber nicht geladen. Erst, wenn man den Finger einige Sekunden auf dem Schalter lässt, beginnt der Power Cube 8000 mit dem Laden. Dass ist als Sicherung in der Tasche ganz praktisch, aber man muss es wissen. Ein zusätzlicher Aufkleber am Gerät wäre hier hilfreich. Da ich nie die Gebrauchsanleitung lese, dachte ich einige Minuten, das Gerät sei defekt.

Fazit: kompakt, kraftvoll, Kaufempfehlung

Insgesamt kann ich für den Mipow Power Cube 8000 eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Die hohe Kapazität in Verbindung mit den kompakten Abmessungen, der hochwertige Verarbeitung und dem integrierten Ladestecker machen den Power Cube 8000 zu einer idealen mobilen Energiereserve für Menschen mit mehreren Gadgets.

Mehr Infos über den Power Cube 8000A und 8000M gibt es auf der Seite von Mipow.

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

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Ein Pingback

  1. [...] hatte ich zunächst an die wirklich gelungenen Bowers & Wilkins P3-Kopfhörer oder den starken Mipow Cube 8000-Akku gedacht. Letztlich habe ich mich aber für den mobilen DVB-T-Empfänger tizi+ von Equinux [...]

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