Lumawake:
Intelligentes iPhone-Dock steuert den Haushalt

Das Lumawake will sehr viel mehr sein als nur eine Ladestation für ein iPhone. Es will auch noch den Schlaf verbessern und den Haushalt steuern. Jetzt muss es nur noch genug Vorbesteller versammeln.

Das Lunawake Dock will sehr viel mehr sein als nur eine Ladestation.

Das Lunawake Dock will sehr viel mehr sein als nur eine Ladestation.

Zugegeben: Die Vorsilbe “Smart-” nutzt sich langsam ab und ein iPhone-Dock als “intelligent” zu bezeichnen, scheint auch aus der Sammelkiste für PR-Platitüden zu stammen. Beim Lumawake Dock kann man es vielleicht durchgehen lassen, denn es vereint einige interessante neue Ideen. Und dabei konzentriert es sich auf eine Phase unseres Tagesablaufs, die nach Meinung der Lumawake-Macher bislang zu wenig Beachtung bekommt: der Schlaf.

Lumawake
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Weil man abends nicht die besten Lichtverhältnisse hat oder auch schonmal im Dunkeln ins Schlafzimmer stolpert, beleuchtet sich das Dock beispielsweise, sobald man sich ihm annähert. Und auch das Einstecken selbst soll keine der mentalen Ressourcen erfordern, die am Ende eines langen Tages so knapp geworden sind: Das iPhone soll mit und ohne Hülle hineinpassen und vor allem soll es sich problemlos mit einer Hand einstecken lassen – ganz ohne Gefummel.

Die eigentliche “Magic” des Geräts aber liegt woanders, um mal einen weiteren überbeanspruchten Marketingbegriff ins Spiel zu bringen. Genauer gesagt hat es zwei Spezialitäten, mit dem es sich von der Konkurrenz abhebt.

Schlaf verbessern

Erstens soll das Dock im Zusammenspiel mit dem iPhone den eigenen Schlaf verbessern oder vielmehr das Aufwachen. Über einen Infrarot-Bewegungssensor will das Lumawake erkennen, wann man sich in einer leichten Schlafphase befindet, damit es den Nutzer nicht aus dem Tiefschlaf herausholt. Passen Schlafphase und Weckzeit zusammen, simuliert es einen Sonnenaufgang. Der Benutzer soll ganz erfrischt und erholt erwachen. Eine “beispiellose Aufwach-Erfahrung” verspricht das Unternehmen und gemeint ist damit natürlich eine beispiellos positive Erfahrung. Ist das Dock richtig positioniert, soll das auch funktionieren, wenn man nicht allein schläft.

Smarthome

Zweitens versteht sich das Lumawake mit Systemen wie SmartThings und Belkins WeMo, die uns allen das schon so lange vorhergesagte schlaue Haus bringen sollen. Konkret bedeutet das, dass beispielsweise automatisch alle Geräte ausgeschaltet werden, wenn man einschläft – ob man nun selbst daran gedacht hat oder nicht. Oder es schaltet die Kaffeemaschine ein, sobald man aufwacht.

Darüber hinaus lässt sich die Leuchtfunktion des Docks auch für andere Dinge nutzen. Über die passende App kann man beispielsweise dafür sorgen, dass das Dock leuchtet, wenn das eingesteckte iPhone eine Nachricht empfangen hat. Die Farbe des Lichts lässt sich dabei dem eigenen Geschmack oder dem Anlass entsprechend einstellen. Und Entwicklern soll eine API zur Verfügung stehen, um weitere Ideen zu verwirklichen.

Preis und Verfügbarkeit

Anfang 2013 soll das Lumawake Dock lieferbar sein – sofern sich jetzt genug Unterstützer finden. Dazu gibt es eine eigene Website, denn auf Kickstarter wurde das Projekt offenbar abgelehnt. Das Dock soll sich per Modul für alle iPhones und iPods eignen – egal, ob sie den bisherigen Dock-Connector oder den neuen Lightning-Anschluss haben.

Wer auf der Website sein Interesse anmeldet, kann das Lumawake für 149 US-Dollar (umgerechnet rund 115 Euro) vorbestellen. Internationaler Versand wird angeboten und die Macher versprechen, dass es sich auch außerhalb der USA an den Strom anschließen lässt. Ein passendes Netzteil wird beigelegt.

Weitere Informationen auf der offiziellen Website.

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Redakteur bei netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

Ein Pingback

  1. [...] wurde oder das UP Band bieten ähnliche Funktionen, aber auch spezielle Gadgets wie das iPhone-Dock Lumawake.Ins Bett mit dem Smartphone?Weil eine Voraussetzung fürs Aufwachen ist, dass man zunächst mal [...]

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