Livescribe Sky Smartpen:
Schlauer Stift spricht jetzt mit der Cloud
Handschriftliche Notizen digitalisieren und parallel das Gesagte per Audio aufzeichnen, konnten die Smartpens von Livescribe bereits, nun verbinden sie sich außerdem direkt per WLAN mit der Cloud. Dort werden die Inhalte gespeichert und lassen sich auf nahezu jedem Gerät mit Internetzugang abrufen und durchsuchen.

Mit dem Livescribe Sky soll man auf Papier notieren und gleichzeitig digital in der Cloud abspeichern.
Evernote erscheint dabei als sinnvoller Partner, schließlich will der Dienst seinen Nutzern ermöglichen, Inhalte verschiedenster Art geordnet abzulegen und vor allem durchsuchbar zu machen. Dafür gibt es einen kostenlosen und einen kostenpflichtigen Account, die sich u.a. darin voneinander unterscheiden, wie viele Daten man pro Monat zu seinem Evernote-Konto hochladen darf. Besitzer eines Livescribe Sky Smartpen bekommen hier 500 MB dazu. Das soll nach offiziellen Angaben für bis zu 70 Stunden Audioaufzeichnungen reichen.
Der Vorteil der Zusammenarbeit mit Evernote ist dabei, dass dieser Dienst bereits auf zahlreichen Plattformen vertreten ist und sich auch direkt über einen Browser nutzen lässt. Insofern sind die eigenen Notizen weitgehend universell verfügbar, so lange man einen Internetzugang hat. Natürlich muss man damit leben können, dass die eigenen Inhalte auf den Servern von Evernote liegen und den Sicherheitsmaßnahmen und guten Absichten des Unternehmens vertrauen.
Evernote-Notizen kann man für andere Nutzer freigeben oder als Inhaber eines Pro-Accounts (5 Euro im Monat) auch die “Notizbuch” genannten Ordner gemeinsam mit anderen bearbeiten.
Eine Besonderheit in Zusammenarbeit mit Livescribe ist ein spezieller Player: Notizen aus dem Smartpen liegen nicht nur als Endergebnis vor, sondern man kann auch Schritt für Schritt ihre Entstehung abrufen und dabei zugleich die passenden Audioaufzeichnungen hören.
Der Smartpen kommt nicht mit jedem Hotspot zurecht
Der Livescribe Sky Smartpen versteht sich mit Wi-Fi-Netzwerken nach 802.11b/g/n und der Frequenz 2,4 GHz. Sofern man lediglich den Namen des Netzwerks und das Passwort braucht, kommt der Smartpen damit zurecht und merkt sich diese Zugangsdaten auch fürs nächste Mal. Hat man es hingegen mit einem Hotspot zu tun, der einen Login per Website verlangt, kommt der schlaue Stift an seine Grenzen. Das werde “nicht direkt unterstützt”, heißt es auf der Website. Inwiefern es stattdessen indirekt unterstützt wird, ist aus der offiziellen Beschreibung nicht ersichtlich.
Den neuen Smartpen gibt es in drei Varianten, die sich vor allem durch den internen Speicher unterscheiden: 2 GB für rund 190 Euro (Affiliate-Link), 4 GB für 220 Euro (Affiliate-Link) und 8 GB für 250 Euro (Affiliate-Link). Das 8-GB-Modell beinhaltet außerdem 1 Jahr Evernote Premium (Gegenwert 40 Euro).





























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07. November 2012 um 19:53
Das obere Produktfoto erweckt den Eindruck einer Übertragung in Echtzeit, die Verknüpfung mit Evernote jedoch eher nicht. Ersteres würde mich über einen Neukauf nachdenken lassen (ich habe die Vorgängerversion), sollte allerdings nur das Kabel durch WLAN ersetzt worden sein, lohnt die Investition für mich sicher nicht. Gibt es hierzu Infos (bei livescribe selbst habe ich es auch nicht finden können)?
08. November 2012 um 12:23
Es ist lediglich die Rede davon, dass es “automatisch” geschieht, aber nicht von “sofort”. Genauere Informationen habe ich dazu zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht.
09. November 2012 um 10:46
Ich habe den neuen Sky Smartpen hier bei mir liegen und werde ihn kurzfristig testen. Bislang besitze und nutze ich auch noch den ersten Stift “Echo”. Der Vorteil beim Sky Smartpen ist wohl, dass das lästige (und langsame) Importieren mit der Livescribe eigenen Software wegfällt und die Daten direkt in die Cloud wandern. Ich bin gespannt, wie es funktioniert!
09. November 2012 um 11:35
Schade dass Kommentare gelöscht werden, nur weil neben dem Namen auch die HP steht.
10. November 2012 um 9:25
Der Kommentar war nicht gelöscht, sondern war wegen Spamverdacht in der Moderationsschleife gelandet. Dort habe ich ihn eben freigeschaltet (s.o.).
Allerdings habe ich dabei tatsächlich den Link entfernt, denn es heißt ja “Kommentare” und nicht “kostenlose Werbelinks für meine Website” ;)