Gesture Glove Mouse:
Computer steuern im “Minority Report”-Style

Wer zum Steuern seines Computers oder Smart-TV schon immer nur lässig mit einer Hand in der Luft herumwedeln wollte, wird jetzt mit der Gesture Glove Mouse fündig. So richtig elegant sieht der Handschuh allerdings nicht aus.

Nicht elegant, aber preisgünstig und funktional.

Nicht elegant, aber preisgünstig und funktional.

Wie Tom Cruise im Film “Minority Report” seinen Computer mit wedelnden Händen bedient, beeindruckt noch immer und beflügelt die Phantasie. Da scheint es fast schon naheliegend, dass wir Geräte künftig zumindest teilweise auch mit Handgesten steuern. Microsofts Kinect passte da vielen Bastlern und Entwicklern gut und brachte einen ersten Hauch “Minority Report”-Style. Zuletzt hatte das kleine Kästchen “The Leap” auf sich aufmerksam gemacht, mit dem man schon bald jeden Rechner per Fingerzeig steuern können soll. Mit der “Gesture Glove Mouse” kehrt nun etwas zurück, was man schon vor etlichen Jahren gesehen hat, als das Internet noch “Cyberspace” genannt wurde und man von “Virtual Reality” träumte: ein Steuerhandschuh.

Gesture Glove Mouse
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Der Handschuh besteht aus zwei Komponenten: Er misst zum einen die Bewegungen des Handgelenks, worüber der Nutzer zum Beispiel einen Mauszeiger auf dem Bildschirm steuert. Zwei am Zeigefinger befestigte Knöpfe dienen zum anderen als linke und rechte Maustaste, die man in diesem Fall mit dem Daumen bedient.

Der Hersteller verspricht, dass der Handschuh mit Windows und OS X zusammenarbeitet, aber auch mit jedem Android-Gerät. Auf diese Weise könnte man also sein per Android-Stick aufgerüstetes Smart-TV lässig von der Couch aus bedienen. Per drahtlosem USB-Dongle verbindet sich die Gesture Glove Mouse mit dem jeweiligen Gerät, was bis zu einer Entfernung von 15 Metern funktionieren soll. Der eingebaute Akku soll 12 Stunden Nutzung ermöglichen, bevor der Handschuh wieder aufgeladen werden muss. Alles in allem wiegt das Gerät nur 35 g. Über die Eleganz des Designs kann man sich allerdings trotzdem streiten…

4.980 Yen (umgerechnet etwa 49 Euro) kostet der Handschuh lediglich, ist allerdings derzeit nur in Japan über den Shop Thanko erhältlich. Zudem gibt es ihn noch nicht für Linkshänder.

Gefunden bei Japan Daily Press.

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Leitender Redakteur von neuerdings.com und Autor auf netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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