Micasa Lab iRock:
Gemütlich schaukelnde Ladestation fürs iPad

Das Micasa Lab aus Zürich bietet mit dem iRock einen handgefertigten Schaukelstuhl mit integriertem iOS-Dock (vor Lightning), Lautsprechern und einem Generator an. Dieser soll die Bewegungsenergie in Elektrizität umwandeln, damit beim Schaukeln einen integrierten Akku laden, der wiederum das angedockte iGerät auflädt. Das klingt interessant, aber bei näherer Betrachtung erwachen doch Zweifel.

Micasa Lab iRock {pd Micasa Lab;http://www.micasa.ch/de/cp.lab-press}

Micasa Lab iRock (Quelle: pd Micasa Lab)

Der Schaukelstuhl als gemütliche Ladestation: Laut Micasa Lab befindet sich iRock zwar noch in der Entwicklung, soll aber – anders als das elegante Konzept von Igor Gitelstain – demnächst wirklich verkauft werden.

Leider ist der geplante Preis des iRock nicht ganz so entspannt wie sein Aussehen. Die Entwickler hätten gerne rund 1.300 US-Dollar (etwa 1.000 Euro) für den Schaukelstuhl mit Ladestation. Das ist nicht gerade wenig, aber immerhin ist der iRock aus schwedischer Pinie handgefertigt und in fünf Schichten lackiert. Zunächst soll es ihn nur in weiß geben, später dann auch in schwarz, rot, gelb und gestreift.

Micasa Lab iRock
Micasa Lab iRockMicasa Lab iRockMicasa Lab iRock

Der iRock ist 120 cm lang, 115 cm hoch und wiegt 18 kg. Das relativ hohe Gewicht liegt natürlich auch an der verbauten Technik. In der Lehne sind Lautsprecher eingelassen, die 2 x 25 Watt liefern sollen. Die Halterung mit dem 30-Pin-Dock (ein Lightning-Adapter soll mitgeliefert werden) erlaubt eine entspannte Lesehaltung.

So nett sich das alles (bis auf den Preis) anhört, so unwahrscheinlich scheint mir doch, dass dieses Produkt jemals wirklich auf den Markt kommt, trotz sehr authentisch wirkender englischsprachiger Website und des Hinweises, momentan iRock nicht mit Android-Adapter anbieten zu können.

Der iRock und die Einrichtung des Micasa Lab, sind wohl eher Bestandteile einer aufwendigen Strategie, die man sich ausgedacht hat, um für das Schweizer Möbelhaus Micasa Migros zu werben.

Das wird spätestens dann augenscheinlich, wenn man sich die anderen Produkte ansieht, die neben dem iRock im Micasa Lab zu finden sind. Schade eigentlich. Ob man sich wohl vom Konzept des Otarky Chairs zum iRock hat inspirieren lassen?

Gefunden bei Ausgefallene Ideen

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

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Ein Kommentar

  1. Naja, dann nehm ich halt Omas Liegestuhl und mach mir den Strom mit dem nPeg (www.npowerpeg.com) selbst… ;-) Winkel zur richtigen bzw. effizienten Befestigung müsste man noch errechnen.

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