Heatit:
Mini-Arduino für neue Anwendungsfelder

Heatit heißt ein neues Open-Source-Projekt, das eine Elektronik-Plattform auf Basis von Arduino im Miniformat entwickelt. Mit dem Streichholzschachtel-kleinen Heatit könnten zum Beispiel hitzeaktivierte Bekleidungen bestückt oder kleine Motoren bewegt werden.

Heatit ist klein und modular aufgebaut.

Heatit ist klein und modular aufgebaut.

Dank Kickstarter werden wir schon bald die ersten Einsatzmöglichkeiten für Heatit sehen können, denn dort ist das Projekt überaus gut angelaufen: Nach nur wenigen Tagen ist das bescheidene Finanzierungsziel von mindestens 5.000 US-Dollar bereits erreicht und damit die Zukunft dieses Projekts aus Estland abgesichert.

Die kleinen Heatit-Boards kommen mit Verankerungen, um sie zum Beispiel einfach in Bekleidung einzusetzen, die mit wärmeaktivierten Beschriftungen fabriziert wird. Hitzeabgabe oder Stromzufuhr soll Heatit genau steuern können. Vor allem aber kommt Heatit stärkeren Strömen zurecht als Arduino, was in Anwendungsfeldern wie der Robotik wichtig ist. Dabei ist es kleiner und modular.

Heatit
heatitkleinheatitganzheatitanschlussheatitschal
heatit prototyp

Einsatzideen für das Heatit sollen bald im Blog des Heatit-Teams folgen. Einige gibt es schon im Präsentationsvideo:

Für das Projekt gibt es verschiedene Pakete für die Mitfinanzierung. Interessant auch für Nichtbastler ist unter anderem ein Angebot für 36 US-Dollar (umgerechnet rund 27 Euro), bei dem man einen Heatit-Schal erhält – dabei handelt es sich zwar nur um einen Wollschal, ohne Heatit-Implementierung. Dafür aber kommt er in 36-Ohm-Farbgebung und ist damit perfekt für Elektroniknerds. Heatit selbst gibt es ab 56 US-Dollar (43 Euro). 5 US-Dollar extra für den Versand außerhalb der USA muss man dazu rechnen. Die Funding-Phase läuft noch bis zum 11. November 2012.

Weitere Informationen zum Projekt Heatit auf der Kickstarter-Fundingseite und auf der Unternehmensseite.

 

Mehr lesen

Intoino Kits: Das Internet der Dinge als Baukasten für jedermann

18.5.2014, 0 KommentareIntoino Kits:
Das Internet der Dinge als Baukasten für jedermann

Das Thema Internet der Dinge will jeder Hersteller als sein ganz eigenes Projekt verstanden wissen. Zwei Italiener allerdings suchten selbst eine Möglichkeit zum Tüfteln - und stellten komplette Do-it-Yourself-Baukästen vor: mit vielfältigen Sensoren, Apps, Arduino-Board und natürlich WLAN.

Basteldings: Der SMS-Drucker bringt deine Textnachrichten zu Papier

15.5.2014, 1 KommentareBasteldings:
Der SMS-Drucker bringt deine Textnachrichten zu Papier

Es müssen ja nicht immer hundertprozentig sinnvolle Dinge sein, die man sich selbst bastelt: Das zeigt der so schöne wie zugleich funktional fragwürdige „SMS Printer“ des Niederländers Sami Sabik.

Basteldings: Selbstbau-Smartwatch auf Arduino-Basis

11.5.2014, 0 KommentareBasteldings:
Selbstbau-Smartwatch auf Arduino-Basis

Schlicht „Open Source Watch“ heißt das Projekt von Jonathan Cook aus San Francisco: Es ist eine Smartwatch, die jeder Interessierte nachbauen und verbessern kann.

RollScout: Warnung vor der leeren Rolle

29.7.2014, 3 KommentareRollScout:
Warnung vor der leeren Rolle

Rollscout ist ein elektronisch aufgerüsteter Halter für WC-Papier. Er soll schon beim Betreten des stillen Örtchens durch ein unübersehbares rotes Blinklicht vor einer leeren Rolle warnen. Peinliche Situationen sollen durch dieses Frühwarnsystem vermieden werden.

The Fantastic Lamp: Eine gute Idee, die das lästige Stromstecker-Problem löst

28.7.2014, 2 KommentareThe Fantastic Lamp:
Eine gute Idee, die das lästige Stromstecker-Problem löst

Ist das nur ein Scherz? Oder ein ernst gemeintes Projekt? Das wird bei „The Fantastic Lamp“ nicht ganz klar. Aber der Lösungsansatz eines altbekannten Problems („Wo ist hier die nächste Steckdose?“) kann gefallen.

Hello Sense: Schlaue Kugel für besseren Schlaf

25.7.2014, 1 KommentareHello Sense:
Schlaue Kugel für besseren Schlaf

Das kleine, kugelige Gadget „Sense“ soll seinen Besitzern etwas schenken, das wir alle gut gebrauchen können: erholsamen Schlaf. Zugleich soll es erkennen können, warum wir vielleicht schlechter schlafen als wir uns das wünschen würden. Das Startup „Hello“ nutzt Kickstarter, um für sein Gerät zu trommeln – mit Erfolg.

Kommentar schreiben

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

* Pflichtfelder

 
vgwort