Futaba Flexible OLED Watch:
Smartes Armband

Zwar kann man die Futaba Flexible OLED Watch noch nicht kaufen, aber sie zeigt, dass Designer schon bald sehr viel mehr Freiheiten haben, wenn es ums Display geht. Das Smartwatch-Konzept demonstriert einen flexiblen und dabei sehr dünnen Screen.

Futaba Flexible OLED Watch (Bild: Slashgear)

Futaba Flexible OLED Watch (Bild: Slashgear)

Im Vergleich zur Futaba Flexible OLED Watch wirken alle aktuellen Smartwatches plötzlich sehr klobig und altbacken. Die Uhr besteht im Prinzip nur aus ihrem Armband, in dem das eigentliche Display eingelassen ist. Der Bildschirm ist nur 0,22 mm dick und lässt sich biegen. Seine Auflösung ist mit 256 x 64 Pixel exotisch und ist nicht wirklich prädestiniert dafür, dass man sich darauf Filme anschaut. Inwiefern man deshalb überhaupt OLED anstatt des ansonsten heute oft genutzt E-Ink braucht, sei einmal dahingestellt.

Im folgenden Video seht ihr das Display in Aktion:

Wie man in dem kurzen Film erkennen kann, ist das Display an sich voll funktionsfähig. Die schlechte Nachricht: Die Uhr selbst ist es aber nicht. Die Steuerelektronik befindet sich nicht im Armband, sondern extern. Inwiefern sich also das Konzept in ein echtes Produkt verwandeln lässt, wann das soweit sein könnte und zu welchem Preis, ist an dieser Stelle vollkommen offen. Hersteller Futaba ging es ganz offensichtlich erst einmal nur darum, die Möglichkeiten zu demonstrieren.

Dabei ließ sich der Hersteller keine genaueren Daten zu seinem Display entlocken, also beispielsweise über den Stromverbrauch. Ein Grund, weshalb heute oft E-Ink oder ein ähnliches System verwendet wird, ist dessen Genügsamkeit in Sachen Stromverbrauch. Zweites Argument ist die gute Ablesbarkeit auch bei direkter Sonneneinstrahlung. Das hier gezeigte OLED hat dagegen zumindest heute den Vorteil, dass es Animationen flüssig darstellen kann und farbig ist. Die Diskussion darum, was nun wichtiger und somit sinnvoller ist, kennen wir schon rund um E-Reader und Tablets.

Die Idee, falt- und rollbarer Display begleitet Designer und Entwickler schon länger. Auf neuerdings.com haben wir beispielsweise einmal dieses biegbare Smartphone oder diese Designstudie eines Smartphones im Stift gezeigt. Unter anderem hat Samsung entsprechende Patente in der Schublade und soll angeblich 2013 entsprechende Geräte auf den Markt bringen.

Gefunden bei Slashgear.

 

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Ein Kommentar

  1. Warum OLED statt E-Ink?
    Leuchtet Selbstständig, schnelle Inhaltswechsel, in Farbe bereits Marktreif und hohen Produktionsmengen verfügbar!

2 Pingbacks

  1. [...] Woche habe ich mich auf Grund eines Artikels bei neuerdings.com mal wieder mit dem Stand der Technik von flexiblen Displays beschäftigt. Zum einen gibt es immer [...]

  2. [...] Der japanische Elektronikkonzern Futaba hat für diesen Fall schon ein Konzept parat: Eine flexible OLED Smart-Uhr, deren Bildschirm, gerade einmal 0,22 mm dick ist und so um das Handgelenk gewickelt werden kann: [...]

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