Rodrigo García Hop!:
Dieser Koffer folgt auf dem Fuße
Rodrigo García hat einen Koffer entwickelt, der die kommende Generation des Reisegepäcks repräsentieren soll. Hop! – so der Name – enthält drei Sensoren, die kabellos Signale empfangen, die das Smartphone des Besitzers aussendet. Dadurch kann Hop! seinem Besitzer aus eigenem Antrieb auf dem Fuße folgen.

Rodrigo García Hop! - mobiler Koffer (Quelle: Rodrigo García)
Im Koffer Hop! sind drei Sensoren eingebaut, die Signale des Smartphones seines Besitzers empfangen. Daraus errechnet ein auf Arduino setzender Minicomputer die Position des Besitzers und folgt diesem im festen Abstand mit dem integrierten Kettenantrieb. Das ist alles noch etwas langsam und manchmal etwas wackelig, funktioniert insgesamt aber schon ganz gut. Der folgende Clip zeigt den hinterherhoppelnden Hop!
Beim Hop! im Film handelt es sich um einen Prototypen, dessen Ketten mit Druckluft angetrieben werden. Der Entwickler benötigt nach eigener Aussage noch Unterstützung bei der Programmierung und im Bereich der Elektronik.
Sollte Hop! jemals zur Serienreife gelangen, könnte sich sein Besitzer den Schlüssel sparen, denn Hop! soll sich automatisch verschließen, wenn die Verbindung zum Smartphone des Besitzers abreißt, außerdem bekommt man dann ein Warnsignal auf dem Smartphone.
Schaut man sich das Tempo an, in dem Hop! seinem Besitzer folgt, wird der automobile Koffer wohl besonders älteren oder gehbehinderten Menschen das Reisen leichter machen, die sowieso keinen besonders forsches Tempo vorlegen können. Voraussetzung ist natürlich eine behindertengerechte Umgebung ohne Treppen.
Aber wer weiß: Vielleicht ist der Anblick einer Reihe Koffer, die ihrem Besitzer wie Gänseküken folgen, in zehn Jahren ja ganz normal auf unseren Flughäfen.
Mehr Infos über Hop! gibt es im Internet.
Gefunden bei The Presurfer


































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10. Oktober 2012 um 10:02
Folgt einem überall hin. Ausserdem sind immer frische socken drin. Verteidigt auch den Besitzer.
Ach ne, das war Pratchett…
10. Oktober 2012 um 12:18
wer schonmal einen koffer durch die bahnhöfe und flughäfen deutschlands gezogen, geschoben und getragen hat, der weiß, dass man mit dem konzept nicht weit kommen wird ;-)
11. Oktober 2012 um 10:15
Hat doch wirklich einer den “I-Koffer” aus dem Taschenbuch “Linksaufsteher: Ein Montagsroman” von Matthias Sachau nachgebaut!