Wall Street Journal berichtet:
Produktion des iPad mini angelaufen, Vorstellung im Oktober

Nicht eine dubiose Newswebsite oder ein aufmerksamkeitshungriger Analyst sind Quelle der neuesten Gerüchte zum “iPad mini”: Das Wall Street Journal berichtet, dass die Massenproduktion anlaufe. Entsprechend könnte das kleinere Tablet wie erwartet noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft erscheinen.

Rendering des iPad mini zwischen iPhone und iPad. (Bild: Martin Hajek, martinhajek.com)

Rendering des iPad mini zwischen iPhone und iPad. (Bild: Martin Hajek, martinhajek.com)

Glaubt man den aktuellsten Zahlen von iSuppli, dann muss Apple eigentlich keine Eile haben, die iPad-Produktpalette zu erweitern: Trotz der zahlreichen Konkurrenz von Samsung, Amazon und anderen hat das iPad seinen Marktanteil im zweiten Quartal 2012 im Vergleich zum vorherigen Quartal wieder ausbauen können. Zwei Drittel aller darin erfassten Tablets stammen demnach derzeit von Apple. Das ist der höchste Wert seit über einem Jahr.

Auf der anderen Seite ist Googles Tablet Nexus 7 hier noch nicht eingerechnet und das überzeugt mit seinem puren Android, dem integrierten Medienangebot, der Verarbeitungsqualität und dem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Nexus 7 könnte den Android-Tablets den lange erwarteten Anstoß geben.

Renderings, Dummys und angebliche Bauteile des kleinen iPad
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Laut Wall Street Journal haben nun die Zulieferer grünes Licht für die Massenproduktion des kleineren iPad bekommen. Vorstellung im Oktober und Lieferbarkeit spätestens im November wären also denkbar.

Glaubt man den bislang kolportierten Gerüchten zum kleinen iPad, wird es ein 7,85-Zoll großes Display haben und damit rund 40 Prozent mehr Fläche bieten als die 7-Zoll-Konkurrenz. Zugleich soll das iPad mini aber so kompakt konstruiert sein, dass das Gerät selbst nicht wesentlich größer als der Wettbewerb ist.

Ein Retina-Display wie beim iPad 3 wird nicht erwartet, sondern die vorherige iPad-Standardauflösung von 1.024 x 768 Pixel. Bedienelemente in der Benutzeroberfläche würden zwar so oder so kleiner, entsprächen aber dennoch Apples eigenen Vorgaben in den Human Interface Guidelines. Die Gerüchte um Diagonale und Auflösung erscheinen aus zwei Gründen logisch: Zum einen würden alle iPad-Apps ohne Anpassung auf dem neuen iPad laufen. Zum anderen entspräche das Display in der Pixeldichte dann dem, das in der Prä-Retina-Ära im iPhone zu finden war und sollte entsprechend günstig zu produzieren sein.

Das kleinere iPad dürfte dabei vor allem spürbar leichter werden, denn ein häufig (und zu Recht) geäußerter Kritikpunkt am bisherigen iPad ist, dass man es nicht über längere Zeit frei in den Händen halten mag – von einer Hand ganz zu schweigen. Deshalb hat auch die Idee des Apple-Experten John Gruber einen gewissen Charme, dass das kleinere iPad auf den Namen “iPad Air” hören wird…

Aber was wird es kosten?

Am wenigsten Klarheit besteht derzeit beim Preis. Es scheint zwar naheliegend, dass Apple die Produktpalatte mit dem neuen iPad auch preislich nach unten erweitern will. Aber Spekulationen über ein 199-Dollar-iPad scheinen doch sehr unwahrscheinlich. Apple hat eben kaum einen Grund, auf seine gewohnt große Marge zu verzichten, wie man an den eingangs erwähnten Zahlen sieht. Derzeit bekommt man das iPad 3 ab 479 Euro und das iPad 2 ist für 399 Euro im Angebot.

Alles in allem scheinen die verdichteten Gerüchte zum kleinen iPad sehr glaubwürdig. Es ist aber logischerweise nie ausgeschlossen, dass bei der Massenproduktion noch Probleme auftreten oder sich Apple trotz allem gegen das Produkt oder zumindest dessen Einführung noch in diesem Jahr entscheidet.

Dass auch ein kleines Tablet ein begeisterndes Gerät sein kann, hat jedenfalls spätestens das Nexus 7 von Google bewiesen.

Das folgende Video zeigt einen Dummy des iPad mini, wie man ihn inzwischen online kaufen kann.

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Redakteur bei netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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Ein Kommentar

  1. Als B&O / Samsung Fernsteuerung genial !!!
    Oder für die Integration ins Auto.
    IPad zu groß, IPhone zu klein.

    Ich denke da werden wohl SEHR schnell Einbauset`s (Rahmen) angeboten werden.
    Ferner sind die Japaner und Ami`s recht fix in der Integration solcher Lösungen, in die entsprechenden Optionenlisten, ihrer Fahrzeughäuser.

    Immerhin wäre dies eine weitaus bessere Lösung als:

    http://alpine.de/p/Produc…n-systems6/ine-w928r

    zum Einen mehr Style zum Anderen ca. 2/3 günstiger.
    Für die ,,Spielekinder” unter uns könnte der Rahmen elektronisch ausfahren:

    Mal gespannt was dahingehend so laufen wird.

    LG
    Flo

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