“Form 1″:
Neuer 3D-Drucker bringt Profiqualität für Heimanwender

Der neue “Form 1″ 3D-Drucker will nicht etwa wie mancher Konkurrent den Einstiegspreis generell weiter nach unten treiben, sondern die Druckqualität nach oben. Was bislang nur mit Profimaschinen jenseits der 10.000 Dollar möglich war, soll man sich mit ihm nach Hause holen können.

Der "Form 1" 3D-Drucker will Profiqualität erschwinglich machen.

Der "Form 1" 3D-Drucker will Profiqualität erschwinglich machen.

Auf Kickstarter ist der 3D-Drucker “Form 1″ bereits ein enormer Erfolg: Das Ziel von mindestens 100.000 Dollar Unterstützergeld wurde nach nur drei Stunden erreicht. Inzwischen steht die Anzeige auf 1,5 Millionen und es sind noch drei Wochen Zeit. Das Versprechen der Macher ist dabei aber auch sehr verführerisch für jeden, der sich für 3D-Druck interessiert: Der Form 1 soll zu einem Preis von unter 3.000 Dollar eine Qualität bieten, wie sie bisher Profis vorbehalten war, die mindestens 10.000 Dollar für ihr Gerät auf den Tisch gelegt haben.

Die Gründer der Firma FormLabs sind Forscher am Massachusetts Institute of Technology und haben voriges Jahr bereits 500.000 Dollar von Investoren eingesammelt, zu denen u.a. Googles Chairman Eric Schmidt gehört.

Form 1 3D-Drucker
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Insofern gibt es eine gewisse Sicherheit, dass sie ihre Versprechungen einhalten können – auch wenn bekanntlich immer ein Restrisiko bleibt. Vorsichtigere Naturen warten also lieber auf die tatsächliche Auslieferung des Geräts.

Aber was macht den Form 1 denn nun so besonders? Er nutzt eine Technik namens Stereolithographie, um die Objekte herzustellen. Bei diesem Prozess baut ein Laser das Modell schichtweise auf, in dem er flüssiges Harz härtet. Bei bisherigen 3D-Druckern für den Hausgebrauch wird dagegen geschmolzener Kunststoff Schicht für Schicht aufgetragen (“Thermoplastic Extrusion”).

Größter Vorteil der Stereolithographie ist die feinere Auflösung, wodurch die hergestellten Objekte entsprechend detaillierter sein können. In Zahlen: Beim Konkurrenten Makerbot Replicator 2 sind die Schichten etwa 100 Mikrometer dick, der Form 1 soll 25 Mikrometer erreichen.

In diesem Werbefilm wird der Drucker vorgestellt:

Als Interessent außerhalb der USA muss man umgerechnet rund 2.325 Euro plus Versandkosten bezahlen. Damit bewegt sich der Form 1 im Bereich des Konkurrenten Makerbot Replicator 2. Nach Angaben der Macher können sie die eigentlich teurere Technik u.a. deshalb zu diesem Preis anbieten, weil es seit Neuestem ein erheblich billigeres Lasermodell gibt und das war bei bisherigen Geräten stets das mit Abstand teuerste Bauteil. Und der Form 1 ist in allen Eckdaten an die Bedürfnisse eines fortgeschrittenen Privatanwenders angepasst und ist damit nicht etwa ein Konkurrent zu den Highend-Modellen der Profis. Das zeigt sich schon daran, dass ein Objekt maximal 125 x 125 x 165 mm groß sein kann. Konkurrent Makerbot Replicator 2 bietet hier 285 x 153 x 155 mm. Beim Acmedesign Monolith sind es hingegen 428 x 241 x 787 mm – aber das Gerät kostet umgerechnet fast 11.600 Euro.

Die Macher bei FormLabs hoffen, den Form 1 ab Februar 2013 ausliefern zu können. Solche Daten sind aber wie immer bei Kickstarter-Projekten nur als grobe Richtschnur anzusehen.

Alle weiteren Informationen zum Form 1 3D-Drucker gibt es hier auf der Kickstarter-Projektseite.

Gefunden bei gizmag.

 

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4 Kommentare

  1. Sieht auf jeden Fall sehr beeindruckende aus. Mich würde einmal interessieren wieviel das die Druckerpatronen kosten.

  2. Also Johannes, vielleicht liest du den Artikel noch einmal in aller Ruhe durch und stellst deine Frage vielleicht etwas orthografisch und inhaltlich optimiert dann noch einmal ? Falls das aus deiner Einschätzung überhaupt noch notwendig ist…

    Nichts für ungut.

  3. Ich finde, dass schon zu viele Kichstarter-Projekte hier vorgestellt werden. Es ist fast immer nur Vaporware und für mich uninterresant. Eine News ist es für mich erst dann für mich Wert, wenn es ausgeliefert oder Bestellbar wird/ist. Bin ich der Einzige der so denkt? Mich nervt es richtig wenn ich erst was Nettes sehe und dann Kickstarter lesen muss!

3 Pingbacks

  1. [...] eine Preisgrenze geknackt, die sie für Privatnutzer erschwinglich macht (z.B.MakiBox, Form 1, Ultimaker). Diese Verfügbarkeit lädt dazu ein, mit den wunderlichen Geräten zu [...]

  2. [...] härtet. Diese Technik kann wesentlich detailreichere Ergebnisse bringen. Anekdote am Rande: Der Form 1 3D-Drucker wollte diese Technik zu einem Preis von unter 3.000 US-Dollar auf den Markt bringen und wurde vom [...]

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