RHA MA-350 In-Ohr-Kopfhörer im Kurztest:
Fetter Klang für schmale Geldbörsen

RHA ist ein britischer Hersteller von Kopfhörern, die in Glasgow gestaltet und entwickelt werden. Wir haben die In-Ohr-Kopfhörer RHA MA-350 ausprobiert und sagen Euch, ob man sich den Namen merken sollte.

RHA MA-350 In-Ohr-Kopfhörer (Bilder: frm)

RHA MA-350 In-Ohr-Kopfhörer (Bilder: frm)

RHA? Kein Name, der mir viel gesagt hätte. Als das Angebot kam, die In-Ohr-Kopfhörer MA-350 zu testen, habe ich denn auch nicht viel erwartet. Zumal der Kopfhörer nicht gerade zu den hochpreisigen Exemplaren zählt.

Ein kurzer Blick auf die Website zeigte, dass das Gehäuse der Hörer immerhin nicht aus billigem Plastik besteht, sondern aus solidem, sandgestrahlten Aluminium.

Außerdem sollte das sogenannte “aerophonische Design” des Ohrknopfes “den Klang auf organische Weise vom 10 mm Treiber in den Gehörkanal” transferieren. Das macht doch neugierieg. Wie klingt so etwas wohl?

RHA MA-350 In-Ohr-Kopfhörer im Kurztest
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MA-350RHA MA-350 In-Ohr-Kopfhörer

Die kurze Antwort: erstaunlich gut. Sehr warm, sehr laut, mit vollen, tiefen und druckvollen Bässen. Gerade angesichts des Preises wirklich toll.

Die In-Ohr-Kopfhörer RHA MA-350 sind sehr schlicht gehalten und konzentrieren sich ganz auf die Funktion des Musikhörens. Kein Mikrofon im Kabel, keine Fernbedienung – das besitzt nur das etwas teurere Modell RHA MA-450i, das ich allerdings nicht testen konnte.

Die RHA MA-350 kommen mit Silikonaufsätzen in drei Größen, einem praktischen kleinen Stoffsäckchen und einem 1,2 m langen Kabel, das nicht zu steif ist und sich in der Tasche dank Textilummantelung nicht so schnell verheddert.

Die Ohrhörer lassen sich leicht einsetzen und entnehmen, sie dämmen Außengeräusche ziemlich gut ab. Ihre 10-mm-Mylar-Treiber decken einen Frequenzbereich von 16 bis 22.000 Hz ab, die Impedanz beträgt 16 Ohm. RHA gewährt eine Garantie von drei Jahren.

Fazit: Tolle Kopfhörer mit sattem Sound zum kleinen Preis.

Die RHA MA-350 sind recht laute In-Ohr Kopfhörer mit einem bassbetonten, warmen, druckvollen Klang. Ideale Begleiter für jeden Tag, die besonders Liebhaber fetter Beats zufriedenstellen werden – vor allem angesichts des doch recht günstigen Preises.

Die RHA MA-350 gibt es bei Amazon für knapp 35 Euro. (Affiliate-Link) Mehr Infos findet ihr auf der Produktseite zu den RHA MA-350 beim Hersteller. Nach diesem Test ist RHA eine Marke, die ich mir definitiv merken werde.

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

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3 Kommentare

  1. noch teurer macht schon deswegen keinen sinn, da die wahrscheinlichkeit, das kabel herauszuzerren viel zu groß ist – zudem werden solche hörer auf der strasse, im bus, der bahn etc. genutzt….ooooh…muß man da einen klang erwarten…da reicht immer auch ein ep630 von creative.

  2. Froooonk… da ist aber wirklich viel Fleisch dran, meine Güte! Habe heute, inspiriert von deinem Test, die 450i bekommen und bin himmlisch zufrieden! Endlich ein In-Ear, das soundmässig an mein heissgeliebtes Jabra BT3030-Set kommt… und daran angeschlossen nochmals neue Sphären eröffnet! Dreadmau5 hämmert angenehm trocken in den Gehörgang und „Stay” von Yello lässt die Hühnerhaut aus den Ärmeln wachsen. Cool, danke für den Tipp! Hat auch meine bisher zweitplatzierten V-Moda um Längen (!) geschlagen. Unbedingt empfehlenswert für alle Bass-Liebhaber zu einem unschlagbaren Preis! Und 7 (sieben!) Propfensets dabei – wer da nichts passendes für seine Lauscher findet, findet nie was!

    Bitte jetzt noch den Koss PortaPro KTC testen ;-) Den Klassiker gibts nun endlich als KTC-Ausführung mit Kabelfernbedienung und Mikro für die Apple-Welt. Als On-Ear ein teuflisch gutes Leichtgewicht. Aber Vorsicht… macht süchtig!

    • Hi Hans-Jörg, freut mich, dass Du so begeistert von den 450i bist. Die habe ich auch noch zum Testen hier, außerdem die 950i, beide Berichte folgen in den nächsten Wochen. Den Koss PortaPro KTC schaue ich mir gerne mal an. Hört sich ja interessant an.

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