GN Netcom Jabra Solemate im Test:
Kleines Packmaß, großer Sound

Die Jabra „Solemate” des Herstellers GN Netcom überzeugt mit gutem Klang, langer Akkulaufzeit und großem Coolness-Faktor. Hier bereits ein erster Test dieser Soundbox.

Jabra Solemate (Bild: Kai Zantke)

Jabra Solemate (Bild: Kai Zantke)

Sommer, Sonne, Strand – was fehlt? Genau, die richtige Beschallung. Dabei sprechen wir nicht von so einem Plärrgeist, der irgendwelchen Lärm aus einem Smartphone herauspresst. Am Strand muss es schon etwas sein, das optisch und klanglich etwas her macht. GN Netcom wagt sich mit der „Solemate” in dieses neue Terrain hinein und landet gleich einen Volltreffer: wuchtige Bässe, laute Musik und ein ansprechendes Design vereint in einer Bluetooth-Lautsprecherbox für unterwegs.
GN Netcom Jabra Solemate im Test
Jabra Solemate (Bild: Kai Zantke)Jabra Solemate (Bild: Kai Zantke)Jabra Solemate (Bild: Kai Zantke)Jabra Solemate (Bild: Kai Zantke)
Jabra Solemate (Bild: Kai Zantke)Jabra Solemate (Bild: Kai Zantke)Jabra Solemate (Bild: Kai Zantke)Jabra Solemate (Bild: Kai Zantke)
Jabra Solemate (Bild: Kai Zantke)Jabra Solemate (Bild: GN Netcom)Jabra SolemateJabra Solemate (Bild: GN Netcom)
Jabra Solemate (Bild: GN Netcom)Jabra Solemate (Bild: GN Netcom)

Design

Jabra Solemate (Bild: Kai Zantke)

Jabra Solemate (Bild: Kai Zantke)

Der Name ist Programm, denn „Solemate” klingt nicht nur verdächtig nach „Soulmate”, also Seelenverwandtem, das Wortspiel spielt auch auf die „Sole”, zu Deutsch „Sohle” an: irgendwie ähnelt die Boombox einem Stiefel aus der Dr.-Martens-Reihe – nur dass es die Solemate auch in weiß gibt. An der Unterseite hat er eine griffige Sohle, die bei Erschütterungen ein Verrutschen verhindert. Im Profil versteckt gibt es ein 3,5 mm-Klinkenverbindungskabel für den Kopfhörerausgang des ihn mit Musik versorgenden Geräts (Smartphone, Mediaplayer…). Die Ziernähte um den Gummi laufen nach links in eine Lasche aus – ideal um an einer Türklinke oder einem Ast aufgehängt zu werden. Rechts erreicht man die Bedienelemente: mechanischer Einschalter, einen Klinkeneingang und ein microUSB-Ladeport.

Zwei kleine LEDs geben Auskunft über den Ladezustand und die Bluetooth-Verbindung. Oben auf der Box verändert man die Lautstärke und kann sich über eine Sprachansage ansagen lassen, wie viel “Saft” noch übrig ist. So „hipp” sich das Äußere präsentiert, so cool geht es wohl auch im Inneren zu – beim Einschalten wummert das ganz Gehäuse, bei Kopplungsversuchen erklingt ein kurzer Jingle und gleichzeitig manövriert mich eine coole Heldenstimme durch die notwendigen Schritte. Auch bei jeder anderen Änderung rapportiert der mutmaßlich breitschultrige, markant männlich gebaute Mann aus dem schwarzen Kistchen. Wer mit so einem Teil in der Szene erscheint, ist der King.

Klangqualität

Jabra Solemate (Bild: Kai Zantke)

Jabra Solemate (Bild: Kai Zantke)

GN Netcom hat Erfahrung mit Audio und Bluetooth, das merkt man bei der Jabra Solemate sofort. Der Klang ist kräftig, mit einem breiten Bassfundament und einer klaren Betonung im mittleren und unteren Frequenzbereich. Nicht größer als eine 500 mL Flasche schaut man verdutzt, wenn das Gerät aufspielt. Der Bass hämmert richtiggehend und läßt das Gehäuse erschüttern, ohne zu übersteuern oder zu scheppern. Es ist ein wohlgefälliger Klang, der auch im heimischen Wohnzimmer durchaus zu gefallen weiß, allerdings würde ich am Abspielgerät die Klangverbesserung für mehr Stereogefühl aktivieren. Die Lautstärke geht in Ordnung, richtet sich jedoch nach der Quelle und kann je nach Gerät und Musikstück auch „nur” laut sein.

Auch Telefonate sind mit der Jabra Solemate möglich, hier gibt es allerdings keine nennenswerten Vorzüge gegenüber billigeren Produkten. Das 100 Euro billigere Gear4 StreetParty Wireless liefert die gleiche Telefonqualität.

Fazit

GN Netcom ist ein hervorragendes Stück Technik gelungen, das klanglich und optisch überzeugt und auch den richtigen Coolness-Faktor für die jüngere Generation bietet. So verlockend das Jabra Solemate aber auch sein mag, spätestens beim Preis schwankt der potentielle Käufer und überlegt nochmals ganz genau, ob er stolze 179 Euro ausgeben will. Wer es jedoch wagt, wird mit seinem neuen Freund mehr als zufrieden sein.

UPDATE: Mittlerweile gibt es die Solemate schon für 130 Euro, das ist zwar immer noch etwas viel, aber Qualität hat ihren Preis und scheint mir gerechtfertigt.

Mehr Informationen gibt es direkt auf der Jabra-Homepage. Hier noch ein Video, in dem das Gerät vorgestellt wird.

 

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14 Kommentare

  1. Vielen Dank für den Bericht!
    Ich nutze zur Zeit einen MBS-100 von Sony und möchte auf ein Gerät erweitern welches erheblich besseren Klang und Leistung bietet. Bin ich da mit dem Jabra Solemalte gut bedient?

    • Das ist auf jeden Fall eine Verbesserung, insbesondere in Hinsicht auf den Bassraum. Allerdings will ich nicht verschweigen, dass für 20 Euro mehr auch eine Jambox in Betracht kommt. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich sie noch nicht zum Test gehört habe und deshalb keine Aussage treffen kann.
      Für sich genommen ist die Solemate eine richtig gute Box, die für ihre Größe und Akkulaufzeit wunschlos glücklich macht.

    • jambox ist in wahrheit schrott, vor allem um den preis, den sie verlangen! kaum besser als die logitech mini boombox, mit einer spur mehr bass, dafür insgesamt leiser.

      der solemate sollte allein aufgrund der technischen daten einen besseren klang liefern. er bietet auch einen eigenen woofer samt passivradiator an. die jambox hat nur 2 kleine breitbänder mit passivradiator.

      mich würde aber der größenunterschied zur jambox interessieren.

  2. Ich habe mir die Jambox gerade angeschaut und werde dennoch bei der Jabra Solemate bleiben, das Aussehen gefällt mir besser.
    Ich werde das Gerät vorab in einem der großen lokalen Geschäfte probehören und entsprechend entscheiden.
    Danke nochmals für den Artikel, jetzt weiß ich zumindest in welche Richtung ich schauen muss. Da hat sich ja einiges in Sachen Leistung und Kompaktheit getan.

  3. @oluv: Schade, dein Post outet dich als Amateur! In dieser Klasse gibts keinen Schrott! Dafür gibts Klangbilder, die einem eher mehr oder eher weniger zusagen.

    Dass die Logitech Boombox nicht von Logitech ist und deren wahre Erbauer bereits einen Nachfolgetypen baut, ist wohl nicht geheim. Zu finden ebenfalls unter „xqisit”.

    Ich wage nun zu behaupten, dass in der Jabra Soulmate eine… Jambox sitzt. Zu viele Details der Schalter- und Tastenanordung und die fehlende BT-Bedienung sprechen deutlich dafür!

    Der xqisit mit hakeligem Sensor-Bedienfeld tönt übrigens kraftvoll und laut. Der xqisit II mit mech. Tastenfeld kann nicht annähernd so viel Bass produzieren, hüpft dafür bei höheren Schallpegeln auch nicht rum und streikt bei der Bedienung nie. Mit beiden kann zB das iPhone auch per Bluetooth bedient werden (skip/back/lauter/leiser/Pause).

    Die Jambox ist insgesamt ein „Mü” leiser, hat aber ein sehr interessantes Klangbild mit sehr kraftvollen und differenzierten Bässen (“fleischig” ist hier angebracht). Die integrierte “Live Audio”-Hörmöglichkeit eröffnet einen netten 3D-Effekt, reduziert die maximale Lautstärke jedoch erheblich. Oft glauben die Augen den Ohren nicht, wenn die Jambox nah an einer Wand einfach richtig „fett” tönt.

    Die Big Jambox bietet in allen Disziplinen etwas: Hohe Lautstärke bei sehr guten Bässen, relativ lautes Live Audio und BT-Bedienbarkeit und eine sehr gute Akku-Laufzeit.

    Ich habe alle 4 „Brüllwürfel” im Einsatz. Am meisten nutze ich aktuell die Big Jambox.

    • lieber hans jörg, auch wenn du es nicht wahrhaben willst, aber die jambox ist schrott, vor allem um den preis, der verlangt wird. ich habe 3 exemplare durchprobiert, und die eine hat da gerasselt, die andere dort. meine pfeift bei bestimmten frequenzen immer noch mit, gitarrensounds ala chuck loeb oder lee ritenour sind ein ziemlicher graus, vor allem mit aktivem liveaudio, da dröhnt das gesamte gehäuse mit. bei dem preis sollte man echt ein wenig qualität verlangen dürfen:
      http://oluvsgadgets.blogs…jambox-teardown.html

      den vollen klang kann die jambox erst bei höheren lautstärken entfalten, ist jedoch da meistens schon am limit und verzerrt stark, bei leisen lautstärken klingt sie kaum besser als ein handy.
      übrigens klingt mein foxl, um einiges voller und “fleischiger” als die jambox, obwohl dieser nochmals kompakter ist, vom pegel ist er aber eine spur beschränkter, bzw verzerrt dann noch etwas mehr. der foxl ist aber perfekt verarbeitet, kein china-müll, da rattert und pfeift nix, der klingt sauber und viel direkter als die jambox.

      dass bei solch kleinen gehäusen doch was geht, beweist bose mit den computer music monitors. die haben zwar keinen akkubetrieb, aber ein einzelner lautsprecher davon spielt sogar die BIG Jambox in grund und boden, und ist gerade mal 1/4 mal so gross.

      die meisten hersteller kapieren einfach nicht, dass bei dieser größe nicht nur die hardware passen muss, sondern die lautsprecher auch softwareseitig optimiert gehören. man ist derart am akustischen limit, dass alles perfekt zusammenspielen muss, um ein akzeptables ergebnis zu erreichen. die jambox tut dies für meine ohren nicht. die big jambox ist hingegen schon ein ziemlicher brocken (fast 2 liter) und dafür ist sie auch nicht gerade eine offenbarung.

    • Ich bin mit meiner Jambox sehr zufrieden und habe gerade wegen des für mein Empfinden etwas satteren Tones nicht zur Foxl und nicht zur Bose gegriffen. Für mal schnell ein Wochenende in einem Hotel oder so reicht sie allemal. Und da staunen die Leute echt immer wieder.

      Meine Jambox vibriert tatächlich nirgends und ich höre weder ein Pfeiffen noch ein Klirren. Vielleicht habe ich einfach Glück gehabt?

      Und was denkst du, was ist in der Solemate drin? Wirklich eine Jabra-Eigenentwicklung? Oder doch eventuell “nur” eine Jambox in anderem Gehäuse?

      Ich bin übrigens (schon meines erlernten Berufes wegen) ein bekennender Bose-Fan und darf neben 3 Paar Bose 901 (Serie IV) auch 2 Paar Bose 301 geniessen. Von da her war ich vom Bose Sound Dock doch sehr enttäuscht (im Gegensatz zur Yamaha PDX-11, die hat mich dann doch eher wieder erstaunt).

      Ich gebe dir Recht, dass es zum Erfolg in dieser Liga vieler Dinge bedarf. Nur – beim indviduellen Hörempfinden enden dann all diese Bemühungen so oder so. Oder erklär mal einem Blinden “rot” und du weisst, was ich meine. In diesem Sinne… jedem das Seine. Es tut mir leid, dass du fehlerhafte Jambox’en erhalten hast. Ich bin froh, dass ich dies nicht so erleben musste.

    • ich schätze der solemate ist eine eigenentwicklung und hat nichts mit jawbone oder soundmatters gemein.

      immerhin hat der solemate zusätzlich zu den beiden stereochassis einen woofer vorne, den passivradiator hinten. wie gut das dann tatsächlich klingt, muss man erst abwarten. ich würde mir halt etwas mehr “druck” wünschen als die jambox.

      auch die shoqbox von philips zb, die mehr als doppelt so gross als die jambox ist, liefert klanglich eine ziemlich schwache vorstellung ab. die shoqbox ist zwar deutlich lauter, vielleicht doppelt so laut, klingt aber kaum fetter im bassbereich. man hat beinahe das gefühl, als wollte philips den klang der jambox 1:1 kopieren.

      den pdx-11 kenn ich aus einem laden. klang ganz gut, nur halt mono, ausserdem war es nicht besonders laut. ich schätze sogar der soundlink spielt lauter. den sounddock portable mag ich aber auch ganz gern. finde den klang recht ausgewogen und im bass reicht der locker bis 40hz runter.

  4. Hi,

    ich bin Tom von Namu-PR, der PR-Agentur von Jabra in Deutschland, und denke, dass ich euch ein paar Fragen beantworten kann:

    Die Solemate von Jabra ist eine Eigententwicklung, die ungefähr 2010 startete.

    Der Tieftöner und das Passiv-Panel sind von Jabra entwickelt, die seitlichen Hoch-Mittentöner sind von Peerless dazu gekauft,

    Neben den Lautsprechern und dem passend entwickelten Gehäuse hat die Solemate noch DSPs an Bord, die für den guten Klang sorgen. Diese sind auf die Lautsprecher abgestimmt programmiert und die Software ist upadatefähig!

    Noch Fragen? Einfach fragen :-)
    Tom

    • hi tom!

      ich war ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht vom solemate und hab ihn wieder zurückgeschickt. er war zwar schon um einiges lauter als die “konkurrenz”, aber die letzten 2 lautstärkestufen konnte man dennoch nicht nutzen, da er nur noch verzerrt hat, auch waren die lautstärkestufen sehr grob, die leiseste stufe war teilweise bereits zu laut, um nebenher ein wenig zu hören.
      insgesamt war ich dann doch überrascht, dass ein drei mal so kleiner FoxL einen besseren klang geliefert hat. optimal aufgestellt, hat der FoxL den solemate sogar im bassbereich weggeputzt. mir ist wichtig, dass die dinger auch bei leisen lautstärken einen “vollen” klang liefern, der solemate klang auch erst ab einer gewissen lautstärke druckvoll, darunter war er kaum besser als ein durchschnittlicher radiowecker.
      mein wunsch wäre gewesen, dass der bassbereich vor allem leise stärker gepusht werden würde, der solemate kennt ja nur eine “master”-lautstärke, so kann es nicht sein, dass der player ein zu leises signal liefert, während der solemate zu laut eingestellt ist. auf die art und weise könnte man die membranen immer gemäß der aktuellen lautstärke maximal pushen.

      wie dem auch sei, ich habe mir etwas mehr erwartet. ein einzelner computer music monitor von bose ist genauso gross, aber dagegen hat der solemate wie ein spielzeug geklungen.
      ich warte nach wie vor auf etwas besseres, bis dahin nutze ich unterwegs den FoxL.

    • Muss mich leider dem Vorschreiber anschliessen. Habe mir die Soulmate letzte Woche gekauft und erwartete doch einiges mehr. Vor allem vermisse ich den “Körper” der wiedergegebenen Musik, da sind nicht nur die Jambox-en besser, sondern sogar die xqBeats. Und einen satten Bass… naja, da schlägt die Soulmate die xq-Beats, aber nicht die Jambox (weder klein noch gross). Solemate finde ich für den Preis eher enttäuschend.

      Versuche nun mal einen Händler zu finden, der die Foxl anbietet und bei dem man einen Test machen kann…

  5. Hallo Oluv,

    habe inzwischen auch deinen Review auf Oluv’s Gadgets gefunden, danke für die umfangreiche Rezension der Solemate!

    Das Thema “Bass oder Bässer” ist sicher gut für eine lange Diskussion. Vor unserem Blogger-Event vor der IFA habe ich mit einer Solemate sehr viel probiert und mit Blick auf Bässe festgestellt, dass die Solemate generell mit natürlichen Bassspektren, wie du sie bei Jazz oder Trommeln findest, spielend klar kommt, mit den Tiefbässen von HipHop oder fett abgemischten Rocksache wie z.B. der neuen Stone Sour aber Grenzen hat – bedingt durch die Baugröße des Bass-Lautsprechers. Das ließe sich prinzipiell zwar durch die Elektronik pushen – Stw. Foxl – hat aber den Nachteil, dass dann beim Schalldruck früher Schluss ist.

    Auf unserer Redaktionstour diese Woche hat ein Magazin übrigens die Foxl neben die Solemate gelegt und den direkten Hörvergleich gemacht. Sie fanden die Foxl nicht überzeugend genau wegen des Sounde-Enhancements, das da eingebaut ist. Bass könne sie zwar besser, aber ausgewogener klinge die Solemate, meinten die Redakteure. (Ich misch’ mich da jetzt mal nicht ein ;-)

    Daneben kommt es auch ein bisschen auf die Dateigüte an, mit der die Solemate gefüttert wird. Lossless oder 320 MBit gesampelte MP3 klingt besser als 128 MBit MP3. Christophe de Leuw von der Auto Foto Video Bild meinte, als wir Mittwoch bei ihm waren, ab 256 MBit würde kaum noch jemand bei einer Blindverkostung den Unterschied hören. Das mag stimmen, ich hab es aber noch nicht probiert.

    Ebenfalls ein Thema ist das Verfahren, in dem man die Musik kredenzt. Bluetooth kann ich in unserem Büro zum Beispiel gar nicht sinnvoll nutzen – zu viele Wireless Keyboards und vor allem WLANs im Umfeld. Die Qualitätseinbußen hier sind beachtlich. USB geht am lautesten und hat die höchste Bandbreite. 3,5 mm Klinke ist abhängig von der maximalen Ausgangsleistung, die der Hersteller zulässt. Von iPhone-Usern hören wir öfter, die Solemate sei nicht laut genug. Das liegt u.a. daran, dass Apple den Kopfhörerausgang abriegelt, damit die Ohren nicht geschädigt werden. Über einen Adapter Dock-Conector > 3,5 mm Klinke wird es dann lauter.

    Wenn du magst, können wir das Thema gerne auch in direktem Mail- oder Telefonaustausch vertiefen. Copy & Paste von Jabra bei Jawbone/Xqisit stimmt nämlich nicht, auch nicht bei der Verpackung.

    Der einfachste Weg ist die info@ unserer Website http://www.namu-pr.de .

    Dir einen schönen Sonntag vom
    Tom

    • Hallo Tom, ich habe mir gerade den neuen Bose Soundlink Mini geholt: Kleiner als der Solemate, hat genauso viel gekostet wie der Solemate damals (inzwischen ist der Solemate etwa 50 Euro günstiger zu haben), aber der Bose spielt den Solemate derart an die Wand, dass es echt peinlich ist.
      Genau das Produkt, auf das ich ewig gewartet habe. Eine wirkliche Berechtigung sehe ich für den Solemate nicht mehr, außer er wird nochmals deutlich billiger…

      Es hat zwar länger gedauert, dass Bose auf all die Tröten am Markt antwortet, aber wenigstens haben sie ein Produkt, mit dem man wirklich ernsthaft Musik hören kann.

      Ich hab den Solemate leider nicht mehr für einen Vergleich, aber die Jambox klingt dagegen wie ein Radiowecker:
      https://www.youtube.com/watch?v=5yySlihAf1E

    • Pflichte oluv zu – da sind schlicht LICHTJAHRE zwischen der Solemate und dem Soundlink Mini! Ein Meisterstück von Bose, da kann niemand wiedersprechen!

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