SmartThings:
Das Internet der Dinge auf Kickstarter

Das Kickstarter-Projekt “SmartThings” soll das eigene Leben smarter machen. Es kombiniert eine mit dem Internet verbundene Basisstation mit ansteuerbaren Sensoren, Schaltern und Geräten sowie einer Smartphone-App. Zugleich ist SmartThings als offene Plattform angelegt, an die andere mit ihren Ideen andocken können.

Der SmartHub vermittelt zwischen Internet, Sensoren, Schaltern und der App.

Der SmartHub vermittelt zwischen Internet, Sensoren, Schaltern und der App.

“Das Internet der Dinge” gehört zu den Themen, die schon so lange im Gespräch sind, dass man kaum glauben mag, dass sie es noch immer nicht in unseren Alltag geschafft haben. Aber die Idee wird immer realistischer, wie das Kickstarter-Projekt “SmartThings” zeigt. Dessen Macher betonen dabei den praktischen Nutzen, den die Verknüpfungen von Gegenständen und Messdaten aus unserer realen Welt mit der digitalen Welt bringen kann.

SmartThings in Aktion
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Beispiele dafür: Das Haus könnte sich automatisch abschließen, wenn niemand mehr da ist. Fenster gehen zu, bevor der Regenschauer kommt. Das Licht geht an und Jalousien werden nach oben gefahren, sobald man aufsteht. Eine Warn-SMS weist darauf hin, dass der Hund soeben ausgebüchst ist. Man betritt das Büro und alle notwendigen Geräte werden eingeschaltet – und beim Weggehen wieder ausgeschaltet. Solche und andere Beispiele werden im folgenden Video zum Projekt gezeigt.

SmartThings setzt dabei auf einen sogenannten SmartHub als zentrale Einheit. Er ist per Mobilfunk mit dem Internet verbunden und kann bis zu 100 “Things” ansteuern – Sensoren, Schalter und was sich Entwickler noch alles einfallen lassen mögen. Gesteuert wird das alles über das eigene Smartphone und hier baut man sich seine Anwendungen wie bei der Online-Automatisierungsplattform “If This Then That” zusammen: Wenn dies passiert, tue jenes.

Preise und Verfügbarkeit

Das Kickstarter-Projekt hat bereits mehr als drei Wochen vor Schluss sein Finanzierungsziel von 250.000 US-Dollar erreicht. Entsprechend sind die richtig günstigen Pakete schon weg. Der Einstieg liegt aktuell bei 174 US-Dollar (rund 139 Euro). Dafür bekommt man einen Hub und drei Things. Zudem wird allen Unterstützern des Projekts die monatliche Gebühr erlassen, die künftig zwischen 5 und 10 US-Dollar liegen soll. Für den Start stehen fünf verschiedene Things zur Auswahl:

  • Ein Schalter für die Steckdose, um Dinge ein und auszuschalten.
  • Ein Sensor, der erkennt, ob Schubladen, Türen etc. offen oder geschlossen sind.
  • Ein Bewegungssensor.
  • Ein Anwesenheitssensor, der feststellt, wer kommt und geht.

Die Macher versprechen, dass SmartThings darüber hinaus mit hunderten bereits erhältlichen Sensoren und Geräten für die Heimautomatisierung kompatibel sein soll.

Allerdings ist das Projekt im jetzigen Zustand nur für den US-Markt geeignet. Die Macher versprechen, auch andere Märkte bedienen zu wollen. Dazu gibt es aber nur die vorsichtige Zeitangabe “1. Quartal 2013″ – und auch die nur unter Vorbehalt. Fest steht hingegen, dass es die SmartApp nicht nur wie im Video fürs iPhone, sondern auch für Android geben wird.

Weitere Informationen hier auf der Kickstarter-Projektseite von SmartThings.

Wer sich generell fürs Internet der Dinge und solche Anwendungen interessiert, findet hier zwei weitere interessante Projekte:

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Leitender Redakteur von neuerdings.com und Autor auf netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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2 Pingbacks

  1. [...] versteht sich das Lumawake mit Systemen wie SmartThings und Belkins WeMo, die uns allen das schon so lange vorhergesagte schlaue Haus bringen sollen. [...]

  2. [...] lasse sich über Zwischenstecker an das Heimnetzwerk anschließen. Das Projekt hat sich ebenfalls über Crowdfunding finanziert und etwa 1 Million US-Dollar mehr eingenommen, als die ursprünglich anvisierten [...]

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