Kickstarter-Projekt Instacube:
WLAN-Bilderrahmen für Instagramme

Auf Kickstarter versucht seit kurzem ein digitaler Bilderrahmen mit direktem Draht zu Instagram seine Finanzierung zu sichern. Aufgenommene Bilder wandern in Echtzeit per WLAN auf das Touch-Display im ungewöhnlichen quadratischen Format.

Der Instacube ist kein gewöhnlicher digitaler Fotorahmen: Anstelle wie gewohnt mit Bilder-Konserven in Form kleiner Speicherkarten befüllt zu werden, versorgt er sich selbst mit Fotos – und zwar per Instagram. Im Gehäuse, das perfekt den Look des App-Icons imitiert, steckt ein 6,5 Zoll großer Touchscreen mit 600 x 600 Pixeln Auflösung.

Somit wäre der Instacube die perfekte Ergänzung zum bereits vorgestellten Instaprint, dem Polaroid-Drucker für Instagramme.

Instacube
InstaCube - 16InstaCube - 15InstaCube - 14InstaCube - 13
InstaCube - 12InstaCube - 11InstaCube - 10InstaCube - 09
InstaCube - 08InstaCube - 07InstaCube - 06InstaCube - 05
InstaCube - 04InstaCube - 03InstaCube - 02InstaCube - 01

Smartphone-Technik neu verpackt

Im Inneren des Instacubes steckt Smartphone-Technik: Angetrieben von einem ARM-Prozessor mit 4 GB Flash-Speicher und 256 MB RAM sorgt das Android-Betriebssystem zusammen mit der drahtlosen WLAN-Verbindung für den kontinuierlichen Fluss neuer Bilder. Wie das Aussehen kann, gibt das folgende Video wieder:

Durch das quelloffene OS und der Ankündigung der Macher, den Instacube womöglich den Entwicklergemeinde gegenüber zu öffnen, könnten interessante weitere Anwendungsbereiche eröffnet werden.

Drei Knöpfe reichen aus

Bedienen lässt sich der kleine Fotowürfel anhand dreier Buttons: Während man mit dem ersten den Instacube ein- bzw. ausschalten kann, lässt sich ein gerade gezeigtes Instagram mit dem zweiten herzförmigen Button “liken” (welch grauenhaftes Neudeutsch). Der letzte Button schließlich dient dem Wechseln der eigenen Instagram-Streams. Diese Streams lassen sich anhand von Nutzern oder bestimmter Hashtags definieren und sorgen dafür, dass die angezeigten Bilder auch den gewünschten Inhalt haben.

Preis und Verfügbarkeit

Kurzentschlossene Unterstützer hatte die Chance, für 99 US-Doller einen der 1.000 “Classic” Instacubes aus der Early Adaptor Edition zu bekommen. Da diese inzwischen ausverkauft sind, wird man nun 149 US-Dollar (rund 119 Euro) anlegen müssen, wenn man sich für den Fotorahmen interessiert.

Bleibt nur noch abzuwarten, ob es Instacube besser ergeht als Instaprint, denn das Instaprint-Projekt blieb auf Kickstarter am Ende erfolglos.

Und hier geht’s zur Instacube-Projektseite auf Kickstarter.

Ein ganz anderes Konzept zu Instagram findet ihr hier: Socialmatic, die Instagram-Kamera.

 

Mehr lesen

Ainol Novo 7 Crystal 2: Android-Tablet mit 7 Zoll für unter 100 Euro

22.5.2013, 2 KommentareAinol Novo 7 Crystal 2:
Android-Tablet mit 7 Zoll für unter 100 Euro

Wer auf der Suche nach einem neuen Tablet ist, möchte wahrscheinlich einen ordentlichen Prozessor, ein gutes Display und einen brauchbaren Akku am liebsten zu einem niedrigen Preis. Wer glaubt, dass so etwas unmöglich ist, wird durch das Ainol Novo 7 Crystal 2 eines Besseren belehrt. Das 7 Zoll große Tablet gibt technisch einen Menge her und wird für unter 100 Euro angeboten.

Earl E-Ink Outdoor Tablet: Das macht was mit

13.5.2013, 3 KommentareEarl E-Ink Outdoor Tablet:
Das macht was mit

Für all die Abenteurer dort draußen will Earl das passende Tablet sein. Es kommt mit rauen Umgebungen zurecht, bei denen andere Tablets längst aus Protest den Dienst einstellen. Und es bietet diverse nützliche Features.

GamePop Android-Spielkonsole: \

11.5.2013, 2 KommentareGamePop Android-Spielkonsole:
"Kostenloser" Ouya-Konkurrent – Wo ist der Haken?

Ouya, GameStick und viele andere Hersteller buhlen um die Gunst der Gelegenheitsspieler. Android-basierte Spielkonsolen zum Niedrigpreis - ist das der Trend der Zukunft? Das Unternehmen BlueStacks ist davon überzeugt und stellte GamePop vor: eine Spielekiste, für die Gamer im besten Fall nicht einmal etwas bezahlen sollen. Wie geht das?

Socialmatic: Instagram-Kamera mit Polaroid-System soll 2014 kommen, nur: von wem?

4.3.2013, 1 KommentareSocialmatic:
Instagram-Kamera mit Polaroid-System soll 2014 kommen, nur:
von wem?

Eine der hübschesten Designstudien des vergangenen Jahres soll Realität werden: Der italienische Designer Antonio De Rosa hat eine Absichtserklärung mit dem Polaroid-Lizenzinhaber C&A Marketing geschlossen, um die Instagram-Kamera Socialmatic unter der Polaroid-Marke zu vertreiben. Schon Anfang 2014 soll sie in den Handel kommen. Unklar sind allerdings noch einige nicht ganz unwichtige Details. So zum Beispiel, wer genau sie eigentlich bauen soll.

Projecteo: Winziger Projektor für Instagram-Fotos

18.11.2012, 0 KommentareProjecteo:
Winziger Projektor für Instagram-Fotos

Warum eigentlich auch nicht: Wenn die Instagram-Filtern schon so tun, als seien die Fotos alt und mit Film aufgenommen, warum sie dann nicht mit einem Projektor an die Wand werfen? Projecteo will genau das tun – im Miniformat und ganz auf die analoge Tour.

Kamera-Konzept: Socialmatic, die Instagram-Kamera

24.5.2012, 3 KommentareKamera-Konzept:
Socialmatic, die Instagram-Kamera

2012 wird wirklich ein tolles Jahr für Instagram: 50 Millionen Nutzer, der Aufkauf durch Facebook und eine Auszeichnung durch den Web-Oscar "Webby Adward". Und nun kann man den Fotodienst vielleicht auch schon bald mit einer eigens dafür konzipierten Kamera nutzen.

Headflat: Seltsame Kopfhalterung verspricht neuartige Smartphone-Kontrolle

1.4.2013, 5 KommentareHeadflat:
Seltsame Kopfhalterung verspricht neuartige Smartphone-Kontrolle

Eine neue Erfahrung könnte Headflap vermutlich wirklich sein. Die Kopfhalterung für aktuelle Smartphones möchte schon in Kürze für verhältnismäßig wenig Geld ein gewisses Google Glass-Gefühl vermitteln. Und die Nutzungsmöglichkeiten von Android- oder iOS- Geräten erweitern.

Breathometer: Betrunken? Mit dem Smartphone auf Nummer sicher!

18.3.2013, 2 KommentareBreathometer:
Betrunken? Mit dem Smartphone auf Nummer sicher!

Ein Bierchen am Abend - warum nicht? Nur was, wenn es ein wenig mehr wird? Schnell kommt so ein Promille zusammen. Dann noch mit dem Auto nach Hause? Ob das eine gute Idee ist, soll bald der Breathometer verraten: ein kleiner Atemtest für Smartphones.

Erste Hands-ons: Firefox OS kopiert viel von Apples iOS – zu viel?

5.2.2013, 8 KommentareErste Hands-ons:
Firefox OS kopiert viel von Apples iOS – zu viel?

Die ersten Tests, Videos und Bilder des neuen mobilen Betriebssystems Firefox OS sind erschienen. Die Nähe zu Apples iOS ist dabei unverkennbar. Die Initiatoren, Mozilla und Telefonica, wollen nach eigenen Angaben Schwellenmärkte damit erreichen. Geht es in Wahrheit darum, Menschen ein iOS light zu geben, die sich kein iPhone leisten können oder wollen?

Kommentar schreiben

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

* Pflichtfelder

 
vgwort