Kickstarter-Projekt Instacube:
WLAN-Bilderrahmen für Instagramme

Auf Kickstarter versucht seit kurzem ein digitaler Bilderrahmen mit direktem Draht zu Instagram seine Finanzierung zu sichern. Aufgenommene Bilder wandern in Echtzeit per WLAN auf das Touch-Display im ungewöhnlichen quadratischen Format.

Der Instacube ist kein gewöhnlicher digitaler Fotorahmen: Anstelle wie gewohnt mit Bilder-Konserven in Form kleiner Speicherkarten befüllt zu werden, versorgt er sich selbst mit Fotos – und zwar per Instagram. Im Gehäuse, das perfekt den Look des App-Icons imitiert, steckt ein 6,5 Zoll großer Touchscreen mit 600 x 600 Pixeln Auflösung.

Somit wäre der Instacube die perfekte Ergänzung zum bereits vorgestellten Instaprint, dem Polaroid-Drucker für Instagramme.

Instacube
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Smartphone-Technik neu verpackt

Im Inneren des Instacubes steckt Smartphone-Technik: Angetrieben von einem ARM-Prozessor mit 4 GB Flash-Speicher und 256 MB RAM sorgt das Android-Betriebssystem zusammen mit der drahtlosen WLAN-Verbindung für den kontinuierlichen Fluss neuer Bilder. Wie das Aussehen kann, gibt das folgende Video wieder:

Durch das quelloffene OS und der Ankündigung der Macher, den Instacube womöglich den Entwicklergemeinde gegenüber zu öffnen, könnten interessante weitere Anwendungsbereiche eröffnet werden.

Drei Knöpfe reichen aus

Bedienen lässt sich der kleine Fotowürfel anhand dreier Buttons: Während man mit dem ersten den Instacube ein- bzw. ausschalten kann, lässt sich ein gerade gezeigtes Instagram mit dem zweiten herzförmigen Button “liken” (welch grauenhaftes Neudeutsch). Der letzte Button schließlich dient dem Wechseln der eigenen Instagram-Streams. Diese Streams lassen sich anhand von Nutzern oder bestimmter Hashtags definieren und sorgen dafür, dass die angezeigten Bilder auch den gewünschten Inhalt haben.

Preis und Verfügbarkeit

Kurzentschlossene Unterstützer hatte die Chance, für 99 US-Doller einen der 1.000 “Classic” Instacubes aus der Early Adaptor Edition zu bekommen. Da diese inzwischen ausverkauft sind, wird man nun 149 US-Dollar (rund 119 Euro) anlegen müssen, wenn man sich für den Fotorahmen interessiert.

Bleibt nur noch abzuwarten, ob es Instacube besser ergeht als Instaprint, denn das Instaprint-Projekt blieb auf Kickstarter am Ende erfolglos.

Und hier geht’s zur Instacube-Projektseite auf Kickstarter.

Ein ganz anderes Konzept zu Instagram findet ihr hier: Socialmatic, die Instagram-Kamera.

 

Frank Busch

Frank Busch ist einer der Autoren von neuerdings.com. Er ist Internetintensivnutzer, technikaffin und arbeitet hauptberuflich für ein amerikanisches Software-Unternehmen.

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