Michael Bambino Tambour Table:
Aufgeräumter Arbeitsplatz
Designer Michael Bambino hat einen Tisch entworfen, dem man nicht gleich ansieht, was in ihm steckt. Durch ein raffiniertes System lässt sich die Tischplatte über Eck verschieben und gibt USB-Hubs, Stromanschlüsse sowie Platz für Ladegeräte und Kabel frei.

Michael Bambino Tambour Table (Quelle: Michael Bambino)
Aber der erste Eindruck täuscht. Die Tischplatte ist an der hinteren Seite so eingeschnitten, dass sie lamellenförmig abklappt, wenn man die Platte um ihre Mittelachse dreht.
Dadurch werden an allen Ecken des Tambour Table praktische Fächer enthüllt, in denen sich Maus, Tastatur, Unterlagen, Kabel und Netzstecker unterbringen und verstecken lassen. Der folgende Clip verdeutlicht das Prinzip besser, als ich kann.
Eine schöne Spielerei, besonders für Ästheten, die Kabelsalat und Unordnung grundsätzlich hassen. Das heißt, der Stauraum unter der Tischplatte ist natürlich begrenzt, einen Rollcontainer ersetzt der Tambour Table nicht.
Aber wenn sowieso nicht viel mehr auf dem Tisch liegt als kabellose Maus und Tastatur, vielleicht noch ein paar Unterlagen und das Lade- oder Synchronisationskabel des Smartphones, dann ist der Tambour Table eine sehr schöne Sache.
Auf der Seite des Designers Michael Bambino gibt es leider nicht viel mehr Infos über den Tambour Table. Wir haben angefragt, ob man den Tisch irgendwo kaufen kann oder ob es sich (noch) um einen Prototyp handelt, die Antwort: steht noch aus. Sobald sie kommt, gibt es hier ein kleines Update. Momentan handelt es sich noch um einen Prototyp, der das Konzept veranschaulichen soll. Michael Bambino hofft aber, (auch aufgrund des Presseechos) dass sich bald ein Weg findet, den Tambour Table als Produkt auf den Markt zu bringen.































Artikel per Feed
Newsletter abonnieren
Artikel bei Facebook
Artikel bei Twitter
Foursquare
Flickr-Profil
22. August 2012 um 22:42
Seeeeehhhrrrrr schön! Tolle Idee.
23. August 2012 um 11:46
Schönes Prinzip, nervig die Klischeefülle (weißer Raum, weiße Geräte, helle Buchenplatte, alles Apple, präsentiert vom hippen Jungdesigner in Stoffschuhen mit Tattoo-Ärmeln/tätowierten Armen).
05. September 2012 um 15:35
Erst dachte ich “Will ich haben”. Dann dachte ich “mein Schreibtisch steht aber an der Wand” und da ist glaube ich der Knackpunkt…wer hat schon seinen Tisch mitten im Raum stehen um dann die Tischplatte problemlos drehen zu können?