Lapka Personal Environment Monitor:
Das iPhone als mobile Messstation

Braucht man eine Portion Paranoia, um das folgende Produkt haben zu wollen? Vielleicht. Auf jeden Fall muss man großes Vertrauen in die Werbeversprechen des Herstellers haben: Der Lapka iPhone-Sensor soll vor schädlichen Umwelteinflüsse warnen und die Welt so ein kleines bisschen sicherer machen.

Der “Personal Environment Monitor” ist ein Zusatzgerät für das iPhone, das mit allerlei Sensoren ausgestattet diverse Umweltgifte aufspüren können soll. Man soll damit zum Beispiel seine Lebensmittel überprüfen, damit man sich keine schädlichen Stoffe einverleibt. Auch vor einer ungesunden Umgebung sollen die Sensoren warnen.

Die Lapka iPhone-Sensoren fürs Radioaktivität, Elektrosmog und Düngemittelrückstände sehen sehr sehr schick aus – aber halten sie auch was sie versprechen?

Lapka iPhone-Umweltsensor
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Es gibt iPhone-Zubehör, das den Blutzuckerwert bestimmen kann. Es gibt iPhone-Apps, die Autos steuern. Trotzdem lässt der Lapka Umweltsensor mich etwas ratlos zurück. Kann ein kleines Gerät all das leisten, was der Hersteller verspricht? Kann der “Personal Environment Monitor” tatsächlich die Radioaktivität von Gegenständen und Umgebung zuverlässig messen?

Für einen vertrauenswürdigen Geigerzähler muss man im Schnitt 300 Euro rechnen. Und das ist ja nicht alles, was Lapkas Sensoren können sollen. Hinzu kommen elektromagnetische Felder, Düngelmittelrückstände wie Nitrate und Luftfeuchtigkeit.

Lapka möchte für sein Sensoren-Quartett insgesamt nur 220 US-Dollar haben, umgerechnet rund 180 Euro. Ab Dezember soll der Personal Environment Monitor erhältlich sein, spätestens dann werden wir wissen, was wirklich dahinter steckt.

Belassen wir es daher bei diesem Schluss: Der Umweltsensor ist eine tolle Idee. Sie klingt aber noch sehr nach Science Fiction und ein wenig nach Geldschneiderei für Hypochonder, Esofreaks und Weltverbesserer. Alle Fakten zum Personal Environment Monitor gibt es als PDF bei mylapka.com.

 

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Ein Kommentar

  1. hier erübrigt sich eigentlich jeder Kommentar, außer vielleicht: NEPP (so offensichtlich)

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