Martian Watches:
Sprich mit deiner Smartwatch

Die Martian Smartwatch will mit zwei Besonderheiten gegen die Konkurrenz bestehen: Zum einen sieht sie aus wie eine klassische analoge Uhr. Zum anderen ist sie im Prinzip ein Bluetooth-Headset am Handgelenk, inklusive Mikrofon und Lautsprecher. So kann man die Uhr für die Sprachsteuerung des eigenen Smartphones verwenden.

Eine von drei Modellvarianten der Martian Smartwatch.

Eine von drei Modellvarianten der Martian Smartwatch.

Wer sich nicht an den Gedanken gewöhnen kann, seinem Handy Sprachbefehle zu geben, den wird die Martian Smartwatch wohl eher weniger begeistern. Schließlich soll man nach den Vorstellungen der Macher in diese Uhr sprechen und kann das Handy derweil in der Tasche lassen. Sie ist per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden und funktioniert im Prinzip wie ein Headset. Auf diese Weise kann man die integrierte Sprachsteuerung seines Smartphones nutzen.

Aber daneben gibt es noch andere gute Argumente für die Martian Smartwatch. Eines ist ihr klassischer Look, schließlich will sich nicht jeder mit einer futuristischen Uhr am Handgelenk als Geek outen. Diese schlaue Uhr ist dagegen sogar fürs seriöse Business-Umfeld geeignet. Insgesamt drei verschiedene Modelle soll es geben, die in gedeckten oder bunten Farben daherkommen. Das folgende Video stellt sie vor.

Martian Smartwatch
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Technisch sind alle drei Modelle gleich. Hier geht es also nur um den persönlichen Geschmack. Neben der Funktion als Bluetooth-Headset kann die Martian Smartwatch per Vibration, mit einer LED und einem kleinen OLED-Display (96 x 16 Pixel) Informationen an den Nutzer weitergeben. Man sieht im Display beispielsweise, wer anruft und kann einen Anruf per Knopfdruck oder mit einem Schütteln des Handgelenks auf die Mobilbox umleiten.

Besitzer eines Android-Phones bekommen noch ein paar Extras, für die man teilweise eine kostenlose App benötigt. So kann man hier auch eingehende Benachrichtigungen von anderen Apps und Diensten (Facebook, Twitter, Gmail etc.) auf der Smartwatch anzeigen lassen.

Mehr als zwei Stunden Gesprächszeit und sieben Tage Standby versprechen die Macher für den smarten Teil der Uhr. Die analoge Zeitanzeige funktioniert 30 Tage ohne Aufladen. Für die Stromzufuhr und für Firmware-Updates hat die Smartwatch einen Micro-USB-Anschluss.

Interessant für Entwickler: Es soll ein SDK für Android geben, mit dem man alle Elemente der Uhr ansteuern kann.

Preise und Verfügbarkeit

Die Uhr gibt es derzeit ab umgerechnet 77 Euro. Dieses Early-Bird-Special ist aber fast ausverkauft. Danach bekommt man sie ab 85 Euro, im Handel soll sie später ab 145 Euro kosten. Der internationale Versand kostet 12 Euro.

200.000 US-Dollar wollen die Macher bis Ende September via Kickstarter einsammeln, fast 50.000 sind bereits zusammengekommen. Die Uhren sollen dann ab Januar 2013 ausgeliefert werden.

Alle Infos zur Martian Smartwatch findet hier ihr auf der Projektseite. Dort ist auch erläutert, mit welchen Smartphone-Modellen welche Features zur Verfügung stehen.

Gefunden bei Übergizmo.

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Leitender Redakteur von neuerdings.com und Autor auf netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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