Double Robotics Telepräsenz-Modul:
Der Segway fürs iPad
Double von Double Robotics soll seinen Besitzer an entfernten Orten vertreten. Das Telepräsenz-System besteht im Prinzip aus einem motorisierten Gestell, das ein wenig an einen Segway erinnert. Man klinkt ein iPad in die Double-Halterung und steuert es aus der Ferne mit einem zweiten iPad.

Double Robotics Telepräsenz (Quelle: Double Robotics)
Fans der Serie "The Big Bang Theory" werden sich von Double an die Folge 2 der vierten Staffel erinnert fühlen (siehe unten). In dieser Folge baut sich Sheldon Cooper ein mobiles Gerät für virtuelle Präsenz, weil er das Gefühl hat, sein Körper sei zu fragil, um die Launen der Natur zu ertragen.
Double Robotics will mit seinem Double dagegen einen Nachfolger für bestehende Telepräsenz-System schaffen. Vieles spricht dafür, dass dies gelingen könnte. Schließlich muss man sich dazu nicht in einem Konferenzraum versammeln und unbekannte elektronische Geräte bedienen.
Das knapp 7 kg schwere Double dient als mobiler Untersatz für ein iPad, der Bild und Ton überträgt sowie das Gesicht desjenigen anzeigt, der Double mit einem zweiten iPad steuert. Der folgende Clip zeigt Double in Aktion. Das sieht schon etwas besser aus als bei Sheldon.
Rund acht Stunden Telepräsenz ermöglicht der interne Akku von Double, dann wird es Zeit für eine Steckdose. Innerhalb von rund zwei Stunden soll der Akku wieder voll geladen sein.
Die Höhe lässt sich aus der Ferne steuern, so dass man via Double mit sitzenden Menschen ebenso bequem kommunizieren kann wie mit stehenden. Und wenn Double nicht herumkurvt, fährt es automatisch einen kleinen Ständer aus, um Energie zu sparen.
Mit Double sollen nicht nur Videokonferenzen lebendiger werden, Double Robotics denkt auch an virtuelle Museums- oder Arztbesuche.
Mehr Infos gibt es auf der Website von Double Robotics. Dort kann man Double für 1.999 US-Dollar (1.620 ;Euro) vorbestellen und soll ihn dann Anfang 2013 geliefert bekommen. Die beiden iPads gehören nicht zum Lieferumfang.
































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16. August 2012 um 20:30
Für Firmen ist es ein tolles Gerät. Vor allem wenn sich ein Office über mehrere Etagen erstreckt, kann man entweder herum fahren oder auf jeder Ebene ein Double platzieren. Aber für den privaten Gebrauch? Da reicht auch noch Skype.!!
17. August 2012 um 9:11
“Double von Double Robotics soll seinen Besitzer an entfernten Orten vertreten.”
Ich wäre gern mal Holzfäller in Canada, aber irgendwie bezweifle ich, dass “Double” das hinbekommt….Sheldon hingegen traue ich zu einen entsprechenden Untersatz zu bauen ;)
17. August 2012 um 11:23
Wie wärs mit einer Double-Pflicht für die Schule: Der Lehrer muss sich dann nicht mehr vor unaufmerksamen, übermüdeten, müffelnden und dauersimsenden Pubertierenden zum Clown machen und sondern spricht entspannt vor einer Gruppe dieser praktischen Apparate.
Auch zum Gassigehen mit dem liebsten Freund des Menschens bei Mistwetter wäre das Gerät praktisch, allerdings müsste es dann aber wohl noch Schirm sowie Leinenhalter spendiert bekommen …