Raspberry Pi Starter Pack:
Zubehörset für den Mini-PC

Nur rund 26 Euro kostet der Einstieg in die Welt von Raspberry Pi – aber es gehört zur Grundidee des Projekts, dass man dafür auch wirklich nur das Allernotwendigste bekommt. Den Rest soll man schließlich selbst gestalten. Wer sich den Einstieg erleichtern will, sollte sich das jetzt vorgestellte “Raspberry Pi Starter Pack” anschauen.

Inhalte des "Raspberry Pi Starter Pack".

Inhalte des "Raspberry Pi Starter Pack".

Eigentlich soll der Raspberry Pi Schüler an das Thema Computer heranführen. Für wenig Geld bekommt man hier den Kern eines Rechners. Er bringt viel mit auf dem Board, aber es fehlt auch viel – sogar ein Gehäuse. Gerade das aber macht ihn bei Bastlern so beliebt, schließlich kann man hier in weiten Teilen selbst bestimmen, was man mit dem Raspberry Pi anstellen will. Gastautor Steffen Voß hatte die Hintergründe und Möglichkeiten hier auf neuerdings.com vorgestellt.

Trotzdem ist “Und nun?” eine wahrscheinlich gar nicht so seltene Reaktion, wenn manch einer seinen Raspberry Pi zugeschickt bekommt. Und manch anderer bestellt vielleicht gar nicht, weil es eben doch alles ein bisschen zu reduziert ist… Hier will nun Adafruit Industries einspringen, eine Informationsseite inklusive Shop für den fortgeschrittenen Bastler. Limor “Ladyada” Fried, ehemalige Ingenieurin am Massachusetts Institute of Technology, hatte die Seite 2005 gestartet. Und dort findet sich jetzt ein “Raspberry Pi Starter Pack”.

Raspberry Pi Starter Pack
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Für umgerechnet 56 Euro bekommt man eine Menge hilfreicher Dinge. Dazu gehören ein Gehäuse aus Acrylglas, verschiedene USB-Kabel, ein Netzteil, eine Micro-SD-Card, ein Erweiterungskit und noch einiges mehr. Unter anderem werden noch einige Kleinteile mitgeliefert, die man für Tutorials auf der Seite braucht. Die komplette Liste findet sich hier auf der Produktseite.

Das Komplettpaket ist dabei rund 15 Prozent günstiger als die Summe der Teile. Wie immer kommt es am Ende aber darauf an, ob man wirklich alles braucht oder nicht doch mit Einzelbestellungen besser fährt. Falls Interesse besteht, werden wir uns einmal um eine Teststellung bemühen, um das Set unter die Lupe zu nehmen.

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Ein Kommentar

  1. Habe mir eben das pi3g Starterset von Amazon gekauft. Es ist eine gute Alternative zu dem hier vorgestelltem. Leider ist kein Steckboard zum Basteln mitgeliefert.

3 Pingbacks

  1. [...] was man mit ihm anstellen möchte. Wir hatten euch bereits Raspberry Pi allgemein erklärt, ein Zubehörset für den einfacheren Einstieg vorgestellt und auch Projekte wie den Iridis Pi Supercomputer aus 64 “Raspis” gezeigt. Nutzer [...]

  2. [...] Zielgruppe sind offenbar Heimwerker, die sich einen Computer von der Pike auf selbst zusammenbasteln wollen, aber vor einem Lötkolben dann doch zurückschrecken. Für alle, die einen funktionierenden Minicomputer ohne Schnickschnack wollen, würde ich dennoch unumwunden auf den Raspberry Pi zeigen. Der kostet auch nur 25 Dollar und bietet dafür erheblich mehr: Eine CPU-/GPU-Einheit mit 256 MByte-RAM, einen Audio- und einen HDMI-Videoausgang, einen USB- und einen LAN-Anschluss, einen SD-Karten-Einschub und eine Stromversorgung über einen Micro-SD-Anschluss, den man ohne den Umweg eines PCs direkt mit der Steckdose verbinden kann. Ein vorinstalliertes Linux auf der SD-Karte kann beim Raspberry Pi als Betriebssystem dienen. Und wem die Funktionen nicht ausreichen, der kann das ganze für wenig Geld noch aufrüsten. [...]

  3. [...] seines Heimatortes kaufen kann oder vielleicht sogar noch zu Hause hat. Wir hatten auch das Starter Pack seinerzeit vorgestellt. Versandfertig ist ein Model A nach aktuellem Stand innerhalb einer Woche. [...]

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