neuerdings.com Guide:
Welche Digitalkamera passt zu mir?

Wer sich eine neue Digitalkamera anschaffen will, steht vor einer kaum überschaubaren Vielfalt: Features, Gehäuseformen, Preise – es gibt kaum etwas, was es nicht gibt. Oder reicht nicht vielleicht doch die Smartphone-Kamera? Mit unserem ersten neuerdings.com Guide wollen wir euch bei der Frage weiterhelfen: Welche Digitalkamera passt zu mir? Dazu gibt es eine Grafik und diesen ausführlichen Beitrag, den ihr übrigens auch kostenloses als PDF herunterladen könnt.

Welche Digitalkamera passt zu dir? Unsere Typberatung erklärt es... Illustrationen: Louise Tee

Als erstes geht es bei diesem Guide um einen Überblick zu den wesentlichen Kameraklassen, die sich derzeit am Markt finden: Spiegelreflexkameras, spiegellose Systemkameras, Bridgekameras und Kompaktkameras. Was ist mit den Bezeichnungen gemeint und was ist das Besondere an der jeweiligen Kameraklasse? Das erfahrt ihr in diesem ersten Abschnitt.

Danach dreht sich alles um die acht wesentlichen Merkmale einer Digitalkamera, was von ihnen zu halten ist und was davon für wen wichtig ist. Wir können logischerweise keine generellen Aussagen dazu treffen, was “am Besten” ist. Dazu sind die persönlichen Bedürfnisse zu unterschiedlich. Deshalb geben wir bei den Kameras jeweils nur Beispiele an. Der Guide soll euch die nötigen Informationen liefern, damit ihr besser wisst, was zu euch passt und worauf ihr achten solltet.

Kostenloses PDF

Ihr könnt euch den kompletten Text auch hier als PDF herunterladen.

Grafik

Und für den ersten Eindruck und den Überblick haben wir außerdem die folgende Grafik für euch (Klick auf die Vorschau für die komplette Version):

Unsere Grafik gibt einen ersten Überblick – klick einfach auf diese Vorschau!

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Inhaltsverzeichnis

1. Die Kamera-Kategorien kurz beschrieben

  • Spiegelreflexkameras
  • Spiegellose Systemkameras
  • Bridgekameras
  • Kompaktkameras

2. Welche Kamera passt zu mir? Wissenswertes über die wichtigsten Kategorien und Features.

3. Tabelle: Alles auf einen Blick

Eure Kommentare?

Da es der erste Guide dieser Art auf neuerdings.com ist, sind wir sehr auf eure Reaktionen gespannt. Sagt uns gern, was euch gefällt und was euch fehlt. Und wenn ihr Tipps, Hinweise und Anregungen zum Thema habt, dann hinterlasst auch dazu gern einen Kommentar.

 

Gabriele Remmers

Gabriele Remmers schreibt gelegentlich als freie Autorin bei neuerdings.com. Sie interessiert sich für Fotografie, aber auch sonst für alles, was irgendwie “klick” bei ihr macht.

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11 Kommentare

  1. Der Artikel ist sehr umfangreich und gibt einem alle Informationen die man braucht, bevor man sich eine Kamera kauft. Auch die ganzen Abkürzungen sind sehr gut und verständlich erklärt.
    Toll gemacht, Danke

  2. Netter übersichtlicher Artikel.

    Aber warum fehlt in der Tabelle das Häkchen bei Video in der Spalte SLR?
    Im Abschnitt “Mitten aus dem Leben – …” erwähnt Ihr doch, dass “Videofunktionen [...] sich in allen Geräteklassen von Kompakt bis SLR” [finden]!

    Ansonsten: vorbildlicher Artikel! Sehr gut verständlich, übersichtlich und unterhaltsam zu lesen.

    • Hallo Andreas,
      erstmal danke für das Lob, darüber freuen wir natürlich uns sehr!
      Dein Einwand ist berechtigt – denn die neuen DSLR-Modelle haben in der Regel auch eine gute Full-HD-Videofunktion.
      Die Überlegungen dazu lauten so: Man könnte ja auch anmerken, dass es Kompakte mit PASM-Einstellmöglichkeiten gibt, ebenso wie es Kompakte mit 10- oder 12-fach Zoom gibt.
      Das sind aber nicht die großen Stärken in dieser Kategorie – jemand, für den diese Eigenschaften ganz besonders wichtig sind, wird sich mit größerer Wahrscheinlichkeit für ein Gerät aus einer anderen Klasse entscheiden. Das gilt eben so ähnlich auch für DSLRs und die Videofunktion. Daher hatte ich mich entschieden, die Häkchen nicht zu setzen. Denn der Text ist ja als Einführung gedacht, wenn man sich vielleicht nicht ganz so gut auskennt. So sind die Vereinfachungen im Sinne des Lesers gedacht.

      Bei einer Aktualisierung werden wir bestimmt nochmal darüber nachdenken, an der Stelle etwas zu verändern – dann liegen auch nicht mehr so viele “alte” DSLR-Modelle ohne brauchbare Videofunktion in den Regalen der Händler.

      Weiterhin viel Spaß beim Lesen auf neuerdings.com,
      Gabriele

  3. Vor Allem fehlt noch der 6. Typ !

    Der ,,Phallusgraf”.
    (Phallussymbol – Fotograf)

    Bei diesem äusserst häufig vorkommendem Anwender, liegt der “Fokus” auf Form und Farbgebung wie dessen Gesamterscheinung, der Kamera.

    Hierdurch lässt sich sehr schön, durch andere Phallusgrafen, ermitteln um welches Ausstattungsmodel inklusive Objektiv es sich handelt.

    Sehr beliebt die ,,5D Mark II / III” inklusive ,,Ultrasonic Teleobjektiv”.

    Dieses, Objektiv (im Optimalfall weiß / EF 300mm 4.0 L IS USM) wird NIEMALS durch ein, der Situation angemesseneres ersetzt.

    Sollte die Lichtsituation noch so unangemessen erscheinen, beispielsweise durch die Ablichtung von Exponaten in Bildergalerien, so darf auf keinen Fall zu einer wiiiinzig kleinen Festbrennweite gegriffen werden.

    Gleichermaßen wichtig: ,,Die korrekte Nutzung des Tragriemens”.
    Das Logo -EOS 5D- darf auf keinen Fall verdreht, verdeckt oder zu kurz gezogen sein.
    Das Ersetzten gegen einen wesentlich komfortableren “simplen” Lederriemen wäre völlig abwegig und unterstreiche hierdurch, keines Wegs, das Wesentliche.

    Phallusgrafen sind, im Grunde, durch folgende Faktoren auszumachen.

    -Kameraeinstellung IMMER auf ,,Automatik”
    -Teleobjektiv IMMER installiert und stets in leicht ausgefahrenem Zustand
    -Kamera in tatenlosem Zustand. Keine Kratzer, schrammen oder Abnutzungsspuren auf den Tasten wie dem Display
    -Selten UV-Filter vor dem Tele
    -Streulichtblende (Gegenlichtblende) IMMER installiert um das Tele noch massiver wirken zu lassen

    Zudem wirken sie stets, emsig (nervös) im ausspähen der Situation, sollten weitere Fotografen zu Gegend sein.

    Da es sich bei der 5D Mark II/III (inklusive Tele) um eine äusserst kostspielige Angelegenheit handelt, kommt es selten vor das der Phallusgraf das Gebiet Räumen “muss”.
    Allerdings kommt es durchaus vor, dass eine Hasselblad H4D in Anwendung steht.
    Hier muss sich der Phallusgraf geschlagen geben, fährt sein Objektiv vollständig ein und führt dann meist ein Leben als Einzelgänger, ausserhalb der Galerie.

    LG
    Flo

    P.S.:
    Momentan sind einige Exemplare, sehr schön, auf der aktuellen Kassler Documenta zu sichten ;-p

    • Ja finde es auch immer toll, wenn sie mit den überschweren Kameras und Objektiven rumrennen, die Aussehen wie ein Plastik – Abfallrohr :) … aber genau damit kann man sich ja als “Profifotograf” geben :)

    • Geil :-D Ich finde sie auf jeder Familienfeier! Sie rotten sich dann zusammen zum Längenvergleich :)

  4. Guter Ansatz, aber wie viele vergleichbare Versuche zu unvollständig, teilweise nicht korrekt.
    Pixel: stimmt mehr Pixel bedeutet nicht per se bessere Bildqualität – Grösse der Pixel (resp Anzahl auf Fläche), Rauschen je nach Verstärkung (Empfindlichkeit) sind mindestens so wichtig. Was bringt mir hohe Empfindlichkeit mit hohem Rauschen und entsprechend schlechter Bildqualität – dann lieber weniger Pixel, bessere Objektive oder halt künstliche Beleuchtung (Blitz)
    Wer bestenfalls auf bis A4 vergrössern will, braucht kaum mehr als 4 Megapixel. Und vor allem: so ab 20 Megapixel sind die meisten Objektive an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit – machen also nur noch mit Spitzenobjektiven Sinn.
    Zoom: Zoomkomfort kostet. Leistung, Bildqualität oder Geld und Gewicht. Ich brauche meine Zoom-Objektive praktisch nicht mehr, sondern habe jetzt 3 digitale Spiegelreflexkameras mit jeweils einem verschiedenen Objektiv mit Festbrennweite – leicht, kompakt, leistungsfähig, Qualität trotzdem höher als Pixelleistung der Kamera.
    Automatisch oder manuell: mindestens so wichtig ist das Lichtmesssystem. Wer ist schon in der Lage, Belichtungskorrekturen manuell bei problematischen Lichtverhältnissen anzupassen (Gegenlicht, starke Kontraste …). Einfache Umschaltung auf Spot- oder Mehrzonenmessung ist mir wichtiger.
    Size matters: sicher – grössere Sensoren, grössere Objektive (Blende mehr als Brennweite) haben ihre Vorteile. Und ihren Preis. Für die meisten Anwender reichen kleinere Kameras – sie sollte aber in der Hand liegen. Kein Kauf, ohne die Kamera vorher in der Hand gehabt zu haben.
    Grössere Kameras erlauben nicht unbedingt bessere Bilder, aber meist schnellere Bilderfolgen, bessere Lichtmesssysteme, bessere automatische Fokussierung.
    Videofunktion: interessant, Schwäche heute jedoch Ton (Mikrofon schwach)
    GPS: direkt mit der Kamera verbundene Systeme haben Schwächen (wie richtig notiert auch Stromverbrauch, zusätzlich Aufschaltzeiten). Einfacher die Synchronisation mit einem externen GPS-Tracker (ich brauche eine Lösung mit dem Smartphone mit GPS das ich so gut wie immer mitnehme). Gelegentlich ein Bild gleichzeitig mit Kamera und Smartphone, um allfällig nicht richtige Zeit-Synchronisation manuell korrigieren zu können.
    Wohin mit den Bildern: wer wirklich viel Bilder schiesst braucht ein gutes Ablagesystem. Ich tausche systematisch die Datenträger der Kamera aus. Für viele Kameras sind “langsame” Datenträge ein Engpass – ich brauche nur noch schnelle Datenträger, kopiere die Bilder auf ein Archiv, und von dort auf ein Ablagesystem für Verarbeitung.
    Auch bei der Kameraübersicht hätte ich noch zu “meckern”.
    Kameras mit Wechselobjektiven gibt es als Spiegelreflex, neu ohne Spiegel (aber qualitativ eher ungenügend) und immer noch ein paar Sucherkameras (wie die mit den so hervorragenden Objektiven, die deswegen trotz allen anderen Schwächen weiter teuer gekauft werden – die als “Spiegelreflex” aufgeführte Leica M8 ist eben keine, sondern eine der Sucherkamera, genauer eine Messsucherkamera wie alle anderen Leica M).
    Den nächsten Versuch vielleicht doch von einem Experten durchlesen lassen?

  5. Danke für die Orientierungshilfe. Nur zwei Hinweise meinerseits:

    ■ Der Begriff Systemkamera trägt eine weite Bedeutung. Gemäss http://de.wikipedia.org/wiki/Systemkamera trifft er nicht nur auf spiegellose Kamerasysteme zu. Selbst wenn das in den Fachmedien mittlerweile so gehandhabt wird (respektive aufgrund der Wortwahl ein derartiger Eindruck entsteht): eine Systemkamera ist an sich nur ein modulares Kamerasystem ― sei das jetzt mit oder ohne Spiegel!
    Bei den spiegellosen Kameras (oben: spiegellose Systemkameras) wäre zudem das Akronym SLT erwähnenswert! Es steht für “Single Lens Translucent [Mirror]“. Lustigerweise wird einem genau anhand dieses Ausdrucks die Problematik (im SLT-Fall ein Dilemma) der Klassifizierung bewusst: Die SLTs besitzen ja einen [halbdurchlässigen] Spiegel, zählen aber ganz bestimmt nicht zu den SLRs/DSLRs. Und Wikipedia listet sie unter den spiegellosen Systemen, obwohl tatsächlich ein Spiegel vorhanden ist. ;[ Hm … Sprache ist halt ein Wissenschaftshandwerk, das nicht unbedingt in jede Marketingabteilung passt.

    ■ Auflösung/Sensorfläche: Aus meiner Sicht macht das von dir genannte Beispiel nur dann Sinn, wenn die Fläche des Kübels jener aller Pappbecher exakt entspricht! Oder?

  6. Ein Aufnahmeformat bei Kleinbild ist 24 mm × 36 mm. Die Diagonale liegt also bei ca. 43 mm.

  7. Toller Test. Echt zu empfehlen, für Einsteiger.

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