POP-Ladestation:
Smartphones und Tablets unterwegs aufladen
Manchmal muss man erst ein Problem haben, um ein Produkt zu entwickeln. Und dieses Problem kennen viele von uns: Man hat viel zu viele Geräte, die alle ein anderes Ladekabel benötigen und natürlich immer unterwegs Nachschub brauchen. Mit POP hat man in Zukunft 25.000 mAh in der Tasche und kann seine Geräte wiederbeleben.
Einer für Alle! POP, was nichts weiter als die Abkürzung für Portable Power ist, ist ein viel beachtetes Kickstarter-Projekt.James Siminoff stand vor dem Problem eine Menge leerer Akkus in der Familie zu haben, die unterwegs geladen werden wollten. Zusatzakkus gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer, es fehlt jedoch an guten, günstigen und vielleicht auch noch hübschen Lade-Lösungen, die zeitgleich mehrere Geräte laden können und dabei auch noch bezahlbar bleiben.
Die Idee für POP entstand damit aus einem echten persönlichen Bedarf, den man als Techniknutzer in der heutigen Zeit sehr gut nachvollziehen kann. Der POP darf dabei untwerwegs genau so durch Leistung glänzen wie stationär, denn er ist wirklich nett anzusehen. Schlicht, weiß, auf Wunsch auch mit Unternehmenprägung für Werbezwecke. Er kommt von Haus aus mit verschiedenen Ladekabeln, wobei es ein System gibt, das Micro-USB und den 30er-Apple-Pin Dock-Connector vereint.
Hier seht ihr das gute Stück im Video:
Die Finanzierung der ersten POPs ist bereits gesichert, denn es sind schon rund 80.000 US-Dollar zusammen gekommen, 50.000 US-Dollar waren die magische Grenze. Noch bis zum 1. September läuft die Kickstarter-Kampagne. Das Projekt hat viel Aufmerksamkeit, ganz zu Recht. Wer mit den verschiedenen Geräten unterwegs ist, muss sonst auch gleich mehrere Lösungen mitschleppen – vor allem bei Geräten wie dem neuen iPad mit seinem 10 Watt-Leistungsbedarf schaut man schnell in die Röhre.
Für Vorbesteller gibt es den POP schon ab 149 US-Dollar (umgerechnet rund 120 Euro), der spätere Verkaufspreis soll bei 199 US-Dollar (160 Euro) liegen. Für den Versand außerhalb der USA kommen 15 US-Dollar dazu.
Alle Informationen zum Multi-Lader POP auf der Kickstarter-Projektseite.































Artikel per Feed
Newsletter abonnieren
Artikel bei Facebook
Artikel bei Twitter
Foursquare
Flickr-Profil
28. Juli 2012 um 13:41
Ziemlich cool, jedoch wird Apple höchstwahrscheinlich schon beim nächsten Iphone den 30pin Standard verwerfen, so würde ich für diese Version zur Zeit kein Geld ausgeben.
28. Juli 2012 um 13:48
Guter Einwand, aber warten wir mal was Apple vorstellt! Dürfte aber einfach anpassbar sein. Notfalls steckst du dein USB- auf 19 Pin-Dock-Connector-Kabel in die zusätzlich verfügbaren USB-Ports. Das Kabel kommt ja eh mit deinem neuen iPhone mit!
28. Juli 2012 um 19:47
der akku sollte einen größeren durchmesser, dafür eine geringere höhe haben. zudem ist es einfach ein akkupack,
das einfach mehrere anschlüsse hat. dennoch nett für firmen.
28. Juli 2012 um 20:51
Nette Idee, allerdings nicht wirklich neu.
Sekundäre Ladestationen gibt es eine Menge, es ist nur nicht immer ganz einfach Funktion, Kapazität und Gewicht unter einen Hut zu bringen. 25Ah hört sich nicht schlecht an, wird aber auch bei LIO-Akkus ein entsprechendes Gewicht haben. Dann muss man sich Fragen, was man denn alles gleichzeitig laden will und wie man das ganze Zeug mit sich rumschleppen möchte.
Ich habe mich vor ein paar Monaten für eine 10Ah portable Ladestation entschieden, die zwei USB Ladeanschlüsse mit jeweils 2A und einen zwischen 9V und 12V umschaltbaren Rundanschluss besitzt. Vom Gewicht her liegt das Ganze mit notwendigem Zubehör und Schutztasche bei ca. 400g, was schon nicht gerade wenig ist. Die Angebotene Station sollte entsprechend schwerer zu sein, also ca 800g bis 900g und ein entsprechendes Volumen haben. Meine Version gibt es auch noch mit 15Ah und einem bis 20V schaltbarem Notebookanschluss.
Insgesamt wäre uns allen schon sehr geholfen, wenn sich alle Anbieter für mobile Geräte einmal auf ein paar wenige Ladeanschlüsse zu einigen. Derzeitig scheint es da mit dem Micro-USB Anschluss einen Lichtblick am Horizont zu geben. Auch scheint der Standard derzeitig für Stromversorgung auf bis zu 100W aufgestockt zu werden. Damit könnten dann auch große Tablets und kleine Notebooks über ÜSB versorgt werden. Anbieter wie Apple die unbedingt eine Extrawurst haben müssen, muss man hat über Gesetzte und wirtschaftlichen Druck zu seinem Glück zwingen.
Was mich auch stört sind die Angaben wie 25Ah oder 10Ah, was nichts die gespeicherte Energiemenge aussagt. Angaben in Wh oder Joule wären sinnvoller.