Razer Ouroboros:
Linkshändige Rechtshänder-Maus

Die Maus Razer Ouroboros eignet sich auch für Linkshänder und will ganz oben mitspielen. Das zeigt sich nicht zuletzt am Preisschild.

Razer Ouroboros (Bild: Razer)

Razer Ouroboros (Bild: Razer)

Es ist dunkel. Wasser tropft von den Wänden. Meine Stiefel waten durch den Matsch. Dann, ganz leise schleiche ich mich von hinten an den Gegner heran, zücke mein Messer und… Nichts. Maus kaputt! Da geht sie hin, die erst drei Jahre alte Razer Krait. Sollte ich eine neue kaufen? Für 130 Euro? Die Razer Ouroboros könnte mein neuer Liebling werden, denn sie ist auch für Linkshänder geeignet.

Wenn es um Namen geht, kennt Razer keine Verlegenheit: Naga, Mamba, Taipan – die Schlangennamen sind doch hoffentlich nicht der Grund, wieso es so wenige weibliche Zocker gibt? Die neueste Schlange in der Serie heißt nun also “Ouroboros” und entspringt der Mythologie: Angeblich beißt sie sich selbst in den Schwanz. Kann solches Zubehör sinnvoll sein? Vorsorglich verzichtet Razer ganz auf den “Schwanz” und liefert die Maus kabellos aus.

Razer Ouroboros
Razer Ouroboros (Bild: Razer)Razer Ouroboros (Bild: Razer)Razer Ouroboros (Bild: Razer)Razer Ouroboros (Bild: Razer)
Razer Ouroboros (Bild: Razer)

Die herausragende Fähigkeit soll die modulare Anpassbarkeit sein, was verblüffende Ähnlichkeit mit der Cyborg R.A.T.-Gamermaus hat – inklusive dem heftigen Preisschild von 130 Euro. Die kabellose Übertragung reicht für volle 12 Stunden, danach genügt es, wenn man das Ladekabel vorne einsteckt.

Ob es schon Zeit ist, auf 8.200 dpi umzusatteln, muss jeder für sich selbst beurteilen. Auch der enorme Preis lädt nicht unbedingt zum Kauf ein, zudem scheint das Gewicht der Maus nicht anpassbar zu sein. Wer jedoch Linkshänder und auf der Suche nach einem neuen Spielkameraden ist, sollte die Ouroboros in Betracht ziehen. Erwartet wird die Maus im vierten Quartal 2012.

Via Razerzone.

 

Mehr lesen

Logitech G502 Gaming-Mouse ausprobiert: Nichts für zu kurze Finger

17.7.2014, 2 KommentareLogitech G502 Gaming-Mouse ausprobiert:
Nichts für zu kurze Finger

Linke Mousetaste, rechte Mousetaste und vielleicht noch ein Scrollrad – das sind die Ansprüche, die man normalerweise an eine Mouse stellen würde. Die G502 Gaming-Mouse von Logitech ist dagegen mit vielen Tasten bestückt, die während des Gamings nützlich sind. Seit einigen Wochen ist sie bei mir im Einsatz und daher möchte ich meine Eindrücke einmal zusammenfassen.

Zumo: Gadget in Plüschtierform erlaubt barrierefreies Tablet-Gaming

15.6.2014, 0 KommentareZumo:
Gadget in Plüschtierform erlaubt barrierefreies Tablet-Gaming

Die barrierefreie Nutzung von Tablets und Smartphones ist heute kaum gegeben. Menschen mit einer Behinderung, die die Motorik beeinflusst, werden von neuen Technologien immer noch ausgeschlossen. Ein neues Gadget mit dem Namen Zumo soll nun aber mobile Games auch für Menschen mit motorischen Einschränkungen zugänglich machen.

Sinister: Modularer und ultra-flexibler Game-Controller

28.2.2014, 0 KommentareSinister:
Modularer und ultra-flexibler Game-Controller

Eine neue Art, Spiele zu steuern - das verspricht Sinister. Auf den ersten Blick wirkt die Idee von Tivitas Interactive schon recht freakig. Was steckt hinter dem individualisierbaren Controller?

gStick: Neue Mausalternative in Stiftform

28.8.2013, 0 KommentaregStick:
Neue Mausalternative in Stiftform

Präzises und ermüdungsfreies Arbeiten verspricht die gStick Mouse. Sie kommt in Form eines dicken Stiftes daher und ist damit natürlich nicht die erste ihrer Art. Auf Kickstarter konnte sie einen Erfolg landen und geht nun in Produktion.

Combimouse: Tastatur und Maus in einem

18.4.2013, 0 KommentareCombimouse:
Tastatur und Maus in einem

Wer sich daran stört, zur Bedienung der Maus die Hand von der Tastatur wegbewegen zu müssen, gehört zur Zielgruppe der Combimouse. Sie ist ein zweiteilige Tastatur-Maus-Kombination, die auf der Plattform Indiegogo nach Unterstützern sucht. 15 Jahre Entwicklungsarbeit sind in das Gadget geflossen.

Ego Smartmouse: Die Alleskönnermaus aus Italien

1.3.2013, 0 KommentareEgo Smartmouse:
Die Alleskönnermaus aus Italien

Via Kickstarter will das italienisch-britische Unternehmen Laura Sapiens eine Computermaus vorfinanzieren, die selbst ein Computer ist, der unter Linux läuft. Das ist auch notwendig, denn diese Maus ist ein wahrer Tausendsassa und soll gleich mehrere Geräte ersetzen.

Razer Hammerhead Pro: In-Ear Headset (nicht nur) für Gamer

29.7.2013, 4 KommentareRazer Hammerhead Pro:
In-Ear Headset (nicht nur) für Gamer

Gaming-Spezialist Razer hat mit dem Hammerhead Pro ein In-Ear Headset vorgestellt, das speziell für Gamer entwickelt wurde. Wir haben es uns angesehen und angehört.

Project Fiona & Co: Die Tablets für Gamer kommen

7.10.2012, 1 KommentareProject Fiona & Co:
Die Tablets für Gamer kommen

Ob wir es wollen oder nicht - sie kommen: die Gaming-Tablets! Mobile Touchscreen-Geräte mit entsprechenden Tasten oder Sticks wollen in den nächsten Monaten den Markt erobern. Und auch der unter ambitionierten Gamern beliebte Zubehörhersteller Razer hat schon länger ein entsprechendes Gerät in Planung.

Razer Deathstalker Ultimate: Nur zum Spielen viel zu schade

20.8.2012, 7 KommentareRazer Deathstalker Ultimate:
Nur zum Spielen viel zu schade

Razer stellte auf der gamescom 2012 in Köln die neueste Tastatur vor, die mit einem transparenten LCD-Panel und einem Set an Anzeige-Tasten ausgestattet ist, die individuell belegt werden können.

7 Kommentare

  1. Falls du wirklich auf der Suche nach einer neuen bist,sieh dir die steelseries xai an. Ich liebe sie! (bin auch Linkshänder) hatte davor eine diamondback, die War auch super aber r der Treiber wollte nicht mehr, jetzt bin ich glücklicher mit der neuen als ich es mit der razer War

    • Danke für den Tipp, würde dann eher die Ikari nehmen. Die Xai ist mir irgendwie zu teuer für die “paar” Tasten.

  2. Hab mit allen Razer nur Problem. Treiber stürzen ab und funktionen gehen nicht wie sie sollen. Beim Razor Suport braucht man nicht anfragen, die Treiber werden nie aktualisiert.
    Ausserdem benutz Razer Bluethooth 1.0, was die Geschwindigkeit bei kabellosen eh ausbremst. Logitechs Ansatz ist deutlich besser, wen auch die Mäuse immer schlechter werden, wer einen Mittelklick braucht ist bei Logitech jedenfalls falsch.
    Ach und Akku sollte 12 Tage nicht 12 Stunden halten.. das ist einfach nur FRECHHEIT!

    • Die Treiber laufen bei mir rund und es gab für dieses “Billigmodell” sogar noch ein Update. Aber nochmal kaufen würde ich sie nach diesem Vorfall nicht. Die linke Taste versagt nach so kurzer Zeit, das Mauskabel verfärbt den Tisch und rubbelt sich ab und die Teflonglider sind auch schon runter – auf einer Neoprenmatte von Razer… Dann hat sich auch noch das Gummirad vom Mausrad abgelöst – musste es selbst festkleben.

  3. Die razor Mäuse sind ja toll
    Aber wer hat dafür bitte die Standard Hand hergegeben.
    Für mich sind sie leider alle zu klein und zu fusselig
    wie leider für viele anderen.
    Da nutzt es auch nichts wenn man die Mäuse in alle möglichen Richtungen erweitern und ausziehen kann.
    immer noch zu klein.
    Schade.
    Logitech war mal der gute Nachfolger der legendären Genius Mäuse.
    Was kommt jetzt?

  4. Bei einer Firma deren Maus nur drei Jahre hält würde ich doch nicht so schnell wieder irgend etwas kaufen.
    Gerade bei dem Preis den diese beinahe als “Sportgeräte” vermarkteten Varianten so kosten.
    Zur Form: Die ist vom Preis unabhängig. Anpassbarkeit heißt es kann etwas kaputt gehen. Lösung: Mehr Geräte vergleichen, oft ist eine billigere sogar besser geeignet.
    Gewicht: Aufschrauben, Blei rein kleben. Wieder ein Argument für billigere Varianten, da ist es nicht so schlimm wenn man sie kaputt macht.
    Abtastrate und Funktechnologie: Was ist am Computer wohl das langsamste Element? Eines der beiden? Man lasse sich ruhig Zeit zum Nachdenken, der Rechner wird brav warten.

    • Ja und nein. Zum einen will ich nicht Basteln, sondern spielen. Zum anderen ist es nicht ganz trivial die Gewichte korrekt zu verteilen. Hinzukommt die Anpassbarkeit der Maustreiber und die erhöhte DPI.

      Sicherlich benötigt keiner 8400, aber 1600 dürfen es ab und an shcon sein. Auch mehr als nur die drei Standardtasten sind sehr praktisch – und dann liegt man leider wieder in einem Preisbereich, der jenseits von 50 Euro ist. Schade drum, denn meine uralte Logitech mit roter LED hält jetzt schon 10 Jahre – und das wird sie auch noch weitere 10 tun!

Kommentar schreiben

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

* Pflichtfelder