Lorenzo Maggiore Bug-A-Salt:
Repetiergewehr zur Fliegenabwehr

Das Luftdruck-Repetiergewehr Bug-A-Salt hebt den Kampf Mensch gegen Fliege auf eine neue Ebene. Das Indiegogo-Projekt von Lorenzo Maggiore will es ermöglichen, Insekten aus einer Entfernung von bis zu anderthalb Metern mit einer Prise Salz abzuschießen.

Bug-A-Sault Fliegenabwehr {Indiegogo;http://www3.indiegogo.com/projects/161050}

Bug-A-Sault Fliegenabwehr (Quelle: Indiegogo)

Bug-A-Salt ist eine Erfindung, die den Kampf gegen nervende Fliegen, Mücken und andere Insekten zu einer persönlichen Sache macht.

Der Name beinhaltet gleich mehrere Wortspiele, so klingt "A-Salt" wie "Assault" (Anschlag, Angriff) ebenso schwingt "Somersault" (Purzelbaum, Salto) mit. Und einen solchen schlägt die Fliege auch, wenn man einen Anschlag mit Bug-A-Salt auf sie verübt.

Das Luftdruck-Repetiergewehr wird mit Salz geladen und macht Fliegen aus einer Entfernung von drei bis fünf Fuß (circa 90 bis 150 cm) kampfunfähig. Das folgende Video zeigt den Effekt in Zeitlupe (ungefähr bei 0:30).

Lorenzo Maggiore Bug-A-Salt
Bug-A-Sault FliegenabwehrBug-A-Sault TeamBug-A-Sault PrototypBug-A-Sault Gussform

Anders als bei einer Fliegenklatsche bleibt die Fliege bei einer Attacke mit Bug-A-Salt ganz, so dass keine unschönen Flecken enstehen.

Und ebenfalls anders als bei einer Fliegenklatsche muss man nicht wackelig auf Möbeln herumturnen, um fliegende Plagegeister zu erwischen, die sich an der Decke niedergelasssen haben.

Anscheinend trifft Bug-A-Salt den Nerv vieler Insektengegner, denn es sind schon viel mehr als die benötigten 15.000 US-Dollar (rund 12.400 Euro) zusammengekommen.

Momentan beträgt der Finanzierungsstand auf Indiegogo fast 50.000 US-Dollar. Und noch bleiben rund sieben Wochen Zeit, das Projekt zu unterstützen und sich ein Bug-A-Salt-Exemplar für umgerechnet rund 24 Euro zu sichern.

Mehr Infos gibt es auf Indiegogo, auf Facebook und der Seite von Bug-A-Salt.

Gefunden bei Technabob

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

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13 Kommentare

  1. Na, dann will ich mal gehörig auf die Spaßbremse treten:

    1. Genau genommen ist das Tierquälerei. Auch eine Fliege hat ein Recht auf Leben!

    2. Das rumfliegende und anschließende rumliegende Salz fördert nicht gerade den WAF (Women Acceptance Factor).

    3. Je nach endgültigem Design könnte es sich dabei um eine Anscheinswaffe nach dt. Recht handeln. Bei der Einfuhr nach Deutschland muss man sich u. U. auf unangenehme Fragen vom Zoll einstellen.

    • Sehe das auch als Tierquälerei an. Fliegen sind auch Lebewesen mit Gefühlen und keine Gegenstände.

    • Natürlich hat auch eine Fliege ein Recht auf Leben. Aber dann soll sie gefälligst auch abhauen, wenn ich sie meiner Wohnung verweise. Ansonsten hilft wirklich nur die Klatsche. Von daher: Feuer frei!

  2. Quark. Was in DE eine Anscheinswaffe ist, regelt die Anlage 1 des §1 Absatz 4 Waffengesetz. Sofern Neonfarben verwendet werden, ist das schon mal keine.
    Und selbst wenn es eine wäre, ist nur das “führen” einer solchen Anscheinswaffe in der Öffentlichkeit verboten -wieviele Fliegen Du zuhause von der Decke ballerst, ist allein Dein Vergnügen.

    Ergo: Feuer frei ..äh.. Salz frei auf die Plagegeister!

  3. Brauchts dazu dann Meersalz oder Himalaya-Salz?
    Nette Idee, aber auch sehr martialisch (der Typ macht mir Angst).

    Und ich denke, dieses „Werkzeug“ werden mal wieder hauptsächlich Männer kaufen …
    Aber wer SO viele Fliegen in der Bude hat, dass er 50 Schuß braucht, wohnt a) auf nem Bauernhof oder sollte b) mal den Müll rausbringen: http://youtu.be/H8ayuApUpXQ

    Happy debugging ;-)
    PS: Der WAF steigt übrigens, wenn der Müll rausgebracht wird deutlich. Vielleicht hebt das den negativen Effekt beim Kauf der Salt-Gun wieder auf?!

    • Wer zuviel (?…!) Geld hat, nimmt Fleur de Sel, gell?

      Und was die Beurteilung als Anscheinswaffe angeht: Es gibt wohl (eine) Version(en), die nicht grellbunt wie ein Kinderspielzeug ist/sind. In jedem Fall wird man viel Spaß mit dem dt. Zoll haben, da bin ich mir sicher.

  4. Ist das nicht gerade einwenig geschmacklos ?
    Da sterben grad 12 Menschen in einem Kino weil ein Depp um sich ballert… und hier ballert ein Depp mit Salz auf Fliegen. Sorry, ich bin sonst auch für jeden Sch**** zu haben, aber man muss nicht über jeden Mist berichten

    • Och ne, sind wir schon soweit? political correctness bei einer “Fliegenklatsche”.
      Warten diese Leute in irgendwelchen Ecken auf schlimme Ereignisse, um dann durch Foren zu ziehen und jede noch so banale Möglichkeit zu nutzen, um eine Verbindung zu einem – wie in diesem Fall – grausamen Verbrechen herzustellen?: Ganz ehrlich DAS ist geschmacklos…und ein bisschen pervers

  5. Bevor Du hier mit Begriffen wie “pervers” etc. um Dich wirfst habe ich einen Vorschlag: lies meinen Beitrag einfach nochmal…

    Ist es nicht “gerade jetzt” einwenig unpassend vom Ballern just for fun zu berichten? Oder fragst Du auch direkt auf der Trauerfeier nach der freigewordenen Wohnung? Einwenig zeitliche Distanz wäre angebracht…

  6. In den USA braucht man dieses Salzgewehr doch gar nicht, wo da doch (beinahe) jeder mit richtigen Waffen um sich ballern darf … und persönlich ziehe ich im Sommer die gute alte Wasserpistole vor!

  7. So stelle man sich das ungemeine ,,sozialkritische Dilemma” vor, welches der gemeinen Stubenfliege tagtäglich bevorstünde, verfüge sie nicht lediglich über eine Neuralröhre.

    Hier durchlebte sie emotionale Qualen, bevor sie Teile ihres Lebenszyklus im Fleisch verbrächte um dort pathogene Keime aufzunehmen, welche Vektoren transportieren um diese wiederum auf den Mensch in Form von Krankheiten und Parasiten zu übertragen.

    Ich stelle mir auch ihren zerreissenden Konflikt vor, würde besagte Fliege menschliche Proportionen besitzen, und diesen als Nahrungsquelle zu nutzen…

    Zu einigem fällt mir irgendwie der alte Kumpel Wittgi ein:
    ,,Es ist schon ein seltsamer Zufall, dass alle die Menschen, deren Schädel man öffnete, ein Gehirn hatten.”

    Zumal wir ja nun erkannt haben, dass auch eine “simple” Neuralröhre zum täglichen Überleben genügt.
    Und seien es lediglich die Reflexe welche uns, auf Waffenähnlichen Plastikschrott, schriftlich reagieren lassen.
    :-p

  8. Das war ein Scherz, verehrter Freimaurer – Joerg.
    Und bezog sich auf die Wortverbindung ,,Fliege & Schmerz” :-)

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