Joelle Aeschlimann Little Boxes:
Das iPad als interaktives Musikspielzeug

Joelle Aeschlimann studiert Design an der Kunsthochschule "Ecole cantonale d’art de Lausanne" (ECAL) und hat im Rahmen des Studiums Little Boxes für das iPad entwickelt. Die kleinen Holzklötze mit Kurbel verwandeln das iPad in Kombination mit einer App in ein interaktives Musikspielzeug.

Joelle Aeschlimann Little Boxes: iPad als interaktives Musikspielzeug {vimeo;http://vimeo.com/45704273}

Joelle Aeschlimann Little Boxes: iPad als interaktives Musikspielzeug (Quelle: vimeo)

Little Boxes sind Spieluhren der nächsten Generation, die nur in Kombination mit der richtigen App auf dem iPad funktionieren.

Es handelt sich also um ein audiovisuelles Projekt, bei dem die analoge Welt mit der digitalen interagiert, wie auch bei Touchatag oder den Ninja Blocks.

Allerdings geht es bei Little Boxes weniger um praktischen Nutzwert. Das Projekt verbindet Digitales und Analoges vielmehr äußerst spielerisch und hebt das Konzept der Spieluhr auf eine neue Ebene.

Das Video zeigt, wie man mit der Drehung an der Kurbel und einem iPad interaktive audiovisuelle Spielereien in Gang setzt.

Joelle Aeschlimann Little Boxes
Joelle Aeschlimann Little Boxes: iPad als interaktives MusikspielzeugJoelle Aeschlimann Little Boxes: iPad als interaktives MusikspielzeugJoelle Aeschlimann Little Boxes: iPad als interaktives MusikspielzeugJoelle Aeschlimann Little Boxes: iPad als interaktives Musikspielzeug

Momentan besteht das Projekt Little Boxes aus einer App und 3 Holzboxen, die Spieluhren ähneln und auf dem iPad platziert werden. Gummipuffer an der Unterseite verhindern ein Verkratzen. Die App erkennt die unterschiedlichen Boxen und zaubert verschiedene Töne und visuelle Effekte auf den Bildschirm, wenn man beginnt, an der Kurbel der Box zu drehen.

Klanglich erinnert das ein wenig an Bloom (Affiliate-Link), die 2,99 Euro teure App von Brian Eno.

Der Nutzwert ist, wie gesagt, eingeschränkt. Aber Little Boxes zeigt sehr schön, wie man altbekannte analoge Konzepte durch digitale Apps und Gadgets ergänzen kann. So ließen sich die "Spieluhren" der Little Boxes durch App-Updates zum Beispiel mit neuen Klängen und Effekten versehen.

Was haltet ihr von solchen Schnittstellen zwischen den Welten? Cool oder Quatsch?

Gefunden bei Ubergizmo

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

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Ein Kommentar

  1. total cool!

    Jedoch fehlen ein paar einfach umzusetzende Features:

    - deutlichere Zusammenhänge zwischen Drehgeschwindigkeit und Musik
    - Veränderung des Klangs durch Verschieben auf dem Pad
    - scheinbar müsste es etwas schwerer sein, der Typ im Video hält es krampfhaft fest
    - die Optik sollte an alte Spieluhren angepasst sein

    … und DANN haben wir ein Spielzeug, was auch Väter begeistert =)

    Spontane Idee grad: Man nimmt mein Konzept von oben und erweitert: Spieluhr funktioniert auch ohne ipad – setzt man sie aber aufs pad, erkennt das pad die Melodie und arrangiert eine Begleitung dazu!

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