Astro:
Beeindruckende Zeitrafferaufnahmen zum kleinen Preis

Gute Nachricht für alle, die von Zeitraffervideos begeistert sind und vor allem von solchen, in denen die Kamera auch noch langsam herumschwenkt: Das Kickstarter-Projekt “Astro” soll genau diese Funktionalität in die Hände aller Foto- und Videobegeisterten bringen. Und man muss dafür kein Vermögen ausgeben.

Der Astro ermöglicht Zeitrafferaufnahmen inklusive Kameraschwenk.

Der Astro ermöglicht Zeitrafferaufnahmen inklusive Kameraschwenk.

“Mensch, wie die Zeit vergeht”, ist ein oft gehörter Ausruf. Plötzlich wird einem bewusst, wie viele Tage, Wochen, Monate oder gar Jahre vergangen sind und was sich währenddessen alles verändert hat. Viele Veränderungen sind zu langsam, als dass wir sie bewusst wahrnehmen könnten. Wir bemerken sie erst, wenn die Veränderung groß genug ist.

Und hier liegt sicher ein Reiz von Zeitraffervideos: Sie beschleunigen langsame Vorgänge so, dass wir sie doch wieder wahrnehmen können. Und plötzlich verändert sich unsere Sichtweise auf die Welt. Abendlicher Straßenverkehr wird zu einem pulsierenden Fluss aus roten und weißen Lichtern. Wolken hängen nicht majestätisch am Himmel, sondern fließen und wabern. Schnecken scheinen mit einem Mal zielstrebig. Besonders beeindruckend wirken solche Aufnahmen, wenn die Kamera währenddessen noch herumschwenkt und dem Betrachter so etwas wie ein sequentielles Panorama bietet.

Wer das auch schon immer einmal selbst ausprobieren wollte, ist beim Kickstarter-Projekt “Astro” eventuell an der richtigen Stelle. Das folgende Video zeigt das Gerät und was man damit anstellen kann.

Zeitrafferaufnahmen mit Astro
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Astro kommt in Form einer etwa 3 cm dicken Scheibe daher, die man zwischen Stativ und Kamera befestigt. Drei Drehringe am Rand reichen, um die Einstellungen vorzunehmen: Wie lange soll fotografiert werden? Wie oft soll ein Foto gemacht werden? Und wie weit soll die Kamera währenddessen herumschwenken? Der Rest läuft von allein.

Voraussetzung ist allerdings, dass die eigene Kamera einen entsprechenden Anschluss für eine Kabelfernbedienung besitzt. Denn den nutzt Astro, um sie auszulösen.

Den Machern kam es dabei vor allem darauf an, eine Lösung zu schaffen, die sowohl einfach zu verstehen als auch preisgünstig ist und die man problemlos mitnehmen kann. Denn natürlich gibt es auf den Markt schon diverse Lösungen für diese Aufgabe. Aber der Ansatz von Astro spricht die Nutzer dennoch an, wie man bei Kickstarter sieht: Das Finanzierungsziel ist vorzeitig erreicht, Astro kann produziert werden.

Die Macher denken auch schon einen Schritt weiter: Sie planen eine App für iOS und Android, mit der der Astro noch vielseitiger wird. Dann könnte man beispielsweise seine bevorzugten Einstellungen abspeichern oder komplexere Abläufe damit umsetzen.

Wessen Interesse nun geweckt ist: 180 US-Dollar plus 15 US-Dollar für den internationalen Versand muss man anlegen. Alles in allem sind es also umgerechnet rund 160 Euro. Laut dem Zeitplan der Macher sollen die Astros dann im Dezember ausgeliefert werden.

Weitere Informationen hier auf der Projektseite des Astro auf Kickstarter.

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Leitender Redakteur von neuerdings.com und Autor auf netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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Ein Kommentar

  1. Wau!!!! Wo kann ich das Teil bestellen???

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