Kickstarter-Projekt “Faraday Porteur”:
Ein E-Bike zum Verlieben

Ein elektrisch betriebenes Fahrrad in wunderschönem Retro-Design, gepaart mit einigen interessanten Details, sucht auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter nach Interessenten.

Faraday Porteur - Quelle: KickstarterDie Crowdfunding-Plattform Kickstarter schafft es immer wieder, Dinge des alltäglichen Lebens in neuer Verpackung oder einfach nur mit tollem Design auf den Markt zu bringen. Ein Beispiel hierfür ist das “Faraday Porteur”. Leider sind Elektrofahrräder zwar immer noch kein Gegenstand meines alltäglichen Lebens, würde jedoch aus dem Faraday Porteur ein solcher werden – mich würde es freuen, denn dieses E.Bike sieht einfach zum Niederknien gut aus.

Kickstarter-Projekt Faraday Porteur
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Liebe zum Detail

Egal wo man hinschaut, überall finden sich kleine, aber feine Details: ob es die von Hand gefertigte Ledertasche ist, die über Dampf geformten Kotflügel aus Eschenholz oder der minimalistische Kettenschutz am vorderen großen Kettenblatt. Hier seht ihr das Rad im Video:

Auch das Beleuchtungssystem ist im Gesamtdesign perfekt integriert: Während die rückwärtige Beleuchtung unterhalb des Sattels in jenem Modul integriert ist, das auch die Buchse zum Laden der Akkus aufnimmt, ist die aus zwei LED-Scheinwerfern bestehende vordere Beleuchtung in zwei Rahmenauslegern vor dem Lenkkopf montiert. Diese Rahmenausleger dienen, außer dem Zwecke der Beleuchtung, auch der Aufnahme einer großen Ladefläche – groß genug um die Notebooktasche oder seine Feierabendeinkäufe darauf unterzubringen.

Ein paar Fakten

Der verwendete Motor ist ein bürstenloser Nabenmotor mit einer Leistung von 250 Watt. Die Reichweite soll bei voll geladenen Akkus bis zu 15 Meilen, das sind rund 24 Kilometer, betragen und das gesamte Fahrrad soll knapp unter 20 Kilogramm wiegen. Der Rahmen ist aus Chrom-Molybdän-Stahlrohren geschweißt und es kommt eine Shimano Alfine Nabenschaltung mit acht oder elf Gängen zum Einsatz.

Faraday Porteur (Quelle: Kickstarter)Ein nettes Detail am Rande: Sollte das Faraday Bike zum Ende der Crowdfunding-Phase die Marke von 300.000 Dollar überschreiten, soll das Bike mit einer Bluetooth-Schnittstelle ausgerüstet und eine dazu passende iOS-App entwickelt werden. Was man mit der dann anstellen kann, dürfen die Unterstützer mitbestimmen.

Ein Fahrrad für jede Größe

Das Faraday Porteur wird es in den Größen S, M und L geben, um Fahrer aller Größen gerecht zu werden. Aber eine passende Größe muss auch das Portmonee haben, denn via Kickstarter bekommt man das Rad für 3.500 US-Dollar (umgerechnet rund 2.854 Euro). Der spätere Verkaufspreis soll 300 US-Dollar höher liegen. Wer immer noch interessiert ist, braucht gute Beziehungen in die USA, denn zum jetzigen Zeitpunkt wird das Rad nicht ins Ausland verschickt. Das soll sich künftig ändern, aber nicht im Rahmen der Kickstarter-Kampagne. Man kann das Projekt aber auch aus Europa unterstützen, in dem man sich Poster oder T-Shirts via Kickstarter bestellt. Hier findet ihr die Projektseite des Faraday Porteur.

Noch mehr Elektrofahrräder gibt es übrigens auch hier auf neuerdings.

Und wo wir gerade beim Thema Fahrrad sind: Wer es beim Fahren eines Tandems gerne etwas enger hätte, der schaut sich vielleicht einmal das folgende Projekt auf kickstarter.com an: das UnaTandem.

 

Frank Busch

Frank Busch ist einer der Autoren von neuerdings.com. Er ist Internetintensivnutzer, technikaffin und arbeitet hauptberuflich für ein amerikanisches Software-Unternehmen.

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7 Kommentare

  1. Das ist mit 250 Watt vermutlich kein E-Bike (für das man einen Mofaführerschein und ein Kennzeichen bräuchte), sondern ein Pedelec, das wie ein normales Fahrrad genutzt weden kann und bis 25 km/h mit”tritt”. [/besserwisser off]

  2. Das Design von dem Ding ist wirklich sehr schön.

    Für den Stadtverkehr sicher ne gute Sache.

    Einzig der Gepäckträger vorne gefällt mir nicht so gut.

  3. Das Design ist meiner Meinung nach auch ganz gut gelungen.

  4. Finde es auch richtig schön anzuschauen, und eignet sich bestimmt auch für längere Strecken. Wer eins benötigt ist mit diesem bestimmt gut versorgt.

  5. es ist ein schönes Pedelec, kein E-Bike. Die Reichweite ist völlig unzureichend, ein nicht abnehmbarer und damit nicht tauschbarer Akku völlig unpraktisch usw. – aber schön ist es!
    Ich empfehle für schön und Retro

  6. ähem, das mit dem Link versuche ich nochmal

  7. … und wenn jetzt noch die vordere Ladefläche (oder eine hinten hinzufügen) aus Solarzellen bestehen würde, könnte man die Reichweite noch erheblich verlängern. ;)

Ein Pingback

  1. [...] das zuletzt bei neuerdings vorgestellte Elektrofahrrad noch im zahmen Retro-Design daher kam, kommt das heute präsentierte Marrs Cycle M-1 im fetten [...]

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