Hello Sailor Lightweights:
Deckenlampen mit Bodenhaftung

Hello Sailor heißt die Firma des jungen dänischen Designers Jonas Lönborg. Und Lightweights sind Stahlguss-Elemente, die simplen Deckenlampen neues Leben verleihen sollen. Lightweights existieren zwar momentan nur als Konzept, sollen aber verwirklicht werden.

Lightweight

Lightweight

Die Anschlüsse für Deckenlampen befinden sich ja meist in der Mitte der des Raums und nur selten dort, wo man sie auch braucht. In der Regel muss man also noch einen Haken über dem Tisch anbringen, an dem die Lampe hängen soll. Die Lüsterklemmen-Verbindung zum Deckenanschluss versteckt man dann unter einer herkömmlichen Baumarkt-Abdeckung.

Das Lightweights-Konzept des dänischen Designers Jonas Lönborg kommt dagegen ohne Strom in der Decke aus, die Deckenlampe bezieht ihre Energie bei dieser Befestigung aus der Wandsteckdose.

Hello Sailor Lightweights
LightweightLightweightLightweight AnchorLightweight Anchor
Lightweight AnchorLightweight Anchor

Statt eines möglichst kurzen Kabels in Deckenfarbe benutzt man ein langes, eher auffälliges, das über zwei Deckenringe zu einem Stahlguss-Gewicht geführt wird, welches in der Nähe der Steckdose liegt.

Die Höhe der Deckenlampe lässt sich so vom Boden aus einfach mit ein paar Handgriffen variieren. Ein-zwei Wicklungen mehr, die Lampe hebt sich und ihr Lichtkreis erweitert sich. Und zum Absenken gibt man einfach etwas mehr Kabel.

Momentan ist das Ganze noch ein Konzept, aber eines, auf das Designer Jonas Lönborg auf jeden Fall zurückkommen will, um ein Proddukt daraus zu machen. Eigentlich sollte sich so etwas ja nicht so schwer verwirklichen lassen.

Ich könnte mir gut einen Online-Shop vorstellen, bei dem man sich Farbe und Länge des Kabels, Form und Größe des Lampenschirms sowie das passende Stahlguss-Gewicht nach Wunsch zusammenstellen kann. Dann wäre es ntürlich schön, wenn man nicht nur zwischen Standard-Gewicht und Anker wählen könnte. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Silver Surver als Lightweight? Oder C3PO?

Mehr Infos und Bilder zu Lightweights gibt es auf Hello Sailor.

 

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8 Kommentare

  1. Oh, super, so eine tolle Stolperfalle, bei der man gleich auch die Lampe von der Decke reisst, wollte ich schon immer haben.

  2. Ich würde das Ende einfach an der Wand festmachen.

  3. Leute, das ist genial! Allerdings ja auch gar nicht so schwer nachzumachen. Lampenfassung mit Kabel gibts ja bei Ikea im “Fertigset”. Schönen Lampenschirm dazu kaufen, 2 Schraub-Ösen, dann braucht man nur noch ein schönes Gewicht – vlt Treibgut vom letzten Urlaub oder eben ein richtiger Anker, vlt so ein schöner rostiger mit Muscheln dran usw.

    Definitiv nichts für jede Wohnung, aber wer ein großes Wohnzimmer hat mit maritimer Ausrichtung…?

  4. Geht auch OHNE Anker ;-).

    Na mal konkret:
    Das Hauptproblem nachträglich montierter Deckenlampen löst auch dieses Konzept ÜBERHAUPT NICHT: Wie schalte ich die Lampe ein? Steckdosenleisten haben üblicherweise keinen Schalter, Lampen an der Decke befinden sich aber meist in der Mitte des Raumes, den ich betrete. Und beim Betreten hätte ich auch gerne Licht – unmittelbar und nicht erst nach Gefummel mit dem Stecker hinter (oder vor oder neben) der Couch. Und: Schalter am/im Kabel anyone? Ne, Fehlanzeige …

    Daher: 5 Punkte für die netten Renderings, 1 Punkt für das durchdachte Konzept.

    Aber sicher findet sich der ein oder andere Leser von Schöner Wohnen, der sowas kaufen wird.

    • Es gibt bereits wunderbare Funksteckdosen die fast wie normale Steckdosen aussehen und dazu passend dann auch Funkschalter die wie normale Schalter in der Wand aussehen :-)

  5. @Mo: Ja, Punkt für Dich! Ich nutze sowas nicht …

  6. Wer mit ,,der letzten Moderne” in Richtung Bauhausstil dacore ist oder bereits Repros von Tecnolumen besitzt, wäre dies doch ein passendes Accessoire.
    Ich stelle mir dies, in Kombination mit einem Fachwerkhaus von HUF, Möbeln von Corbusier sowie Marcel Breuer und illumination von Wagenfeld, wirklich gelungen vor.
    Hinzu noch die Beschallung von B&O Anlagen und der Traum eines jeden Puristen ist vollkommen.

    Eine reine Stilfrage. Den meisten zu steril, kalt und unpersönlich.
    Allerdings kein Problem da diese Alternative lediglich für wenige realisierbar ist.

    Flo

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