Satarii Swivl im Test:
Das Stativ mit dem 360-Grad-Dreh

Swivl ist eine motorgetriebene Halterung für Smartphones mit einer kleinen Fernbedienung, dem “Marker”. Swivl richtet das filmende Smartphone immer auf denjenigen aus, der den Marker trägt, so soll man sich einen Kameramann ersparen können. Wir haben Swivl ausprobiert.

Satarii Swivl Basis mit Marker (Bilder:frm)

Satarii Swivl Basis mit Marker (Bilder:frm)

Über die automatische Smartphone-Halterung Swivl haben wir schon berichtet, jetzt konnten wir ein Swivl selbst testen. Funktioniert es wirklich so gut wie Hersteller Satarii behauptet?

Im Paket ist alles drin, was man zum Filmen braucht, ausgenommen das Smartphone und die passende App. Die Basisstation, der Marker, ein Umhängeband sowie zwei Batteriesätze, zwei AAA-Batterien für den Marker und zwei AA-Batterien für die Basisstation. Dazu eine Bedienungsanleitung und ein USB-auf-Micro-USB-Kabel, falls man einen USB-Netzstecker als Stromquelle nutzen möchte. Außerdem ein Adapter für Kompaktkameras, der ins Stativgewinde geschraubt wird.

Satarii Swivl im Test: Das Stativ mit dem 360-Grad-Dreh
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Satarii Swivl BasisstationSatarii Swivl Basis mit MarkerSatarii Swivl Basis mit MarkerSatarii Swivl Basisstation
Satarii Swivl Marker

Die Bedienung des Swivl ist kinderleicht. Als iPhone- oder iPod touch-Besitzer sollte man vorher noch die kostenlose App (Affiliate-Link) laden, die speziell auf das Swivl abgesimmt ist. Hier kann man zum Beispiel wählen, ob die Tonaufnahme über iPhone oder Marker erfolgen soll und kann sich die gedrehten Filme anschauen, bevor man sie in Fotos speichert.

Ein integriertes Kabel verbindet die Swivl-Basisstation mit dem iPhone oder iPod touch. Das ermöglicht es, die Aufnahme mit dem Marker zu starten und zu beenden sowie das im Marker eingebaute Mikro zu verwenden. Bei anderen Smartphones muss die Aufnahme manuell durch Berührung des Touchscreens in der Smartphone-App gestartet werden.

Das folgende Video zeigt, wie eine Aufnahme mit dem Swivl aussieht:

Swivl lässt sich auch vertikal verstellen. Dazu drückt man einen Knopf am Marker und hebt oder senkt ihn, die Basisstation mit der eingespannten Kamera folgt der Bewegung. Wie man im Video sieht klappt das beim Senken sehr gut, auch beim Wiederaufrichten. Will man aber zuerst die Kamera etwas nach oben richten, hakt es ein wenig. Möglicherweise lag es aber auch daran, dass ich die Basisstation auf ein Stativ geschraubt und auf Augenhöhe platziert habe, wobei die Halterung nicht ganz zurückgeklappt war.

Swivl in der Praxis: Worauf man achten sollte

Generell ist es sowieso ratsam, die Kamera im Swivl vorab richtig einzustellen, denn wenn man erst einmal vor der Kamera steht, kann man nur schwer einschätzen, ob der eigene Kopf noch im Bild sein wird oder ob man eventuell die ganze Zeit auf Gürtelhöhe filmt.

Solange der Marker sichtbar ist, folgt Swivl zuverlässig, man darf ihn nur nicht mit dem eigenen Körper verdecken und dabei aus dem Sichtbereich der Basisstation geraten. Im Video sieht man, dass Swivl einmal nicht ganz mitkommt, das liegt daran, dass ich zu seitlich zur Kamera gegangen bin und den Marker kurz verdeckt habe.

Das Mikro im Marker sorgt für saubere Tonaufnahmen mit gleichbleibenden Pegel, solange man nicht damit herumfuchtelt wie ich im Video. Trägt man den Marker um den Hals oder clipt ihn sich an den Kragen, muss man sich – von einigen Windgeräuschen vielleicht abgesehen – keine Gedanken um den Ton des Films machen.

Fazit zum Swivl

Swivl ist ein Stativ, das mehr kann. Solang man einen Abstand von rund 10 Metern zwischen Basisstation und Marker nicht überschreitet und der Marker nicht verdeckt wird, folgt das eingespannte Smartphone dem Marker-Träger und ermöglicht so mehr Bewegungsfreiheit beim Filmen von Vorträgen, Auftritten, Bewegungsabläufen beim Sport, Video-Bloggen etc.

Der Komfort kostet 179 US-Dollar (145 Euro) plus Versand. Zwar kann man auch Android-Smartphones und mit dem beiliegenden Adapter sogar Kompaktkameras einspannen, aber die volle Funktionalität mit Aufnahmestart per Marker gibt es momentan nur für iPhone und iPod touch. Weiter Bilder, Videos und mehr Informationen über Swivl findet Ihr auf der Herstellerseite und im Swivl Forum.

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

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Ein Kommentar

  1. Super Gadget, der Swivl. Hervorragend geeignet für Menschen, die sich häufiger alleine Filmen müssen. Bei dem Preis von 145 Euro frage ich aber lieber noch jemanden ob er mir beim Filme machen behilflich ist. Ich warte noch ein wenig. Der Preis geht bestimmt noch ein wenig runter wenn sich das Gadget durchsetzt.

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