Perfekt im Vakuum garen:
Der Temperaturtrick mit Nomiku

Sous-Vide, das Garen von Speisen im Vakuum, ist ein Kochtrend, der vielleicht nicht ganz so hip und geheimnisvoll wie die Molekularküche ist, dafür aber auch viel viel einfacher daheim nachgemacht werden kann. Mit Nomiku soll das sogar noch simpler werden.

Vakuum garen mit Nomiku.

Vakuum garen mit Nomiku.

Koch-Nerds aufgepasst! Schon einmal was von der Sous-Vide-Küche und vom Cryovacking gehört? Selbst RTL2 und Pro7 haben diesen Kochtrend schon gezeigt, auch wenn eher in der Variante “Kochen in der Geschirrspülmaschine”. Dabei werden die Speisen im Prinzip eingeschweißt und dann im Wasserbad gegart. Um den Prozess einfacher zu machen, gibt es die Erfindung Nomiku, ein Art Tauchsieder zum gezielten Temperatur-Garen.

Nomiku
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Der Nomiku erzeugt eine konstante Temperatur und man kann ihn mit jedem Topf nutzen. Man hängt ihn dazu in einen zu zwei Dritteln mit Wasser gefüllten Topf und wählt die perfekte Temperatur für den Garprozess. Perfekte Temperatur? Die richtet sich nach der zuzubereitenden Speise und dem Rezept. Tipps dazu gibt es in diversen Kochbüchern und Blogs.

So ganz stilecht Cryovacking ist das im Nomiku-Promovideo allerdings nicht, denn dort werden die Speisen nicht erst richtig eingeschweißt, sondern nur in einem Plastikbeutel gelegt und quasi mit der Luft zubereitet. Besser wird es definitiv, wenn die Luft zuvor rausgesaugt wird und im Vakuum gegart wird. Bei der Vakuum-Zubereitung können dann beispielsweise die Fleischsäfte nicht aus dem Garstück austreten, was Geschmack und Konsistenz positiv beeinflusst.

Die Finanzierungsrunde ist fast abgeschlossen. Über 200.000 US-Dollar sind zusammengekommen, daher kann der Nomiku gebaut werden. Wer noch in der Kickstarterphase zuschlagen möchte, kann den Nomiku für 299 US-Dollar plus 20 US-Dollar für den internationalen Versand kaufen (rund 260 Euro). Die ersten Nomikus sollen im Dezember versandfertig sein.

Alle Informationen zum Kochgadget Nomiku auf der Kickstarter-Projektseite.

 

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7 Kommentare

  1. Und haben die ein CE-Zeichen? Sonst kann es leicht mit dem Zoll Probleme geben …

    • Naja, noch hat das Ding gar nichts außer ein Konzept und ein Prototyp :)

    • CE Zeichen bedeutet gar nichts. Das kannn jeder draufkleben und das ist auch noch legal.

  2. Klingt durchaus interessant. Mich würde allerdings noch interessieren was dieses Gerät an Strom verbraucht.

  3. 300$ für so einen Plastikstab kommt mir doch recht teuer vor. Da sieht mir das hier sehr viel vertrauenerweckender aus. Kostet zwar das doppelte (also immer noch sehr viel weniger als Geräte aus dem Gastrobereich). Verwendet dafür sehr viel mehr Metall als Plastik und ist ein deutsches Produkt, wenn ich das richtig gelesen habe.

  4. …das braucht der mensch nicht. kurzum: die produktion – eine abm-maßnahme. wird nur von leuten gekauft, die es dann einmal verwenden – und daraufhin im regal verstauben lassen.

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