Bowers & Wilkins P3 Kopfhörer im Test:
Toller Sitz, toller Look, toller Klang

Die britischen Audiospezialisten Bowers & Wilkins haben den faltbaren, leichten Kopfhörer P3 entwickelt, der guten Klang für unterwegs liefern soll. Wir haben ihn getestet.

Bowers Wilkins P3 Kopfhörer (Bilder:frm)

Bowers Wilkins P3 Kopfhörer (Bilder:frm)

Der Bowers & Wilkins P3 ist – wie das iPhone – nur in schwarz oder weiß zu haben. Das ist wahrscheinlich kein Zufall, schließlich ist der leichte Auf-Ohr-Kopfhörer von Haus aus mit einem MFI-Anschlusskabel (Made for iPhone) ausgerüstet.

Dadurch lässt sich der P3 auch als Headset am iPhone verwenden, mit dem man Musik steuern, Lautstärke verändern und Gespräche annehmen kann.

Wie bei Bowers & Wilkins gewohnt, macht schon die Verpackung Lust auf das Produkt. Hat man den Deckel des soliden Kartons vom Boden abgehoben, sieht man ein Transport-Etui aus Kunststoff mit Schnappverschluss und darin dann die zusammengefalteten P3 Kopfhörer. Außerdem ist ein Kabel ohne iPhone-Fernsteuerung dabei, zum reinen Musikhören. Die Auspackzeremonie zeigt der folgende Clip.

Bowers & Wilkins P3 Kopfhörer im Test
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P3Bowers Wilkins P3 Kopfhörer

Musik: The Tudor Consort – Amen (Stabat Mater, Domenico Scarlatti)

Bowers & Wilkins P3: Extrem bequem

Die mattschwarzen Testexemplare wirken fast filigran und sitzen sehr leicht auf dem Kopf, so dass man sie im Vergleich zu den Sennheiser PX 210 BT kaum spürt. Headbanging ist damit nicht drin. Aber nachdem ich die P3 richtig auf meinen Kopf eingestellt habe (die Bügel lassen sich stufenlos ausziehen), empfinde ich den Sitz als sehr angenehm.

Im Gegensatz zu manchen anderen Kopfhörern drücken sie auch nach langem Tragen kein bisschen. Und da die Polster aus Stoff sind und nicht aus Leder, werden auch die Ohren nicht heiß. Die Ohrpolster werden von einem starken Magnetverschluss am Platz gehalten und lassen sich zum Austauschen des Kabels ohne Werkzeug und Gefummel abnehmen. Dann erkennt man auch den speziellen Memory-Schaumstoff, der für den bequemen Sitz sorgt.

Bowers & Wilkins P3: Das Auge hört mit

Das Design der B&W P3 ist auch ohne Leder wieder einmal sehr gelungen. Der spezielle Polsterstoff in zurückhaltendem Grau, die griffig gummierten Oberfläche des Bügels und die eleganten Bügeldrähte ergeben zusammen ein hochwertiges Gesamtbild.

Bowers & Wilkins P3: Ausgewogener Klang

Ich habe den P3 am MacBook Pro und am iPhone 4S getestet, mit allen möglichen Arten von Musik. Sein Klang ist laut und klar, dabei warm, ohne die Bässe zu stark zu betonen oder zu dünn zu sein.

Er ist zwar kabelgebunden, löst aber trotzdem meinen bisherigen Lieblings-Auf-Ohr-Kopfhörer, den Sennheiser PX 210 BT ab. Der Klang des P3 ist noch etwas besser, er sieht besser aus, und auch bei hohen Außentemperaturen und langem Tragen werden die Ohren nicht zu warm. Allerdings ist der P3 auch um einiges teurer.

Fazit: Der Bowers & Wilkins ist ein zeitlos schöner und sehr bequemer Kopfhörer, der – für meinen Ohren – einen sehr guten Klang bietet. Verbessern ließe er sich für meinen Geschmack nur durch ein Kabel, das sich nicht teilt sowie durch eine etwas abgeflachte Fernbedienung. Aber darüber sehe ich einmal hinweg.

Wer sich den Preis von 199 Euro leisten kann und will, ist mit dem P3 gut bedient. Auf Amazon ist der Bowers & Wilkins P3 (Affiliate-Link) auch schon zu haben.

Mehr Infos über die edlen Hifi-Kopfhörer gibt es auf einer eigenen Produktseite, die extra für die B&W P3 eingerichtet wurde.

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

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9 Kommentare

  1. also ich habe die auch und ich muss sagen, sie tun schön gehörig an den ohren weh nach einiger zeit, also nix von wegen man spürt die kaum…

    • Das wundert mich, ich habe den Sitz als besonders leicht und bequem empfunden, gerade im Vergleich mit anderen Auf-Ohr-Kopfhörern, die ich schon gestestet habe.

      Aber Ohren und Empfindungen sind eben sehr individuell.

  2. Kann man den Kopfhörer auch am Laptop (Win) als headset zum z.b. Skypen verwenden?
    Bei den Standard Apple Kopfhörern geht das nämlich.

    • Sollte sich eigentlich machen lassen, ich wüsste nicht, was dagegen spräche. Ich versuche vielleicht in den nächsten Tagen mal, den Laptop meiner T1 zu kapern, um das auszuprobieren.

  3. Das wäre fein!

  4. Hallo zusammen,

    ich habe den P3 kurzzeitig im Saturn-Markt in Aachen getestet. Dieser Markt hat soetwas wie einen kleinen B&W-Showroom mit Zeppelin-Air, -Mini, P5, P3 und MM-1.

    Ich besitze selber seit Januar 2012 den P5 von B&W und kann nur feststellen, dass der P3 ein Griff ins Leere ist.
    Ich habe den P3 vielleicht 5 Minuten auf dem Kopf gehabt und kann nur sagen, dass das Leder der P5 sehr viel angenehmer ist und der Klang um Klassen besser!

    Die Mitarbeiter von Saturn sagten mir, dass der P3 im Showroom mind. 9 Stunden am Tag läuft und somit “eingespielt” seie.

    Also – Ich will den P3 nicht schlecht reden, jedoch rein nach objektivem Empfinden klingt der P5 um einiges besser und das Leichtgewicht der P3 wirkt ein wenig “billig”.

    Ich persönlich würde mir jederzeit erneut einen P5 kaufen und nicht zum leichteren und klappbaren P3 greifen, da dieser insgesamt nicht so wertig wirkt und auch nicht so ausgewogen wie der P5 klingt.

    Liebe Grüße aus NRW.

    • Hallo Jan, danke für den Kommentar. Den P5 konnte ich leider nicht testen, war jedoch vom P3 sehr angetan. Ich fand gerade die filigrane Bauweise sehr angenehm. Aber Deine Schilderung mach tnatürlich Lust darauf, sich auch den P5 einmal genauer anzuschauen.

  5. Hallo
    Ich habe mir den P3 nun gekauft und habe folgendes festgestellt:
    - Man kann den Kopfhörer auch für z.b. Skype verwenden.
    - Ich persönlich finde den Klang sehr gut.
    Natürlich wird der P5 besser sein, kostet aber auch um einiges mehr.
    Außerdem finde ich, dass derP3 auf Grund seiner Kompaktheit die bessere Wahl für mich ist.
    Von Design und Verarbeitungsqualität bin ich echt begeistert, was auch etwas heißt, ich bin apple Fan und da stellt man höhere Ansprüche an Design und Qualität.

    Vielen Dank übrigens für die Hilfe und die Kommentare hier auf neuerdings.com.

  6. P3 vs. P5 ist ein Vergleich, bei dem man sicher auch die Portabilität im Auge behalten sollte.

    Ich bin mit den P3 prinzipiell auch sehr zufrieden, es ist aber wirklich so, dass nach mehreren Stunden die Ohren ein wenig weh tun und man dann mal 10 Minuten Pause braucht.

3 Pingbacks

  1. [...] Klang? Ausgesprochen gut. Er erreicht im direkten Vergleich vielleicht nicht ganz die Wärme des Bowers & Wilkins P3, ist aber sehr klar und deutlich druckvoller und wärmer als der des Sennheiser PX 210 [...]

  2. [...] SA–950i ist ein Auf-Ohr-Kopfhörer, der sich in der Größe und im groben Aussehen mit dem Bowers & Wilkins P3 vergleichen lässt. Da endet der Vergleich eigentlich auch schon, denn der RHA ist viel leichter [...]

  3. [...] den Top-Produkten des Jahres hatte ich zunächst an die wirklich gelungenen Bowers & Wilkins P3-Kopfhörer oder den starken Mipow Cube 8000-Akku gedacht. Letztlich habe ich mich aber für den mobilen [...]

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