Kurz gemeldet:
Nokia 808 PureView jetzt erhältlich

Das vielbeachtete Nokia 808 PureView ist nun nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland erhältlich. Es sorgt vor allem mit seinem 41-Megapixel-Sensor für Aufsehen. Regulär kostet es 629 Euro, ist online aber vertragsfrei ab rund 500 Euro zu finden.

Das Nokia 808 PureView gibt es in Deutschland in Schwarz und Weiß. (Foto: Nokia)

Das Nokia 808 PureView gibt es in Deutschland in Schwarz und Weiß. (Foto: Nokia)

“Jede Kompaktknipse wäre neidisch” – so lautete das Fazit von Kai Zantke, nachdem er das Nokia 808 PureView ausprobieren konnte. Hier findet ihr Testbilder und eine Beurteilung zu deren Qualität. Als Nokia das 41-Megapixel-Handy angekündigt hatte, war die Skepsis zunächst allerorten groß. Viele vermuteten Augenwischerei und Megapixelwahn. Doch wie sich im Test herausstellte, stimmt beim 808 PureView alles: hochwertige Carl-Zeiss-Optik, ein riesiger Sensor, ein guter Weißabgleich und eine kurze Auslöseverzögerung. “Die Bildschärfe ist wie zu erwarten auf höchstem Niveau, der Farbabgleich neutral und stimmig und auf das Bildrauschen wäre eine kleine Kompaktknipse neidisch”, schrieb Kai Zantke.

Nokia 808 PureView
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Mit 13,9 mm ist das Handy allerdings vergleichsweise dick. Und dass als Betriebssystem Symbian Belle zum Einsatz kommt, wird auch so manchen Interessenten abschrecken, der eher in Richtung Android schielt oder wenigstens Windows Phone erwarten würde. Andererseits funktioniert das Handy flott mit seinem 1,3-GHz-Prozessor (Single Core).

Der größte Haken ist allerdings der Preis: 629 Euro ist die offizielle Ansage. Bei Amazon findet man es derzeit für rund 500 Euro. (Affiliate-Link) Wer so viel Geld auf den Tisch legt, ist auch nicht mehr weit von einem iPhone 4S, einem BlackBerry Bold 9900 oder einem Samsung Galaxy SIII weg. Die haben vielleicht nicht die Bildqualität des Nokia 808 PureView, reichen aber für den Alltagsgebrauch aus und haben weitere Stärken.

Mehr über das Nokia 808 PureView in unseren bisherigen Berichten:

 

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3 Kommentare

  1. Stimmt es, dass das Display eine Auflösung von nur 360 x 640 Pixeln bietet? Kann ich mir bei einem “Foto-Smartphone” und bei diesem Preis kaum vorstellen.

  2. Nun, das Nokia 808 ist kein Telefon mit Kamerafunktion, sondern eine Kamera mit Telefonfunktion. Das sollte auch jedem bewusst sein. Wer gerne gute Bilder schießt, der hat mit diesem Teil mit Sicherheit seine Freude. Bei 41MP kann man auch getrost die Auflösung herunter schrauben, um dann den digitalen Zoom verlustfrei nutzen zu können.
    Klingt etwas hakelig, ist dennoch so. Allerdings kann man mit dieser Kamera auch telefonieren. Schade ist allerdings, dass man auf Symbian setzt & nicht auf Android. Man bedenke, was man mit mancher Photo-App herausholen hätte können.

    Alleine mit HDR Camera+ kämen hier unsägliche Ergebnisse zustande. Nunja, damit muss man wohl leben. Nachbearbeitung per Smartphone kann auch auch nur bedingt empfehlen, denn alle bisher getesteten Apps, mit denen ein echtes Nachbearbeiten möglich ist, lassen entweder nur eine sehr geringe Abmessung der gespeicherten Resultate zu, oder komprimieren diese dermaßen hoch, dass die JPEG-Artefakte auch bei geringem Zoom sichtbar werden.

    Bleibt also mal wieder nur die Nachbearbeitung am PC, was ich allerdings sehr schade finde. Denn bei diesem Preis hätte man doch schon Android der Version 4 verbauen können… Nokia eben :). Mal sehen, wie sich das bei den Hobbyfotografen macht. Ich knipse ja schon viel mit meiner 8MP-Kamera meines Galaxy S2 – da macht der gelegentliche Schnappschuss mit dem Nokia 808 sicherlich auch Freude. Ergebnisse kann man ohne Probleme im Netz & nat. auch im vorhergehenden Artikel von Kai finden, welcher uns das Foto der Bergsteiger bestaunen ließ.

    Hätte das PureView Android, würde ich es mir eventuell sogar nur als Kamera kaufen. Aber selbst 500€ sind mir dann doch etwas zu viel, zumal bei diesem Preis durchaus ein kleiner, optischer Zoom möglich gewesen wäre.
    Man hätte dieses Telefon anders vermarkten müssen, wie ich oben schon schrieb. Ein netter Name wäre Nokia SmartCam gewesen, mit welcher man auch telefonieren & SMS verschicken kann. Das Surfen im Internet ist sicherlich auch nett, wenngleich man sicherlich keine Fotos dieser Größe auf sein präferiertes, soziale Netzwerk hochladen wird, oder es per E-Mail in voller Größe verschickt. Da ist dann doch die Größe des Fotos entscheidend, da ein Foto alleine bei einer Größe von 7152 × 5368 Pixeln leicht die 9MB Marke überschreiten kann & somit der Upload dessen schon etwas an Zeit & Datenvolumen benötigt.

    mfg SCORPiON

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