Clambook:
Erweiter dein Smartphone zum Laptop
ClamCase startet mit einer neuen Idee durch: Nach iPad-Cases, die Apples Tablet zu einem kleinen Netbook machen, geht es nun noch einen Schritt weiter. Das ClamBook sieht aus wie ein Notebook, doch ist es nur eine Eingabehilfe und Erweiterung für ein angeschlossenes Smartphone.
Das ClamBook-Konzept klingt überzeugend. Heutzutage nutzen viele Smartphone-Besitzer ihr Telefon, wie einst ein Laptop. Es dient zum Lesen von Mails, zum Musik hören, zum Internet surfen und natürlich zum Spielen. Smartphones wie das Samsung Galaxy SIII oder das iPhone 4S bieten so viel Hardware-Power, dass sie für so manchen Anwender als Rechnerersatz dienen könnten, wäre da nicht ihr Makel: Sie haben ein winziges Display und sie haben wenig Eingabemöglichkeiten (Tastatur, Touchpad, Mouse).ClamBook ist eine „Laptop Extension“, also praktisch ein Android- und iPhone-Laptop-Dock. Die Smartphones werden per MHL-Kabel mit dem ClamBook verbunden und bieten so die Rechnerleistung für die leere ClamBook-Hülle. Das ClamBook ist damit nicht mehr als eine Erweiterung mit Tastatur und Monitor, die sich laut Anbieter die Performance von Android-Phones und iPhones zu Nutze macht. Die Antwort wie das genau funktioniert, bleibt Clamcase noch schuldig. Denkbar wäre ein Mirroring, doch einige Produktbilder zeigen weitergehende Funktionen. Außerdem dürfte es zumindest beim iPhone schwierig werden, das Gerät so anzuzapfen, dass die Apps ohne Einschränkung auf dem Book angezeigt werden.
Viele Informationen zum Projekt gibt es noch nicht, es fehlen zum Beispiel die wichtigen Listen mit unterstützten Geräten und Betriebssystem-Versionen.
Die Spezifikationen
- 13 Zoll LED-Backlit-Display, Auflösung 1.280 x 720 Pixel.
- Akku speist das Display und kann gleichzeitig das angeschlossene Smartphone aufladen.
- 3D Cinema Sound
Das ClamBook soll pünktlich zum Weihnachtsgeschäft erscheinen. Über den Preis ist noch nichts bekannt – da aber die iPad-Cases ab rund 70 US-Dollar starten, müsste das ClamBook in der Preisregion eines Netbooks um die 250 US-Dollar liegen.





























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13. Juni 2012 um 14:11
Geht vielleicht einen ähnlichen Weg wie die Ubuntu-Android Entwicklung. Allerdings würde das dann nicht mit dem iPhone funktionieren.
13. Juni 2012 um 19:34
ich find die idee sehr reizvoll. in kombination mit einem iphone bisher auch alternativlos, oder?
14. Juni 2012 um 9:06
Irgendwie 1000 Mal besser wie syncen ;) Nur wie das Funktionieren soll ist mir echt nicht klar.
14. Juni 2012 um 10:25
Bin gespannt, wie viel Speicher da integriert ist, dann könnte man das Smartphone ja fast nur darüber abwickeln… . Sonst coole Idee, vor allem für Anwendungen wie Word oder Powerpoint.
14. Juni 2012 um 12:00
an sich coole idee, aber für 250 euro gibt es schon vollwertige laptops, die auch nicht auf den app store begrenzt sind.
für 100 euro wäre es eine für viele sinnige ergänzung.
06. Juli 2012 um 11:22
Nunja, im Endeffekt ist es ja das selbe wie einst einen Desktop-PC unterm Tisch stehen zu haben, nur eben das dies Teil kleiner und handlicher ist.
Dennoch müsste man dann 2 Geräte mitnehmen, dem entsprechend kann man sich auch direkt ein Notebook kaufen.