Skullcandy Hesh im Test:
Solide Kopfhörer mit Coolness-Faktor

Skullcandy, die Marke mit dem stilisierten Totenkopf als Logo, hat seine Kopfhörerlinie Hesh überarbeitet. Wir haben ein Exemplar ausprobiert.

Skullcandy Hesh Kopfhörer (Bilder:frm)

Skullcandy Hesh Kopfhörer (Bilder:frm)

Wer seine Musik über Skullcandy hört, scheint auf jeden Fall schon mal cool zu sein. Skater, Snowboarder, Surfer, BMX- und Motorsportler – so sieht die Zielgruppe aus, die Skullcandy auf der Website anvisiert. Auch NBA-Spieler und ein Model präsentieren die Kopfhörer mit dem stilisierten Totenkopf. Gerade ist die zweite Generation der Serie Hesh erschienen. Wir konnten ein Exemplar auf seine Alltagstauglichkeit testen.

Skullcandy Hesh sind preisgünstige Über-Ohr-Kopfhörer ohne viel Schnickschnack. Mein erster Gedanke, nachdem ich sie aus der Packung genommen habe: "Ganz schön schwer". Mit 260 g (laut meiner Küchenwaage) wiegen die Skullcandy Hesh fast hundert Gramm mehr als die Philips O’Neill The Stretch (aber auch gut 30 g weniger als die Cocaine Kopfhörer).

Test Skullcandy Hesh
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Skullcandy Hesh Kopfhörer

Verarbeitung und Komfort

Auf jeden Fall wirken sie kompakt und solide verarbeitet. Die Schalen der Ohrmuscheln beeindrucken durch hochglänzende Klavierlack-Optik, auf beiden Bügelseiten prangt das Skullcandy-Logo, der Bügel ist griffig gummiert. Die Größe lässt sich in zehn Rasterschritten pro Bügel verstellen, die Lederpolster umschließen die Ohren fest. Empfindliche Naturen können den Druck nach einer Weile schon spüren. Meine kleinen Ohren passen gut hinein, bei größeren könnte es eventuell etwas eng werden.

Zwar lassen sich die Ohrmuscheln nur entlang einer waagerechten Achse verstellen, aber sie sind asymmetrisch geschnitten, so dass sie sich der Kopfform anpassen. Das heißt, auf der Rückseite liegen sie durch einen Keil dichter an. Setzt man die Skullcandy Hesh verkehrt herum auf, entsteht dadurch ein kleiner Spalt zwischen Kopf und Ohrhörer, der nicht vorhanden ist, wenn man sie korrekt trägt. In der Galerie oben sieht man den Unterschied deutlich.

Kabel mit praktischem Zusatznutzen

Leider hat mein Testexemplar kein Mikrofon und keine Steuerung für das iPhone. Allerdings bietet das gummierte Kabel trotzdem einen Zweitnutzen. Es lässt sich abnehmen und als Audio-Kabel mit gut 130 cm Länge und einem 3,5-mm-Klinkenstecker an jedem Ende verwenden. Will man nicht alleine über die Skullcandy Hesh hören, kann man sein Audiogerät mit diesem Kabel einfach mit einer vorhanden Anlage oder einem mobilen Lautsprecher verbinden – sehr praktisch.

Der Klang des Skullcandy Hesh

Die Skullcandy Hesh zeigen sich im Test gut verarbeitet und lauter als die Konkurrenz. (Foto: frm)

Die Skullcandy Hesh zeigen sich im Test gut verarbeitet und lauter als die Konkurrenz. (Foto: frm)

Die Skullcandy klingen – entsprechend der oben genannten Zielgruppe – ordentlich laut. Am MacBook Pro schlagen sie den Philips O’Neill, die über Kabel angeschlossenen Sennheiser PX 210 BT oder die Cocaine Kopfhörer um Längen. Stücke wie Tick Tick Boom von The Hives (Affiliate-Link) oder Biftek Supernova von Millencollin (Affiliate-Link) kommen auf dem Skullcandy Hesh einfach besser und lauter rüber.

Am iPhone relativiert sich der Eindruck etwas, aber auch hier kann der Skullcandy mit dem viel teureren Philips mithalten. Philips The Stretch klingt zwar wärmer und etwas bassiger, der Skullcandy dafür klarer.

Der Preis: günstig

Vor allem angesichts des Preises bekommt der Skullcandy Hesh eine klare Kaufempfehlung. Für 69,98 Euro erhält man einen lauten, soliden Kaupfhörer, der insbesondere am Laptop viele andere in puncto Lautstärke aussticht. Der Klang ist angesichts des Preises sehr gut. Wie immer hängt es natürlich davon ab, welche Musikrichtung an welchem Gerät man bevorzugt hört. Insbesondere Liebhaber etwas druckvollerer Musik werden aber höchstwahrscheinlich ziemlich zufrieden sein.

Mehr Infos über die zweite Generation des Skullcandy Hesh gibt es auf der Produktseite des Herstellers. Mich persönlich würde ja interessieren, wie die hochpreisigen Modelle im Vergleich so klingen, wenn der Hesh schon so einen Druck macht.

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

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Ein Kommentar

  1. Der Skullcandy Hesh ist ein richtig guter Kopfhörer! Kann ich definitiv bestätigen… Um auf deine letzte Frage einzugehen: JA, der Skullcandy Aviator klingt noch besser :)

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