iXoost iPhone-Docks:
Handgefertigt aus Auspuffrohren

Aus Modena kommen iPhone-Docks, die sich irgendwo zwischen Kunst, Luxus und Technik bewegen. Die “iXoost”-Docks werden aus Auto-Auspuffrohren gefertigt und in Handarbeit veredelt.

Die iXoost-Docks kann man sich individuell anpassen lassen.

Die iXoost-Docks kann man sich individuell anpassen lassen.

Vor Kurzem hatte Kollege Frank Busch hier 11 Sound-Docks für iPhone & Co. zusammengestellt – bis hin zu einem Sofa. Aber das, was die Italienier Matteo Panini und Mirco Pecorari jetzt unter dem Namen iXoost vorgestellt haben, schlägt jedes dieser Docks mit Leichtigkeit an Skurillität. Als Italiener seien sie schließlich immer auf der Suche nach dem Anderem, dem Einzigartigen, dem Unglaublichen, schreiben die beiden Macher auf ihrer Website. Und natürlich beschwören sie die Verbindung aus Ferrari und Klang. Schließlich haben sie ein iPhone-Zubehör erschaffen, das praktisch eine Skulptur ist, die sowohl dem Sound eines Zwölfzylinders huldigt als auch der Musik.

iXoost iPhone-Docks
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Die Idee hatte Matteo Panini. Sein Nachname dürfte bekannt klingen und tatsächlich stammt er aus jener Familie, in der die berühmten Sticker-Sammelalben erfunden wurden. Er selbst aber begeistert sich für alte Landmaschinen wie die Landini-Traktoren und verehrt Autoklassiker aus früheren Zeiten. Als er eines Tages jene Rohrkonstruktion in der Hand hielt, die die Abgase der Zylinder des Motors zusammenführt, hatte er die ursprünglich Idee. So will es die Legende auf der iXoost-Website.

Mirco Pecorari war es dann, der aus der Idee ein Produkt machte. Er ist eigentlich in der Fliegerei zu Hause und hat die Lackierung zahlreicher Flugzeuge entworfen. Hier hat er nun dafür gesorgt, dass sich die verschidenen Komponenten zu einem großen Ganzen zusammenfügten. Die iXoost-Docks kann man in Varianten mit acht, zehn oder zwölf Zylindern kaufen. Hergestellt werden sie von Hand in Modena. Schon allein deshalb ist jedes dieser Docks einzigartig. Aber man kann es sich als Kunde zudem selbst anpassen. Dafür gibt es auf der Website einen Konfigurator. Und wem das noch nicht reicht, der meldet sich bei den Machern persönlich mit seinen Wünschen.

Und selbst die passende iPhone-App hat (digitales) Leder in der Benutzeroberfläche. Fast überflüssig zu erwähnen, dass man die Optik der App ans eigene iXoost-Dock anpassen kann.

Technische Daten gibt es natürlich auch, aber wer fragt schon nach profanen Zahlen angesichts eines solchen Kunstwerks, das aus italienischer Leidenschaft entstanden ist? Da ist es auch nur folgerichtig, dass auf der Website nirgends ein Preis genannt wird…

P.S.: Auf der Website Luxurylaunches ist von Preisen zwischen 6.300 US-Dollar (umgerechnet rund 5.000 Euro) und 10.000 US-Dollar (8.000 Euro) die Rede.

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Leitender Redakteur von neuerdings.com und Autor auf netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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