snakebyte idroid:con:
Gamepad für iOS und Android

Es ist eigentlich kein Wunder, dass komplexere Spiele, Shooter oder gar Jump & Runs nicht so recht auf Smartphones und Tablets funktionieren: Die Steuerung mittels Touchscreen ist eben kein Ersatz für Analogsticks, Buttons oder Steuerkreuz. Dafür will Zubehörhersteller snakebyte nun eine Lösung anbieten.

Der idroid:con von Snakebyte. (Foto: Snakebyte / Friedmann Kommunikation GmbH)Mit dem kürzlich vorgestellten idroid:con soll auf Geräten mit Android und iOS Spielkonsolen-Flair Einzug halten: Es ist ein Game-Controller, der via Bluetooth Verbindung zu Mobiltelefon oder Touchscreen-Computer aufnimmt. Laut snakebyte ist keine separate App nötig, man startet einfach das Spiel und kann mit dem Joypad loslegen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die entsprechende App idroid:con unterstützt und mindestens Android 3.2 installiert ist. Bei iOS nennt das Unternehmen bisher keine genauen Details.

Trotzdem: Bereits jetzt ist es möglich, Controller mit einem Android-Gerät zu koppeln oder Joypads über USB anzuschließen. Neu am idroid:con ist jedoch, dass er über drei weitere Funktionen verfügt: So kann er eine Maus, eine Tastatur oder beides in Kombination simulieren. Das könnte bei so manchen Emulatoren von Vorteil sein.

Ansonsten verspricht snakebyte ein ergonomisches Design, zwei Analog-Thumbsticks, sechs digitale Tasten, ein Steuerkreuz und zwei L/R-Trigger. Das dürfte für die meisten Spiele genügen, die für idroid:con geeignet sind. Geht dem Zubehör mal der Saft aus, lädt man den Li-Ion-Akku bequem via USB-Kabel auf.

Interessant ist ferner, dass idroid:con sämtliche iCade-Titel unterstützt. Somit können etliche Klassiker, die sonst für die kleinen Arcade-Automaten gedacht sind, auch mit dem Controller verwendet werden.

Spannend ist idroid:con sicherlich in einem praktischen Fall: Tablet oder Smartphone schließt man über HDMI an einen Flach-Fernseher an und genießt Spiele am Controller bequem auf der Couch. Das wäre Konsolen-Feeling pur. So zumindest stellen sich das die Verantwortlichen bei snakebyte vor. Ob’s auch klappt? Das muss der Praxistest zeigen.

Entwickler werden von snakebyte aufgerufen, ihre Spiele anzupassen. Hierzu soll man via E-Mail (idroidcon@sunflex-europe.com) Kontakt aufnehmen.

Kostenpunkt für den idroid:con: 39,95 Euro (UVP). Ab Juli 2012 ist die Peripherie erhältlich. Weitere Informationen zum idroid:con hier auf der offiziellen Produktwebsite.

 

Sven Wernicke

Sven Wernicke hat eine Vorliebe für verspielte Gadgets, kunterbunte LEDs und Technik, die unterhalten möchte.  Wenn ihm als Freiberufler noch etwas Freizeit bleibt, bastelt er an seinen eigenen Projekten,  darunter Polygamia.de und GamingGadgets.de.

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3 Kommentare

  1. Funktioniert es auch mit einem Windows PC? Dann wäre es vllt sogar ein Kaufgrund.

  2. Die sieht man mal wieder wozu Smartphones verkommen. …

    … zu modernen Spielekonsolen.

    Was für ein Abstieg.

    • Wieso Abstieg? Spiele sorgen seit jeher dafür, dass sich die Technik sprunghaft entwickelt. Und das kommt auch den Smartphones generell zugute. Sonst würde jetzt wohl noch niemand über Quadcore-CPUs, schnelle GPUs, HD-fähige Displays und HDMI-Ausgang sprechen….

Ein Pingback

  1. [...] der Apps. Komfortabler dürften spezielle Controller für Android-Smartphones sein, beispielsweise idroid: Con oder das GameTel. Beide Alternativen sind jedoch deutlich [...]

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