Google Chromebook und Chromebox:
Mehr Chrome, mehr Vielfalt

Google aktualisiert seine Chromebook-Reihe mit einem neuen Notebook und einem Desktop-Computer.

Chromebook und Chromebox (Bilder: Google)

Chromebook und Chromebox (Bilder: Google)

Man kann ja geteilter Meinung sein über das Chromebook – manche sind begeistert, andere eher nicht. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass Chrome bisher noch nicht richtig durchstarten konnte. Mit neuer Hardware und verbessertem Betriebssystem soll sich das jetzt ändern. Das Chromebook wird jetzt von Samsung runderneuert, und es wird eine “Chromebox” geben, die man mit vorhandenem Monitor oder Fernseher verwenden kann.

Fünf ist Trümpf

Das neue Chromebook – ein Samsung Serie 5 550 – unterscheidet sich äußerlich kaum vom bereits verkauften: 12-Zoll Display, die spezielle Google-Chrome-Tastatur, das blieb gleich. Innerlich dagegen gibt es deutliche Steigerungen: statt Dual Core Atom-Prozessor werkelt jetzt ein Intel Core (welcher, darüber schweigt sich Google aus, ich vermute einen i3).

Chromebook und Chromebox
ChromeboxChromeboxChromeboxChromebox
ChromebookChromebookChromebook und Chromebox

4 (statt 2) Gigabyte RAM bieten außerordentlich Leistungsreserven. Eine eingebaute Kamera erlaubt Video-Telefonie und -Chat in hoher Auflösung (wie sie beispielsweise in Google+ Hangouts vorgesehen ist).

Statt zwei USB-Steckplätzen gibt es jetzt derer vier, und einen Displayport, um den kleinen Inhalt auch auf größere Monitore darstellen zu lassen. Der Vorgänger hatte nur einen Micro-VGA-Port für analoge Monitoreingänge. Identisch ist die Netzwerkanbindung, schnurlos, via WLAN 802.11n oder 3G. WLAN kann auf 2,4 GHz und auf 5 GHz agieren.

Quadratisch, praktisch…

Die Desktop-Variante Chromebox kommt in einem quadratischen Gehäuse, das an den Apple mac mini erinnert. Es verfügt über identische Hardware wie das neue Chromebook – nur dass gleich sechs USB-Ports vorhanden sind und man den Kartenleser sparte. Üppiger als mancher normale Computer sind die Grafikschnittstellen: neben 2 x Displayport gibt es eine DVI Single-Link-Verbindung. Zu erwähnen sei noch das eingebaute Netzteil sowie die Gigabit-Ethernet-Schnittstelle.

Das aktualisierte Chromebook kostet 449 US-Dollar (ca. 363 Euro). Die Chromebox ist für 329 US-Dollar (ca. 265 Euro) erhältlich. Zurzeit sind beide allerdings nur in Großbritannien und den USA bestellbar, die deutsche Chromebook-Website schläft noch den Schlaf des Gestrigen .

Hier noch ein Video über die nächste Generation:

 

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