Forschung:
Sehenswerte und verblüffende Roboter im Video

Roboter können inzwischen laufen, fliegen, klettern, kriechen und auf unheimliche Weise einem Menschen ähnlich sehen. Die folgenden 15 Videos zeigen trotz allem nur einen kleinen Ausschnitt dessen, woran derzeit geforscht wird.

Zweibeiner, der sich nach einem Anrempler selbst stabilisiert.Roboter werden in den nächsten Jahren vermehrt Einzug in unsere Welt und in unser alltägliches Leben halten. Bislang sind sie vor allem in Fabriken zu finden und bauen unermüdlich und präzise andere Maschinen zusammen. Was heute aber in den Forschungslaboren zu sehen ist, geht weit darüber hinaus. Roboter können uns künftig im Alltag unterstützen, Krankenpflegern helfen, gefährliche Missionen auf der Erde oder im Weltraum übernehmen und natürlich (leider) auch: für uns in den Krieg ziehen.

Die folgenden Videos geben einen Einblick in die vielen Forschungsprojekte in diesem Bereich.

Jongleure

Vor einem Jahr konnte man schon über diese Maschine staunen, die mit bis zu fünf Bällen jonglieren kann:

Dieses Modell eines Roboterarms kann mit nur einer Hand mit zwei Bällen jonglieren und stellt sich dabei erstaunlich geschickt an:

Hosenkletterer

Dieser kleine Roboter kann Hemden und Hosenbeine hochklettern (wozu auch immer, aber er kann es):

Wendiger Robotervogel

Für diesen Flugroboter haben sich die Wissenschaftler einiges von der Natur abgeschaut. Er kann punktgenau an einem vorher spezifizierten Ort landen und dabei selbstständig Störungen durch Seitenwind ausgleichen:

Das funktioniert inzwischen so gut, dass er auch auf einer Hand landen kann:

Schaufensterrobot

An diesen Anblick können wir uns wohl schon einmal gewöhnen:

Diese Roboter-Schaufensterpuppe wirkt in ihren Bewegungen noch etwas abgehackt und unbeholfen. Verlängert man aber den technischen Fortschritt der vergangenen Jahre in die Zukunft, braucht man nicht viel Phantasie, um sich zahlreiche “belebte Schaufenster” in unseren Einkaufsstraßen vorzustellen.

Robot-Gesichter

Eine der größten Herausforderungen, wenn es um menschenähnliche Roboter (Androiden) geht, ist das Gesicht. Die Fortschritte hier sind enorm und dennoch wirken sie oft noch eher unheimlich als freundlich. Ein Beispiel aus Japan:

Etwas weniger hektisch und abgehackt und dieses Gesicht wäre schon sehr dicht dran:

Eindeutig aus der Rubrik “unheimlich” kommt diese russische Variante – nach eigenen Angaben “Russlands erster Android”:

Auf diesen russischen Androiden soll man übrigens ab ungefähr 2045 seine Gefühle und Erinnerungen übertragen können, um unsterblich zu werden oder die eigene Kopie auf Weltraumexpeditionen zu schicken…

Weiter geht’s auf Seite 2…

Auf der nächsten Seite gibt es noch Vierbeiner und Zweibeiner zu sehen und es gibt die Antwort auf die Frage: Werden menschenähnliche Roboter eigentlich einen realistischen Hintern haben?

Hier geht es weiter…

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Leitender Redakteur von neuerdings.com und Autor auf netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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