Portal Turret:
Geschützturm für die eigenen vier Wände

Als leidenschaftlicher Spieler mag man die Turrets aus Valves Videospiel-Reihe “Portal” nicht wirklich, schließlich handelt es sich hierbei um gefährliche Geschütztürme. Aber in der Realität sieht das schon etwas anders aus. Wer hätte nicht gerne einen solchen für die eigene Wohnung? Als Wachhundersatz zum Beispiel?

Fast wie das Original aus dem Videospiel. (Foto: Youtube)Ein Student der Penn State University im US-Bundesstaat Pennsylvania erschuf im Rahmen seines Studiums in dem Bereich Advanced Mechatronics einen Turret, der seiner virtuellen Vorlage doch sehr ähnlich ist. Ähnlich wie das Vorbild steht die gefertigte Maschine auf drei Beinen und wartet nur darauf, in Aktion zu treten. Das Konzept dahinter ist gar nicht mal so komplex: Bewegungen nimmt der Turret wahr und reagiert darauf. Umgesetzt wurde das unter anderem mit Arduino. Im folgenden Video stellt er sein Projekt vor:

Im Fall der Nachbildung verbaute der Student, der sich bei Youtube nur kss5095 nennt, eine Kamera, die Umwelteinflüsse, speziell Bewegungen, aufnimmt. In Kombination mit einer selbst geschriebenen Software brachte der Tüftler den Turret dazu, aktiv zu werden. Denn zusätzlich integrierte er Motoren und natürlich Feuerstationen für die Schusswaffen. In diesem Fall wurden ungefährliche NARF-Raketenwerfer eingesetzt. Diese harmlosen Waffen gibt es auch hierzulande im Spielwarenhandel.

In der Realität sieht das dann so aus: Bewegt man sich am Turret vorbei, wird man von diesem verfolgt. Ein Laserpointer markiert das potenzielle Ziel. Und sobald man stehen bleibt, schießt das Geschütz seine Munition ab.

Leider ist der Portal Turrent zum einen noch nicht fertig, zum anderen plant der Erfinder derzeit keine professionelle Vermarktung. Aber das könnte sich noch ändern. Erst einmal möchte er sein Gerät optisch so anpassen, dass es wie das Geschütz aus Portal aussieht. Und danach? Vielleicht sollte er ein Kickstarter-Projekt daraus entwickeln?

 

Sven Wernicke

Sven Wernicke hat eine Vorliebe für verspielte Gadgets, kunterbunte LEDs und Technik, die unterhalten möchte.  Wenn ihm als Freiberufler noch etwas Freizeit bleibt, bastelt er an seinen eigenen Projekten wie zum Beispiel Polygamia.de.

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