Convar Bytebench:
Handgefertigter Design-PC aus der Pfalz

Die Firma Convar aus der Pfalz ist eigentlich auf Datenrettung spezialisiert, stellt aber jetzt einen neuen Desktop-PC vor: Bytebench heißt das gute Stück. Und der sieht anders aus, braucht wenig Stellfläche und hat das Zeug zum stylischen Media-PC fürs Wohnzimmer.

Convar Bytebench {convar.com;http://shop.convar.com/de/7-bytebench}Das rheinland-pfälzische Pirmasens ist im allgemeinen eher für seine Schuh-Industrie bekannt. Dass man dort auch Hilfe bei der Wiederbeschaffung verloren geglaubter Daten findet, wissen nur die wenigsten. Convar heißen die pfälzer Datenretter. Ihr Leistungspektrum ist vielfältig und seit einiger Zeit bieten sie auch Hardware zum Kauf an.

Convars neustes Produkt, der Desktop-PC Bytebench, fällt vor allem durch seine Formensprache auf.

Convar Bytebench
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Convar Bytebench (Quelle: convar.com)

Innere Werte

Der Convar Bytebench entsteht als handgefertigtes Einzelstück aus 2 mm starkem Stahlblech und wird auf Wunsch auch mit Leder und Holz bespannt. Im Inneren beherbergt der Design-Zwerg auf einem Mini-ITX-Mainboard einen Intel Atom 525 Dual-Core-Prozessor mit zweimal 1,8 GHz. Die Onboard-Grafik mit einem nVidia Ion Chipsatz ist in der Lage, DVI- und HDMI-Bildschirme mit Full-HD-Inhalten (1080p) zu beliefern. 4 GB RAM lassen sich maximal auf dem Mainboard unterbringen und so ist der Rechner, trotz angestaubter Technik, für die allermeisten Aufgaben im Homeoffice ausreichend gerüstet.

Schnelles WLAN und Gigabit-LAN, USB-2.0- und -3.0-Anschlüsse, eSATA und ein integrierter DVB-S2-HDTV-Tuner sorgen darüber hinaus für vielfältige Verbindungsmöglichkeiten zur Außenwelt.

Die Front des Bytebench beherbergt einen besonderen Blickfang: eine ebenfalls von Convar stammende eSATA-Festplatte namens “ByteSpotter”. Das Besondere daran: Durch ein transparentes Gehäuseteil lässt sich die 1 TB große Platte bei ihrem munteren Treiben beobachten. Die Festplatte ist mit einem Griff austauschbar: Verschiedene Betriebssysteme oder Benutzer-Umgebungen lassen sich so einfach und schnell wechseln.

Sinnvoller und preislich auf Augenhöhe mag eine Solid-State-Disk an Stelle des Bytespotters sein, aber dann geht einem der nette Anblick der sich unermüdlich drehenden Festplatte verloren.

Von Haus aus lässt sich der Bytebench mit den Betriebssystemen Windows 7 oder Ubuntu bestellen und auch bei der Festplattenkapazität, dem Arbeitsspeicher und dem optischen Laufwerk kann der PC dem eigenen Bedarf gemäß konfiguriert werden. Aber Vorsicht: So kommen in der maximalen Ausbaustufe schnell 3.000 Euro zusammen.

Der Convar Bytebench wird nur auf Bestellung in der firmeneigenen Manufaktur gefertigt und hat darum eine Lieferzeit von etwa vier Wochen. Bestellen kann man den Convar Bytebench hier im Shop des Unternehmens.. Dort finden sich auch weitere Details zu seiner Ausstattung.

Fazit: Design-PC von Convar

Zugegeben, über 2.200 Euro für einen Windows-Rechner zu bezahlen, dessen Hardware nicht gerade topaktuell ist, ist nicht jedermanns Sache. Aber andererseits sieht der Bytebench auf dem Schreibtisch oder neben dem Flachbildschirm im Wohnzimmer schon verdammt gut aus. Und Performance ist schließlich nicht alles.

 

Frank Busch

Frank Busch ist einer der Autoren von neuerdings.com. Er ist Internetintensivnutzer, technikaffin und arbeitet hauptberuflich für ein amerikanisches Software-Unternehmen.

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