Ewee PT2Go:
Der preisgünstige Segway-Konkurrent

Der PT2Go will die preiswerte Variante zum Segway sein, ohne dass man dabei auf Spaß und Beweglichkeit verzichten soll. Er punktet gegenüber dem Vorbild außerdem mit seinen kompakteren Abmaßen. Aber es gibt auch Nachteile.

Ewee PT2Go - (Bild: Ewee)

Ewee PT2Go - (Bild: Ewee)

Der Mensch sei per se faul, behauptet der Volksmund. Wenn ich mir überlege, wie schwer es heute Morgen war aufzustehen, könnte ich dem eventuell zustimmen. Auch der Trend zu E-Bikes könnte ein Hinweis darauf sein. Wer es exklusiver mag, kauft sich den “Personentransporter” Segway. Doch leider bewegen sich diese Ein-Personen-Fahrzeuge im oberen vierstelligen Preisbereich. Der neue Ewee PT2Go verspricht nicht nur einen Spottpreis ab 1.200 Euro, sondern auch eine viel geringere Stellfläche als der Segway.

Im folgenden Video könnt ihr den PT2Go im Einsatz sehen.

Ewee PT2GO
Ewee PT2Go - (Bild: Ewee)Ewee PT2Go - (Bild: Ewee)Ewee PT2Go - (Bild: Ewee)Ewee PT2Go - (Bild: Ewee)
Ewee PT2Go - (Bild: Ewee)Ewee PT2Go - (Bild: Ewee)

Vor- und Nachteile des PT2Go

Der PT2Go klingt vielversprechend. Er hat beispielsweise ein ähnliches Steuerungsprinzip wie der Segway: Man beschleunigt, in dem man sich nach vorn lehnt und bremst ab, in dem man sich zurücklehnt. Gelenkt wird jedoch mit einem Joystick. Er soll Geschwindigkeiten von bis zu 16 km/h erreichen und strassentauglich sein. Der Hersteller sieht als Einsatzorte für seinen “selbst-balancierenden Personentransporter” zum Beispiel Produktionsstätten, Flughäfen, Shoppingmalls, Strandpromenaden und Fußgängerzonen.

Der geringere Preis im Vergleich zum Segway, wer hätte es vermutet, geht jedoch mit einigen Einschränkungen einher. Im Gegensatz zum Vorbild verringert sich die Reichweite auf nur 8 km – ein Segway schafft mehr als das 4,5-fache davon. Das bedeutet, dass man sich nach 4 km bereits Gedanken darüber machen sollte, wie man die nächste Stromquelle erreicht. Nach 3 Stunden ist der PT2Go dann wieder aufgeladen, verspricht der Hersteller.

Der PT2Go erreicht mit seinen 200-mm-Rädern eine Bodenfreiheit von 60 mm. Das reicht für glatte Untergründe und eventuell auch eine Bordsteinfahrt oder ein kleines Bodenloch. Die Geländetauglichkeit eines Segways konnte ich auf Landstraßen bereits erproben, der PT2Go dagegen scheint hier sehr eingeschränkt.

Wird man sich dieser Einschränkungen bewusst, so spart man mehr als 6.500 Euro für ein futuristisches Fortbewegungsmobil. Der PT2GO wird als Kit geliefert. Es gibt ihn in den Farben Weiß, Schwarz und Rot.

Weitere Informationen findet ihr auf der Produktseite zum PT2Go.

 

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Ein Pingback

  1. [...] PT2Go als Billig-Segway: Der Hersteller Ewee hat seinem Einpersonen-Roller PT eine neue Version zur Seite gestellt. Der PT2Go wird wie der Segway gesteuert, kostet aber nur ein Bruchteil des Originals. gizmodo.de, neuerdings.com [...]

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