Phonak Audéo PFE 132 im Test (2):
Unerhört gut ausgestattet

Die Audéo Perfect Fit Earphones (PFE) 132 vom Schweizer Akustik-Experten Phonak haben wir im ersten Teil unseres Tests kurz vorgestellt. Jetzt berichten wir darüber, wie sie sich im Alltag bewähren.

Phonak Audeo PFE 132 (Bilder:frm)

Phonak Audeo PFE 132 (Bilder:frm)

Die Phonak Audéo PFE 132 setzt man nicht einfach ein, und los geht’s. Hier lohnt sich ein kurzer Blick in die beiliegende Bedienungsanleitung, um herauszufinden, wie man die Ohrstücke einsetzt.

Zunächst aber wählt man ein passendes Paar Aufsätze aus. Phonak liefert ein Paar aus Schaumstoff, die man vor dem Einsetzen zusammendrücken muss, und drei Paar aus Silikon in den Größen S, M und L.

Danach drückt man die Kabel in die mitgelieferten Führungsstücke. Sie sind aus biegsamem Silikon und sorgen dafür, dass die Ohrstücke bequem sitzen, ohne mit der Zeit herauszufallen.

Obwohl sie sich den Platz bei mir mit Brillenbügeln teilen müssen, sitzen die Führungen gut. Sie reduzieren nicht nur Kabelgeräusche, sondern erleichtern auch das Einsetzen, das bei In-Ohr-Kopfhörern ja gerne ein bisschen fummelig ist.

Bei den Phonak Audéo PFE 132 hängt man die zuerst die Kabel mit den Bügel über die Ohren und drückt dann die Kopfhörer leicht in die Gehörgänge. Wirklich ein praktisches Zubehör für die nur 14 g leichten Kopfhörer.

Auch die Akustikfilter machen einen Unterschied.

Phonak Audéo PFE 132 im Test (2): Unerhört gut ausgestattet
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Phonak Audeo PFE 132

Die grauen Filter sollen eine verbesserte Wahrnehmung der Mitten bewirken, die schwarzen die Bässe und Höhen betonen. Ein Austausch dauert mit dem beiliegenden Werkzeug zwei bis drei Minuten. Der Unterschied ist tatsächlich hörbar, merkwürdigerweise bevorzuge ich die etwas lauteren mittenbetonenden Akustikfilter, obwohl ich sonst meist die Mitten etwas runterregle.

Klarer und transparenter Klang

Der Klang ist, verglichen mit meinen bisherigen Lieblings-In-Ohr-Kophörern Bowers & Wilkins C5, sehr klar und transparent. Wahrscheinlich nichts für Liebhaber von tiefenbetontem Hip-Hop mit fetten Bässen, aber mich als Wechselhörer zwischen Punk, Klassik, Blues und elektronischer Hintergrundmusik spricht die Transparenz und Klarheit der Wiedergabe an. Schließlich gibt es ja auch noch Equalizer, um den Klang an unterschiedliche Richtungen anzupassen.

Der Frequenzgang der Phonak Audéo PFE 132 reicht von 5 Hz bis 17 kHz. Verglichen mit den 10 Hz bis 20 kHz der Bowers & Wilkins C5 insgesamt also etwas tiefer, trotzdem klingen die Audéo PFE 132 nach meinem Empfinden klarer und heller, die C5 wirken weicher und bassbetonter. Die oft angegebenen 20 kHz sind in der Regel vom menschlichen Gehör sowieso nicht wahrzunehmen, schon gar nicht von den Ohren Erwachsener.

Phonak Audeo PFE 132

Phonak Audeo PFE 132

Die Multifunktionstaste im rechten Ohrhörerkabel besitzt gut fühlbare Erhebungen und lässt sich blind bedienen. Wie bei allen Multifunktionstasten kann man damit Songs auf iPhone, iPod und iPad lauter und leiser stellen, vor- und zurückspulen sowie pausieren. Auf Telefonate lassen sich darüber annehmen und beenden.

Fazit: Qualität hat ihren Preis

Die Audéo PFE 132 sind sehr gut klingende In-Ohr-Kopfhörer mit einer Ausstattung, die nichts zu wünschen übrig lässt. Leider hat diese Qualität ihren Preis. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 199,90 Euro, auch auf Amazon gibt’s die Audéo PFE 132 (Affiliate-Link) momentan nicht günstiger.

Mehr Infos über die Audéo PFE 132 gibt es auf der Webseite Audeoworld.

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

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