Berlin Boombox:
Achtung, jetzt kommt ein Karton

Weil ihm die bisher erhältlichen externen Lautsprecher für seinen MP3-Player nicht gefielen oder schlicht zu teuer waren, hat sich der Berliner Designer Axel Pfaender seinen selbst gebastelt – aus Karton. Gestaltet ist die “Berlin Boombox” wie ein klassischer Ghettoblaster. Auf der Plattform Kickstarter werden nun Unterstützer gesucht, damit daraus ein kaufbares Produkt wird.

Die Berlin Boombox - Retro zum Selberbasteln.

Die Berlin Boombox - Retro zum Selberbasteln.

“Berlin” hat ja vielerorts einen coolen Beiklang. Die Stadt gilt als hip, trendy und was man sich da noch ausdenken mag. Ein bisschen setzt der Designer Axel Pfaender auch auf diesen Effekt, wenn er seine Produktidee “Berlin Boombox” nennt. Man sieht sie geradezu vor Augen, die Intellektuellen, die Kreativen, die Hipster, wie sie sich für Retro begeistern können (oder war das Vintage?).

Wird die Berlin Boombox Wirklichkeit, dann bekommen die Käufer ein Bastelset nach Hause geliefert. Darin finden sich die bedruckten Einzelteile aus Karton sowie die elektronischen Elemente samt Lautsprecher. Jedes Gerät mit einem 3,5-mm-Kopfhöreranschluss lässt sich daran anschließen. Die Boombox sei preiswert, biete einen guten Klang und sei am Ende auch noch recyclingfähig, bewirbt Axel Pfaender sein Projekt. Im folgenden Video stellt er es selbst vor:

Berlin Boombox
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Wer eine solche Boombox haben möchte oder das Projekt an sich unterstützen will, kann das auf Kickstarter tun. Aktuell sind es noch drei Wochen bis zum Ende der Laufzeit. 14.000 US-Dollar braucht Axel Pfaender, knapp 4.000 sind schon zusammengekommen. Eine Boombox bekommt man hier für 50 US-Dollar, später soll sie 59 kosten. Für 100 US-Dollar gibt es eine Version im speziellen Kickstarter-Design. Ab 250 US-Dollar kann man sein eigenes Logo in das Design integrieren lassen. Und wer gar 500 US-Dollar gibt, der bekommt den Designer gleich dazu – jedenfalls für einen Abend. Denn mit diesen großzügigen Spendern geht Axel Pfaender Essen und zeigt ihnen Berlin Mitte.

Wer Erfolg haben will, muss eben ganzen Einsatz zeigen…

via Oh Gizmo

 

Jan Tißler

Jan Tißler ist Redakteur bei netzwertig.com. Er ist fasziniert von Technik und ein leidenschaftlicher Internetintensivnutzer.

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4 Kommentare

  1. *gääähn* Noch so’n Pappteil?

  2. Hmm … die erhältlichen Lautsprecher gefielen nicht oder waren ihm zu teuer, weshalb der Designer jetzt billige Breitband-Lautsprecher mit 1W-Verstärkermodul (alles made in Fernost, wegen des Preises), deren Klang er selbst nicht als sonderlich brillant ansieht, in einer Papp-Selbstbaubox zu 59 Dollar vertreiben will? Das erscheint mir auch nicht wirklich günstig, geschweige denn audiophil zufriedenstellend. Für den halben Preis wär’s noch ein akzeptables Mitbringsel für Retro- oder Bastelfreunde, aber bei fast 60 Dollar muss sich das Teil ja doch mit anderen, langlebigeren Verstärkerlösungen messen lassen. Nicht zu vergessen gibt es ein identisches Teil (wenn auch kleiner) von suck uk schon seit mehreren Jahren für einen deutlich zivileren Preis.

  3. Meines Erachtens fehlt das Dock.
    Muss nicht inbegriffen sein, allerdings als Aussparung. Dies wirke entsprechend wesentlich homogener als diese 3,5mm Klinke.

    http://store.apple.com/de/product/MC596ZM/B

  4. Wann oder wie oder wo kann man die Boombox kaufen?

Ein Pingback

  1. […] die er für seine “Berlin Boombox” einsammeln wollte. Als wir am 4. April 2012 hier über die Berlin Boombox berichteten, stand der Zähler noch bei 4.000 US-Dollar. Zwei Wochen und viele Berichte später hat er es jetzt […]

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