Kickstarter-Projekt:
Instaprint bringt Instagramme automatisch aufs Papier

Instagramme, die Polaroids des 21. Jahrhunderts, direkt nach der Aufnahme zu Papier bringen: Das ist die Idee, die hinter Instaprint steckt. Dabei sucht der Drucker selbstständig nach Bildern, die bestimmten Vorgaben entsprechen.


Instaprint (Quelle: instaprint.me)Die Instagram-App erfreut sich auf dem iPhone recht grosser Beliebtheit – eine Flickr-Suche nach dem Hashtag #instagram findet zur Zeit über neun Millionen Bilder. Bedenkt man, dass diese iPhone-App erst im Oktober 2010 im App-Store veröffentlicht wurde, laden die Nutzer rund 18’000 Instagramme pro Tag zu Flickr hoch.

Aber was tun, wenn so viele Instagramme zu finden sind? Ausdrucken natürlich, was sonst tut man mit Fotos?

«Breakfast», eine kleine Design- und Ideen-Schmiede aus New York, hat sich dieses Thema vorgenommen und dabei herausgekommen ist «Instaprint»: eine kleine Box, welche an der Wand hängt und per Internetzugang nach Instagrammen sucht. Was sie genau suchen soll, kann man anhand von Filtern auf bestimmte Hashtags oder Geolocations beschränken. Alles was sie findet, druckt sie dann direkt aus.

Instaprint
Instaprint (Quelle: instaprint.me)Instaprint (Quelle: instaprint.me)Instaprint (Quelle: instaprint.me)Instaprint (Quelle: instaprint.me)
Instaprint (Quelle: instaprint.me)Instaprint (Quelle: instaprint.me)Instaprint (Quelle: instaprint.me)Instaprint (Quelle: instaprint.me)
Instaprint (Quelle: instaprint.me)Instaprint (Quelle: instaprint.me)Instaprint (Quelle: instaprint.me)Instaprint (Quelle: instaprint.me)

Damit ist Instaprint sozusagen die Polaroid des 21. Jahrhunderts. Und genau nach Polaroid sehen auch die Bilder aus, welche Instaprint liefert. Das kommt nicht von ungefähr, beruht die Drucktechnik doch auf einem System, ähnlich der Zink-Drucktechnologie, welche 2008 von Polaroid vorgestellt wurde. Das Zink steht hierbei aber nicht für das gleichnamige Element mit der Ordnungszahl 30. Zink steht hier als Abkürzung für «Zero Ink». Dabei benötigt der Drucker selbst keine Farbe mehr. Stattdessen enthält das Papier die notwendige Farbe in Form transparenter Kristalle, die beim Druckvorgang gezielt aktiviert werden.

Die ersten Prototypen von «Breakfast» sah man schon auf Geschäftseröffnungen, Produktpräsentation und bei Veranstaltungen wie den Grammys oder Lady Gaga Konzerten. Mit den entsprechenden Hashtagfiltern versehen, wurden dann alle Instagramme, die im Rahmen der gerade stattfindenden Veranstaltung aufgenommen wurden, von den Instaprintern direkt ausgedruckt. Otto-Normal-iPhone-User wird solch einen Drucker aber vielleicht auch ganz profan zu Hause bei seiner Mutter aufhängen und sie so immer brandaktuell mit den neusten Fotos ihrer Enkelkinder versorgen.

Instaprint ist ein Kickstarter-Projekt. Das Projekt läuft noch rund 40 Tage und es fehlen noch fast USD 350’000. Mehr Infos zu Kickstarter und die Möglichkeit das Projekt direkt zu unterstützen findet man auf der Projektseite bei Kickstarter.

 

Frank Busch

Frank Busch ist einer der Autoren von neuerdings.com. Er ist Internetintensivnutzer, technikaffin und arbeitet hauptberuflich für ein amerikanisches Software-Unternehmen.

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2 Kommentare

  1. Ist ne witzige Idee, aber 399$ ist doch etwas viel…
    Erinnert mich an den “Tiny Little Printer” http://bergcloud.com/littleprinter/#!prettyPhoto
    auf den ich auch schon warte.

  2. zu hoher anschaffungspreis, zu hohe papierkosten (wahrscheinlich, bin mir nicht 100% sicher) und zu wenig wirklichen nutzen.

2 Pingbacks

  1. […] 39 Tage läuft der Aufruf noch, knapp 155.000 Dollar sind schon zusammengekommen.[via neuerdings.com]« zurück Tags: #Gadgets, #Kamera /**/Hinterlasse eine Antwort Antworten abbrechenDeine […]

  2. […] Somit wäre der Instacube die perfekte Ergänzung zum bereits vorgestellten Instaprint, dem Polaroid-Drucker für Instagramme. […]

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