BumpyPhoto:
3D-Skulpturen aus deinen Fotos
Die US-amerikanische Firma BumpyPhoto hat eine interessante neue Anwendung für 3D-Drucker gefunden: Sie erstellt farbige, dreidimensionale Skulpturen aus den Fotos der Kunden.
Und schon hat man nicht nur ein Foto, sondern eine Skulptur von seiner Lieblingskatze, den Enkeln oder was auch immer man gern dreidimensional auf dem Sideboard stehen haben möchte.
Je höher aufgelöst die Vorlage ist, desto besser funktioniert das System. 2 Megapixel sind das Minimum. Richtig gut klappt es logischerweise bei klar erkennbaren, einzeln stehenden Motiven. Je komplexer das Bild, desto schwieriger die Aufgabe.
Die Bildergalerie und das folgende Video geben Eindrücke von den Abläufen und den möglichen Ergebnissen.
Ehrlich: Ich finde ja, dass schon diese individuellen Hologramme häufiger einen Hauch Grusel in sich bergen. Ähnlich geht es mir mit ausgestopften ehemaligen Haustieren. Und auch in diesem Fall bin ich nicht so hundertprozentig überzeugt, dass das Ergebnis immer so schick aussehen wird, wie man sich das wünscht. Gerade Gesichter werden sehr schnell zur Fratze, wenn schon eine Kleinigkeit nicht stimmt. Insofern ist die Auswahl des Motivs hier sehr entscheidend.
Interessant ist die Idee so oder so. Und sobald beispielsweise der Laden mit den Hologrammen in einem Einkaufszentrum des eigenen Vertrauens das auch im Angebot hat, kann man sich ja selbst ein (dreidimensionales) Bild davon machen.
Via gizmag





































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15. März 2012 um 21:07
Weiß jemand, mit welcher Software die aus den 2D Bildern diese 3D Bilder machen? Ich weiß, das es welche gibt, wo man 2 Bilder braucht. Kenne aber keine, wo das mit einem Bild geht.
16. März 2012 um 0:08
Auch, wenn die Qualität wohl noch ein wenig zu wünschen lässt, finde ich, das ist eine gelungene Anwendung für hübsche Geschenke. Was mich aber noch mehr beeindruckt ist die automatische Tiefenerkennung.
17. März 2012 um 10:58
Sehr geil. Ich finde das nen ziemlich tollen Ansatz. Interessant würde das z.B. auch wenn man ein Produktmuster erstellen möchte, das farbig ist.
Weiß der Autor zufällig, WIE die 3D-Objekte eingefärbt werden nach der Herstellung?
17. März 2012 um 17:27
Das weiß ich nicht ganz genau. Bei gizmag heißt es dazu:
18. März 2012 um 14:43
So ganz stimmt die Angabe im Text zum Verfahren nicht.
Es ist mit keinem Verfahren möglich aus einer normalen Aufnahme Tiefeninformationen zu erhalten, da diese durch das Abbildende System verloren gehen.
Es gibt per se keine Möglichkeit Informationen aus dem Bild herauszubekommen die nicht darin enthalten sind.
Zum hier genutzten Verfahren findet sich auf der Herstellerseite folgender Text:
“Our highly-skilled designers assisted by sophisticated software will then model a 3D depthmap from your 2D flat photo. This is what gives the BumpyPhoto its shape and lifelike appearance.”
Es werden also Leute dran gesetzt, aus einem zuvor verarbeiteten Bild, selbst die Tiefenwerte zu wählen. Die Bildvorverarbeitung dient scheinbar nur dazu die einzelnen Bildbereiche zu segmentieren oder Konturen der Objekte herauszuarbeiten.