Carl Zeiss cinemizer OLED:
3D-Brille für unterwegs
Die 3D-Brille cinemizer OLED des Herstellers Carl Zeiss verbindet sich via HDMI und will einen Monitor überflüssig machen.
Die cinemizer-OLED-Brille ist nichts für Pfennigfuchser: Mit einem Preis von EUR 600 wirken die genannten Alternativen gar nicht mehr so schlecht. Doch für diesen stolzen Preis gibt es auch eine Menge Gegenwert. Wie der Name es schon verrät, zeigen zwei kleine OLED-Displays jedem Auge kontraststarke 3D-Welten. Über den HDMI-Ausgang oder den Apple Dock-Connector verbindet sich fast jedes Gerät. Selbst den Composite-Ausgang erweckt der cinemizer OLED zu neuem Leben. Doch solch veraltete Anschlüsse werden dem hochauflösenden Full-HD-DisplayDisplay mit einer Auflösung von 870*450 px nicht gerecht. Es werden Auflösungen von 1280×720 px, 1920×1080 px und HDMI 3D unterstützt. Durch optische Trickserei wirkt das Bild so groß wie ein 40-Zoll-Display in zwei Metern Entfernung.
Die Brille kann auch für Bewegungen durch virtuelle Gebäude genutzt werden. Der optionale Bewegungssensor erfasst die Kopfbewegungen und lässt den Träger so durch die Welten schlendern. Carl Zeiss hat sich im Bereich der Optik einen Namen gemacht und sicher auch deshalb wurde an Brillenträger gedacht: Die Kinobrille kann man in einem weiten Bereich zwischen +2 und -5 Dioptrien einstellen. Der Akku der Brille reicht für gute sechs Stunden, doch eine Möglichkeit zum Wechseln des Akkus ist nicht vorgesehen – bei einem EUR 600-Gerät eigentlich ein Unding.
Fazit
Die Brille bietet eine verlockende Klarheit, doch der Preis ist weit über dem, was man für die Kombination aus Monitor und Shutter-Brille, bzw. Pol-Brille und Monitor zahlt. So bleibt die cinemizer OLED auch weiterhin nur wenigen vorbehalten. Eignet sich jedoch hervorragend für den Betrieb unterwegs im Zug oder Flieger.
Weitere Informationen zu dem Gerät auf der offiziellen Website des cinemizer OLED.




























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05. März 2012 um 13:55
Das mit dem Akku ist schon ein erhebliches Manko. Das bedeutet letztendlich, dass man beim altersbedingten Nachlassen der Kapazität eine teure Reparatur in Anspruch nehmen muss. Klingt mir stark nach geplanter Obsoleszenz. Abgesehen von der Auflösung und der Sehschwächenanpassung ist das Konzept nichts Neues. Schon vor 20 Jahren gab es solche Displaybrillen, z.B. konnte man in “Cybercafes” damit spielen. Was ich mich frage: Wieso wird das Bild wie auf einer Leinwand in zwei Metern Entfernung angezeigt? Wieso nicht so, dass man mittendrin ist, gerade im (zweiten) Zeitalter des 3D? Ansonsten ist es wohl nur was für einsame Gucker. Sozialfaktor = Null.
05. März 2012 um 18:56
Hier wird der Kunde mal wieder zum Betatester….!Nicht ausgereift!
07. März 2012 um 21:17
Hahaha. Selten “so” gelacht. }:->
Also erstmal 80% aller Weitsichtigen aussperren .. aber hey, wie schon weiter oben + im Artikel genannt: Is ja eh nur Beta-Test-Schrott ;)
cu, w0lf (der auch künftig auf so tolle “brillträger-taugliche” 3D-Brillen-Blödsinnigkeiten verzichten kann).